Zum dritten Mal hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) die Brandenburger Baurechtstage veranstaltet. Im Mittelpunkt stand diesmal die Frage: Wie können Städte und Gemeinden ihre Flächen clever planen und nutzen?
Warum ist Flächenplanung so wichtig?
Baustaatssekretärin Ina Bartmann begrüßte die Teilnehmenden und machte deutlich: Wer vorausschauend plant, schafft gute Voraussetzungen für wirtschaftliche Entwicklung und den Bau von Wohnungen. Gerade jetzt ist das Thema aktuell, denn das kürzlich beschlossene Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus (der sogenannte „Bau-Turbo“) gibt den Kommunen mehr Spielraum – macht aber eine gute Gesamtplanung umso wichtiger.
Austausch zwischen Fachleuten
„Flächennutzungspläne sind das zentrale Werkzeug für eine langfristige und zukunftsfähige Stadtentwicklung“, erklärte Staatssekretärin Bartmann. Die Veranstaltung bot Fachleuten aus Wissenschaft, Verwaltung, Justiz und Praxis die Möglichkeit, sich auszutauschen.
Dabei ging es um praktische Fragen: Welchen Nutzen bringen Flächennutzungspläne? Was muss darin stehen? Wie werden sie genehmigt? Auch Themen wie erneuerbare Energien und Digitalisierung spielten eine Rolle.
Von anderen lernen
Besonders wichtig war der Austausch zwischen den Kommunen. In Diskussionsrunden berichteten verschiedene Städte und Gemeinden aus Brandenburg von ihren Erfahrungen. Ein Blick in andere Bundesländer zeigte zudem, wie dort mit Flächenplanung umgegangen wird.
„Wir möchten Kommunen, die bereits einen Flächennutzungsplan haben, Anregungen für dessen Weiterentwicklung geben“, so Bartmann. „Gleichzeitig ermutigen wir alle, die noch keinen oder einen veralteten Plan haben, diesen wichtigen Schritt zu gehen. Vom Austausch mit anderen Kommunen können alle profitieren.“
Erfolgreiche Veranstaltungsreihe
Die Brandenburger Baurechtstage gibt es seit 2021. Sie dienen als Plattform, um über aktuelle Entwicklungen im Baurecht zu informieren und den fachlichen Austausch zwischen Kommunalvertretern und Fachleuten zu fördern. Das Programm vereint dabei Theorie und Praxis mit Fachvorträgen, Diskussionen und Erfahrungsberichten.
Quelle: MIL Land Brandenburg



