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Landesanglerverband Brandenburg verzeichnet erneut Mitgliederzuwachs – 98.000 Petrijüngerinnen und Petrijünger setzen auf heimischen Fisch und Naturschutz

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Selbst gefangen, regional und nachhaltig: Angeln verbindet gesunde Ernährung mit aktivem Naturerlebnis. In Brandenburg gehört diese Form der Naturnutzung fest zur Lebenskultur – und die Gemeinschaft wächst stetig. Auch im vergangenen Jahr kamen 1.800 neue Mitglieder hinzu, sodass der Landesanglerverband Brandenburg e.V. mittlerweile knapp 98.000 Anglerinnen und Angler zählt.

Nachhaltiger geht es kaum

Fisch ist aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung – Ernährungsexpertinnen und Ernährungsexperten empfehlen mindestens ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche. Besonders nachhaltig wird es, wenn der Fisch aus heimischen Gewässern stammt: Selbst gefangener Fisch weist in Bezug auf Energieverbrauch, CO2-Emissionen und Umweltauswirkungen oft eine bessere Ökobilanz auf als viele landwirtschaftlich erzeugte Produkte.

Laut der Studie „Angeln in der Mitte der Gesellschaft“ des Deutschen Angelfischerverbandes e.V. werden etwa 88 Prozent der Binnenfische in Deutschland mit der Angel gefangen – im globalen Vergleich liegt dieser Wert bei lediglich 11,3 Prozent. Im Durchschnitt verzehrt eine deutsche Anglerin oder ein deutscher Angler im Binnenland 3,4 Kilogramm selbstgefangenen Fisch pro Jahr. Jeder dieser Fische muss nicht aus Übersee importiert oder in Aquakulturen erzeugt werden.

Mehr als nur Fischfang

Doch Angeln bedeutet weit mehr als Nahrungsbeschaffung. Es ist eines der letzten unverfälschten Naturerlebnisse, bietet Entspannung vom Alltag und ist gelebter Artenschutz. Für viele Brandenburgerinnen und Brandenburger ist es zudem ein Stück Heimat.

Zu den beliebtesten Fischarten zählen Zander, Karpfen und Wels. Letzterer wurde zum „Fisch des Jahres 2026″ gekürt. Als wärmeliebende Art profitiert der Wels derzeit erheblich von den steigenden Temperaturen infolge des Klimawandels. Gleichzeitig stehen heimische Fischbestände vor Herausforderungen: Die Lebensweisen von Biber und Kormoran stellen eine Gefahr für Bestände und Lebensräume dar.

Entbürokratisierung und starke Interessenvertretung

Die wachsenden Mitgliederzahlen verleihen dem Landesanglerverband Brandenburg eine starke Stimme in der Politik. Diese wird genutzt, um bürokratische Hürden abzubauen, die Anglerinnen und Angler unnötig belasten. Konkrete Schritte zur Entbürokratisierung des Angelns wurden angestoßen und werden in naher Zukunft umgesetzt.

Als Anglerinnen und Angler trägt man Verantwortung für das Verhalten am Wasser und den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt. Diese Vorbildfunktion sichert, dass auch zukünftige Generationen an den Gewässern Brandenburgs Natur erleben und Entspannung finden können.

Stabiler Übergang in der Verbandsführung

Mit dem 31. Dezember 2025 geht der Hauptgeschäftsführer des Landesanglerverbandes Brandenburg e.V., Andreas Koppetzki, in den wohlverdienten Ruhestand. Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt Daniel Müller seine Position. Mit ihm wird der Verband seinen erfolgreichen Weg fortsetzen: Für ein modernes, unkompliziertes und naturverbundenes Angeln, das auch künftigen Generationen Freude bereitet.

Denn das Hobby lebt vom Miteinander – am Wasser und darüber hinaus.


Quelle: Landesanglerverband Brandenburg e.V. (LAVB)

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