Sieben Städte und Landkreise erhalten EU-Förderung für Integrationsprojekte

Brandenburg investiert kräftig in die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte: Sieben Landkreise und Städte bekommen insgesamt mehr als 9,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+). Das Geld soll dabei helfen, dass sich Menschen mit Migrationshintergrund besser in Brandenburg einleben können – vor allem auch in ländlichen Regionen.
Was wird gefördert?
Mit den Mitteln werden Verwaltungen und lokale Initiativen unterstützt, die sich für Integration einsetzen. Ziel ist es, Brandenburg als attraktiven Arbeits- und Lebensort für alle Menschen zu gestalten.
Innenminister René Wilke betont: „Vielfalt ist eine Chance. Mit dieser Förderung stärken wir die Kommunen als wichtige Partner in der Integrationsarbeit. So können passgenaue Unterstützungsangebote entwickelt werden.“
Diese Regionen profitieren:
- Cottbus: 1,7 Millionen Euro
- Frankfurt (Oder): 1,4 Millionen Euro
- Oder-Spree: 1,8 Millionen Euro
- Potsdam-Mittelmark: 2,0 Millionen Euro
- Potsdam: 1,1 Millionen Euro
- Ostprignitz-Ruppin: 0,8 Millionen Euro
- Elbe-Elster: 0,6 Millionen Euro
Die Projekte starten 2026 und laufen bis Ende 2028. Die Landkreise und Städte tragen 40 Prozent der Kosten selbst.
Weitere Chance für andere Kommunen
Vom 12. Januar bis 20. Februar 2026 können auch die übrigen Landkreise und Städte Anträge stellen. Insgesamt stehen für das Programm 27 Millionen Euro zur Verfügung – eines der größten ESF+-Programme in Brandenburg.
Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Investitionsbank des Landes Brandenburg.
Quelle: MIK Land Brandenburg




