Fürstenwalde: Rechtsrock in der Nacht – Anzeige wegen Propaganda

Kurz vor Mitternacht zum 18. Januar fiel Polizisten in der Juri-Gagarin-Straße ein junger Mann auf, der mit seinem Fahrrad fuhr und dabei lautstark Musik hörte. Bei den deutlich vernehmbaren Liedzeilen handelte es sich um ein Stück einer deutschen Rechtsrockband, die 2023 von einem Berliner Gericht zur kriminellen Vereinigung erklärt worden war. Der bereits polizeibekannte 18-Jährige muss sich nun wegen Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen verantworten.
Fürstenwalde: Einbruchsversuch in Einfamilienhaus gescheitert
Am Nachmittag des 18. Januar versuchten Unbekannte in der Roteichenstraße, in ein Einfamilienhaus einzubrechen. Beim Versuch, das Badezimmerfenster gewaltsam zu öffnen, ging ein Blumentopf zu Bruch. Ins Haus selbst gelangten die Täter jedoch nicht. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Frankfurt (Oder): Einbruchsversuch in Schuppen missglückt
Am späten Vormittag des 18. Januar meldete ein Bewohner des Amselwegs, dass Unbekannte versucht hatten, die Tür seines Schuppens mit roher Gewalt zu öffnen. Die Täter scheiterten jedoch an den Sicherungsvorrichtungen. Der Sachschaden blieb gering. Die Kriminalpolizei sucht nach den Tätern.
Eisenhüttenstadt: Körperverletzung nach verbalem Streit
Am frühen Morgen des 18. Januar wurden Polizisten in die Saarlouiser Straße gerufen, nachdem Zeugen Schreie gehört hatten. Nach ersten Erkenntnissen war ein 23-Jähriger auf einen anderen Mann getroffen, der ihn nach anfänglichem Wortgefecht schließlich tätlich anging. Der Geschädigte erlitt leichte Verletzungen. Beide Beteiligte scheinen miteinander bekannt zu sein. Die Kriminalpolizei klärt den genauen Hergang.
Prenzlau: Brand an Bushaltestelle – Polizei sucht Zündler
Am späten Abend des 17. Januar wurde ein Zeuge auf zwei Unbekannte aufmerksam, die an einer Bushaltestelle im Heideweg gezündelt hatten. Die Flammen beschädigten die Sitzbank der Haltestelle. Obwohl das Duo das Feuer noch löschte, bevor es verschwand, ermittelt nun die Kriminalpolizei und sucht nach den Tätern.
Prenzlau: 19-Jähriger ohne Versicherungsschutz unterwegs
Bei einer Verkehrskontrolle am frühen Morgen des 18. Januar in der Neustadt stoppten Polizisten einen VW Passat. Dabei stellte sich heraus, dass für den Wagen kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Der 19-jährige Fahrer musste sich eine Mitfahrgelegenheit suchen. Sowohl er als auch der Halter des Fahrzeugs erhielten eine Anzeige.
Prenzlau: Sperrmüllbrand – Zwei Personen mit Rauchgasvergiftung
Am Nachmittag des 18. Januar mussten Feuerwehr und Polizei in die Dr.-Wilhelm-Kültz-Straße ausrücken. Im Flur eines Mehrfamilienhauses war Sperrmüll in Brand geraten, Rauch hatte den Flur eingenebelt. Die Feuerwehr konnte die Situation durch schnelles Eingreifen und anschließendes Lüften bereinigen. Zwei Bewohner – ein 14-Jähriger und eine 54-jährige Frau – kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Brandursache wird von der Kriminalpolizei ermittelt.
Angermünde: Trunkenheitsfahrt mit 1,41 Promille
Polizisten kontrollierten am Nachmittag des 18. Januar in der Rudolf-Breitscheid-Straße einen Opel-Fahrer. Der 43-Jährige verströmte deutlichen Alkoholgeruch. Ein Test ergab 1,41 Promille. Der Mann musste seinen Führerschein abgeben und eine Blutprobe im Krankenhaus lassen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Bernau: Hitlergruß im Bus – Fall für Staatsschutz
Am späten Abend des 17. Januar fiel in einem Bus auf der Linie von Bernau nach Wandlitz ein 33-Jähriger auf, der andere Fahrgäste lautstark anpöbelte, mehrfach den sogenannten Hitlergruß zeigte und eine Naziparole rief. Gegenüber alarmierten Polizisten setzte der bereits mehrfach polizeibekannte Mann seine Beleidigungen fort, spuckte und rief erneut eine Naziparole. Er wurde gefesselt und in die Gewahrsamsräume der Inspektion Barnim gebracht, wo er seine 2,34 Promille ausschlafen konnte. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Ahrensfelde: Ladendieb mit Waffenarsenal erwischt
Am Abend des 17. Januar wurde ein 23-jähriger polnischer Staatsbürger in einem Einkaufsmarkt in der Landsberger Chaussee beim Diebstahl mehrerer Schnapsflaschen ertappt. Bei der Durchsuchung fanden Polizisten zwei Messer, eine Dose Tierabwehrspray sowie einen Seitenschneider. Der Vorwurf erhöhte sich dadurch von Ladendiebstahl auf Diebstahl mit Waffen.
Eberswalde: Psychischer Ausnahmezustand endet in Klinik
Anhaltender Lärm aus einer Wohnung in der Wittstocker Straße alarmierte am späten Abend des 17. Januar die Anwohner. Ein 43-jähriger Mann befand sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand und weigerte sich, Polizisten die Tür zu öffnen. Nach Notöffnung durch einen Schlüsseldienst attackierte er die Beamten körperlich. Er wurde überwältigt und von einem Notarzt in eine Klinik eingewiesen. Ein Polizist erlitt leichte Verletzungen. Der Mann erhielt eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
Eberswalde: Häusliche Gewalt – Wohnungsverweis für 35-Jährigen
Am frühen Morgen des 18. Januar wurden Polizisten nach Finow gerufen. Ein 35-Jähriger war dort zuvor gewalttätig gegen seine Ehefrau geworden, die sich jedoch ohne Verletzungen der Situation entziehen konnte. Als Polizisten eingriffen, baute sich der Mann mit einem Baseballschläger vor ihnen auf. Der mit 1,01 Promille alkoholisierte Mann wurde zu Boden gebracht und beruhigte sich schließlich. Er kam einer Wohnungsverweisung nach. Eine Anzeige wegen Körperverletzung und Bedrohung erhielt er dennoch.
Eberswalde: Naziparolen und Widerstand – 35-Jährige verletzt
Am späten Abend des 18. Januar meldete eine Zeugin, dass eine Frau in der Spechthausener Straße eine Flasche zerschlagen und lautstark Naziparolen gebrüllt habe. Polizisten mussten die 35-Jährige zu Boden bringen, um sie unter Kontrolle zu bekommen. Die bereits hinlänglich bekannte Frau wehrte sich heftig und erlitt dabei Verletzungen, die im Krankenhaus versorgt wurden. Dort wurde ihr auch eine Blutprobe entnommen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen eingeleitet.
Trebnitz: Schuppenbrand durch Stromverteilerkasten
Kurz vor Mitternacht zum 19. Januar bemerkte ein Anwohner der Trebnitzer Hauptstraße Rauch, der von seinem Schuppen kam. Ein Stromverteilerkasten war aus ungeklärter Ursache in Brand geraten und hatte das Gebäude erfasst. Die Feuerwehr konnte ein vollständiges Abbrennen verhindern. Der Sachschaden beträgt rund 2.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.
Golzow: Fahrt unter Drogen und ohne gültige Fahrerlaubnis
Am Nachmittag des 18. Januar kontrollierten Polizisten im Feuerweg einen 48-jährigen Autofahrer. Er legte einen polnischen Führerschein vor, doch polizeiliche Auskunftssysteme zeigten, dass er kürzlich mit einer Fahrerlaubnissperre belegt worden war. Zudem fiel ein Drogenschnelltest positiv aus. Der Mann musste eine Blutprobe lassen und sich eine Mitfahrgelegenheit suchen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Bad Freienwalde: Einbruchsversuch in Gartenlaube gescheitert
Am späten Vormittag des 18. Januar stellte der Pächter eines Gartengrundstücks in der Anlage „Frohes Schaffen“ fest, dass Einbrecher versucht hatten, sich Zutritt zu seiner Laube zu verschaffen. Das Fenster wies Beschädigungen auf, die jedoch nicht für ein Einsteigen ausreichten. Nach ersten Erkenntnissen könnten die Täter bei ihrem Treiben gestört worden sein. Sie verließen unverrichteter Dinge den Ort. Die Kriminalpolizei sucht nach den Tätern.
Fredersdorf-Vogelsdorf: 56-Jährige ohne Fahrerlaubnis unterwegs
Bei einer Verkehrskontrolle in der Mittagszeit des 18. Januar in der Frankfurter Chaussee stoppten Polizisten einen Audi A1. Die 56-jährige Fahrerin besaß keine Fahrerlaubnis. Sie erhielt eine Anzeige und musste sich eine Mitfahrgelegenheit suchen.
Neuenhagen: Fahrerflucht nach Unfall mit E-Scooter – Zeugen gesucht
Am heutigen Morgen gegen 7:20 Uhr wurde ein 18-jähriger E-Scooter-Fahrer in der Fichtestraße/Ecke Hubertusstraße von einem mutmaßlich silberfarbenen Kombi erfasst und verletzt. Der junge Mann musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Autofahrer entfernte sich vom Unfallort. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verkehrsunfallflucht und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 03341 3300 zu melden.
Quelle: PD Ost




