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Der Landesanglerverband Brandenburg (LAVB) passt seinen traditionellen Hegetag am zweiten Februarwochenende den aktuellen Wetterbedingungen an. Die Eigensicherung der Mitglieder hat angesichts der Naturereignisse oberste Priorität, sodass einige geplante Maßnahmen voraussichtlich nicht stattfinden können.

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Seit 2002 ruft der LAVB am zweiten Februarwochenende landesweit zu Hege- und Pflegearbeiten an Gewässern und Uferzonen auf. Der Hegetag ist neben dem CATCH&CLEAN DAY am 26. September der größte Aktionstag, an dem Angler ihre Verantwortung für die Gewässer unter Beweis stellen.

Ehrenamt mit beeindruckenden Zahlen

Mit rund 98.000 Mitgliedern in über 1.200 Angelvereinen ist der LAVB einer der mitgliederstärksten Verbände in Brandenburg. Das ganze Jahr über organisieren die Vereine in Eigenregie zahlreiche Aktionen zur Verbesserung der Brandenburger Gewässer. Jährlich kommen dabei mehr als 360.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit zusammen – ein Gegenwert von rund 5,4 Millionen Euro.

Anerkennung als Naturschutzverband

Seit 2024 ist der Landesanglerverband Brandenburg anerkannter Naturschutzverband. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke betonte beim 34. Verbandstag: „Angeln steht für den Schutz der Heimat, Natur und Landschaft. Nicht nur die Zahl der Mitglieder beeindruckt, sondern vor allem die vielen Stunden ehrenamtliche Arbeit für die Natur.“

Verbandspräsident Günter Baaske bringt es auf den Punkt: „Angeln in Brandenburg ist Naturschutz aus Tradition.“ Das Nutzen und Schützen von Natur gehören für die Angler untrennbar zusammen. Durch die Pflege der Umwelt stellen sie sicher, dass auch nachfolgende Generationen die einzigartige Natur und gesunde Fischbestände in Brandenburg genießen können.


Vorschaubild: Aufräumaktion vom Boot aus (© Foto: Marcel Weichenhan / LAVB)
Quelle: Landesanglerverband Brandenburg e.V. (LAVB)

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