Das brandenburgische Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz fördert auch 2026 die Kastration freilebender Katzen – und hat das Budget wegen der großen Nachfrage bereits deutlich erhöht. Standen zu Jahresbeginn zunächst 100.000 Euro bereit, wurde der Topf inzwischen um 85.000 Euro auf insgesamt 185.000 Euro aufgestockt.
Gefördert werden tierärztliche Kastrationen mit 150 Euro pro weiblicher und 70 Euro pro männlicher Katze. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Tierschutzorganisationen mit Sitz in Brandenburg, die nicht in staatlicher Trägerschaft stehen. Die überarbeitete Förderrichtlinie gilt bis Ende 2027. Neu ist in diesem Jahr außerdem die Möglichkeit, bereits vor der offiziellen Bewilligung mit den Maßnahmen zu beginnen – allerdings auf eigenes Risiko.
Anträge können ab sofort gestellt werden. Zuständige Bewilligungsbehörde ist künftig die Investitionsbank des Landes Brandenburg. Alle Informationen und Antragsunterlagen finden sich unter: www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/katzenkastrationsrichtlinie-2026/
Das Land Brandenburg unterstützt Tierschutzvereine bei der Katzenkastration bereits seit 1992. Ziel ist es, durch eine Reduzierung der Population das Leid freilebender Katzen zu verringern.
Quelle: MLEUV Land Brandenburg




