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Ab dem 3. März 2026 lädt die Stadt- und Regionalbibliothek in der Bischofstraße zur zweiten Folge der Reihe „Literatur & Artothek“ ein – und verspricht eine besondere Begegnung zwischen bildender Kunst und Literatur.

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Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Werke über Autorinnen“, in der fünf Künstlerinnen mit fünf völlig unterschiedlichen Bildsprachen zu erleben sind: Karla Woisnitza, Rosemarie Schulze, Gertrud Zucker, Erika Stürmer-Alex und Hannelore Neumann. Was sie verbindet, ist ein gemeinsames Thema – und eine gemeinsame Schaffenszeit. Zwischen 1983 und 1985 setzten sie sich zeichnerisch mit den Werken bedeutender Schriftstellerinnen auseinander: Christa Wolf, Maxie Wander, Bettina von Arnim, Brigitte Reimann und Ingeborg Bachmann.

Die Arbeiten sind weit mehr als künstlerische Hommagen. Sie eröffnen neue Blickwinkel auf die literarischen Texte und rücken das Schaffen der Autorinnen ins Zentrum – zu einer Zeit, als das längst überfällig war. Den Anstoß dazu gab Karla Woisnitza, die die Auseinandersetzung der Künstlerinnen mit den Autorinnen in den 1980er-Jahren initiierte. Ihre vollständige Mappe zu „Kein Ort. Nirgends“ über Christa Wolf war bereits 2024 in der Bibliothek zu sehen.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine kuratierte Buchauswahl, die sowohl das Werk der Autorinnen als auch die Rolle des Geschlechts in der Literatur beleuchtet – und damit zum Weiterlesen und Weiterdenken einlädt.

„Werke über Autorinnen“ ist ab Dienstag, 3. März 2026, in der Stadt- und Regionalbibliothek, Bischofstraße, zu sehen.


Quelle: Stadtverwaltung Frankfurt (Oder)

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