Energie sparen und (finanzielle) Schäden vermeiden
Wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, zeigen sich an Häusern häufig Schäden, die in der kalten Jahreszeit entstanden sind. Die Verbraucherzentrale Brandenburg rät, notwendige Reparaturen mit sinnvollen Energiesparmaßnahmen zu kombinieren – und dabei besonders auf die Seriosität von Handwerksfirmen zu achten.
Hauskontrolle: Schäden frühzeitig beseitigen
Frost, Nässe und Sturm hinterlassen sichtbare Spuren an Gebäuden. Eine gründliche Prüfung von Fassade und Fenstern auf Risse, Spalten oder feuchte Stellen lohnt sich daher jetzt besonders.
„Wer Schäden früh erkennt, spart oft viel Geld. Kleine Mängel entwickeln sich schnell zu größeren Problemen, wenn sie über den Frühling und Sommer unbeachtet bleiben“, weiß Joshua Jahn, Pressesprecher der Verbraucherzentrale Brandenburg.
Dämmung und moderne Fenster senken Heizkosten
Bei größeren Schäden empfiehlt sich die Kombination mit einer nachträglichen Dämmung. Diese senkt nicht nur die Heizkosten, sondern hält das Gebäude im Sommer auch deutlich kühler.
Auch ein Fenstertausch rechnet sich: Wer alte Isolierverglasungen gegen moderne Dreifach-Wärmeschutzverglasungen austauscht, kann den Heizenergiebedarf um weitere 10 bis 20 Prozent reduzieren. Energieexperte Jahn rät: „Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen sollten auf einen luftdichten und wärmebrückenfreien Einbau achten. Außerdem ist es wichtig, den Rollladenkasten ausreichend zu dämmen – andernfalls entweicht die Wärme über ihn.“
Vorsicht vor unseriösen Handwerkern
Mit dem Frühjahr werden auch betrügerische Anbieter aktiv, die als Handwerksfirmen auftreten. Sie bieten ihre Dienste für Gartenarbeiten, Dachsanierungen oder Fassadenreinigungen über Zeitungsinserate, Flyer im Briefkasten oder direkt an der Haustür an – oft mit unrealistisch niedrigen Preisen oder hohen Rabatten.
„Nach einem freundlichen Erstgespräch – und in einigen Fällen nach dem Beginn von Arbeiten – werden Betroffene aufgefordert, viel Geld zu bezahlen. Danach verschwinden die Kriminellen und sind weder für die Fertigstellung noch für Reklamationen erreichbar“, warnt Jahn.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt:
- Verträge niemals spontan oder unter Druck unterschreiben
- Angebote sorgfältig prüfen und vergleichen
- Keine hohen Vorauszahlungen leisten
Individuelle Beratung
Die Verbraucherzentrale Brandenburg berät vor Ort, telefonisch oder per Videochat. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich: 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr) oder online unter verbraucherzentrale-brandenburg.de/terminbuchung.
Quelle: Verbraucherzentrale Brandenburg




