Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) hat am 19. März die Einführung des „Deutschlandticket Zuschuss Ausbildung“ beschlossen. Junge Menschen in schulischer Ausbildung und im Freiwilligendienst können das Deutschlandticket damit künftig für 37,80 Euro im Monat nutzen – rund 40 Prozent günstiger als zum regulären Preis. Der Vorverkauf in Brandenburg soll ab dem 1. Juli 2026 starten, rechtzeitig zum neuen Ausbildungsjahr.

Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach bezeichnete das Angebot als wichtigen Schritt für mehr Bildungsgerechtigkeit. Mobilität sei Teil sozialer Teilhabe – die Kosten für den Nahverkehr dürften nicht zur Hürde für junge Menschen auf dem Weg zur Schule, zur Einsatzstelle oder in der Freizeit werden.
Das Land Brandenburg finanziert den Zuschuss für Schülerinnen und Schüler in Ausbildung sowie für Teilnehmende an Freiwilligendiensten. Duale Auszubildende können den vergünstigten Preis über ihren Ausbildungsbetrieb im Rahmen des bestehenden Deutschlandticket Job erhalten. Die Konditionen entsprechen damit den Vergünstigungen, die Studierende bereits über das Deutschlandsemesterticket nutzen können.
In Berlin ist der Vorverkauf bereits ab dem 1. Juni 2026 geplant, die Nutzung dort ab dem 1. Juli. In Brandenburg wird der Start voraussichtlich einen Monat später möglich sein. Die Abstimmungen mit Kammern, Schulen und Ausbildungsbetrieben laufen in Kürze an. Weitere Informationen sollen ab Mitte Mai unter www.vbb.de/dt-azubi bereitstehen.
Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: MIL Land Brandenburg




