Die Burg Beeskow bringt Literatur in den ländlichen Raum: Mit dem Projekt „Campus SCHREIB Kultur“ haben sich drei renommierte Schreiberinnen und Schreiber aus Wien und Berlin über Ostern in drei Gemeinden des Landkreis Oder-Spree niedergelassen. Für drei Wochen tauschen Constantin Schwab, Ariana Emminghaus und Bernhard Glocksin ihren heimischen Schreibtisch gegen einen in Tempelberg, Neubrück und Leißnitz – um den Menschen in der Region zuzuhören, Geschichten zu sammeln und die Region literarisch zu erfassen.
Literarische Momentaufnahmen statt schnelle Worte
Was dabei entsteht, sind keine großen Romane, sondern literarische Skizzen und Essays – unmittelbare Eindrücke aus Gesprächen mit Bewohnerinnen und Bewohnern, von Besuchen bei Feuerwehr, Kirche und im Gasthaus. Diese Momentaufnahmen werden die Schreibenden selbst vorstellen.
Drei Lesungen an einem Tag
Am Samstag, 25. April, präsentieren sie ihre Ergebnisse: Beginnend um 13 Uhr in Tempelberg, um 16 Uhr in Neubrück und um 19 Uhr in Leißnitz. Der Eintritt ist frei – und wer alle drei Lesungen besuchen möchte, kann einen kostenlosen Bus-Shuttle nutzen (Anmeldung bis 20. April unter 03366 35-2706).
Zusätzlich: Workshop für Schülerinnen und Schüler
Parallel arbeitet die Hallenser Autorin Jasmin Brückner mit Schülern der 8. Klasse der Grund- und Oberschule „Maxim Gorki“ in Bad Saarow an einem Spoken-Word-Workshop. Das Projekt „Campus SCHREIB Kultur“ will so zeigen: Literatur lebt nicht nur in der Stadt – sie kann überall entstehen.
Vorschaubild: Ariana Emminghaus (r.) und Dorfpatin Seraphina Lenz bei einem ersten Rundgang durch Tempelberg Foto: Falk Wieland
Quelle: Burg Beeskow




