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Am Samstag, den 25. April 2026, bringt das Hans Otto Theater Potsdam Yasmina Rezas modernen Klassiker „Der Gott des Gemetzels“ auf die Hinterbühne des Kleist Forums. Eine bitterböse Komödie über die dünne Schicht zwischen Höflichkeit und Hysterie.

Worum geht es?

Zwei elfjährige Jungen sind aneinandergeraten. Der eine hat mit einem Stock zugeschlagen, der andere beinahe zwei Schneidezähne verloren. Was liegt näher, als dass sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen zusammensetzen und die Angelegenheit vernünftig klären – von erwachsenen Mensch zu erwachsenem Menschen, zivilisiert und pädagogisch korrekt?

Doch was als kultiviertes Gespräch beginnt, entgleist Schritt für Schritt. Aus höflichen Sticheleien werden scharfe Wortgefechte, Allianzen verschieben sich, die Rollen zwischen den Paaren geraten ins Wanken. Am Ende steht die Frage: Kann hier überhaupt noch jemand gewinnen – oder siegt am Ende der Gott des Gemetzels?

Ein moderner Klassiker

Die französische Autorin Yasmina Reza hat mit ihrem 2006 uraufgeführten Stück einen der meistgespielten Texte des zeitgenössischen Theaters geschaffen. Mit scharfem Witz und brillanten Dialogen entlarvt sie, wie dünn der Firnis der Zivilisation wirklich ist – und wie schnell aus wohlmeinenden Bürgern streitlustige Kampfgemeinschaften werden.

Auf einen Blick

Der Gott des Gemetzels – Schauspiel von Yasmina Reza Samstag, 25. April 2026, 19:30 Uhr Kleist Forum, Hinterbühne Eine Produktion des Hans Otto Theater Potsdam

Regie: Bettina Jahnke · Bühne: Claudia Rohner · Kostüme: Tatjana Kautsch · Musik: Stefan Pinkernell

Tickets: 25,– € / ermäßigt 12,50 € / Familienticket 62,50 € Erhältlich unter www.kleistforum.de


Vorschaubild: Der Gott des Gemetzels (c) Thomas M. Jauk.
Quelle: Kleist Forum Frankfurt (Oder)

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