Im Stahlwerk von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt ist der LD-Konverter Nummer 2 erfolgreich modernisiert worden. Gemeinsam mit dem Anlagenbauer Primetals Technologies wurde die 255 Tonnen schwere Anlage innerhalb von nur 50 Tagen vollständig erneuert und wieder in Betrieb genommen. Herzstück der Modernisierung ist ein neues Aufhängungssystem, das einen sicheren und nachhaltigen Betrieb auf Jahre hinaus sichert. Im Konverter wird flüssiges Roheisen in Stahl umgewandelt – ein zentraler Schritt der Stahlproduktion.

Maßgeschneiderte Lösung statt Komplettaustausch
Vor Projektstart hatte Primetals Technologies eine Engineering-Studie erstellt, um die wirtschaftlichste Variante zu finden. Das Ergebnis: ein passgenaues Konzept, bei dem bestehende Anlagenteile so weit wie möglich weitergenutzt wurden. Primetals übernahm anschließend Fertigung, Lieferung, Bau, Inbetriebnahme und Hochlauf aus einer Hand.
Besonders anspruchsvoll war die Umsetzung bei laufender Produktion. Trotz dieser Rahmenbedingungen konnte der Konverter samt neuer Auskleidung reibungslos bewegt werden – ohne Sicherheitsvorfälle und ohne Verzögerung im Zeitplan.
„Eine starke Teamleistung“
Robert Richter, Leiter des Stahlwerks Eisenhüttenstadt, zieht eine positive Bilanz: „Wir haben den engen Zeitplan eingehalten. Der Konverter ist inklusive neuer Auskleidung reibungslos bewegt worden. Die Produktion ist weitergelaufen, ohne Sicherheitsprobleme. Das war eine starke Teamleistung. Vielen Dank an alle Beteiligten.“
Größter Industriestandort in Ostbrandenburg
ArcelorMittal Eisenhüttenstadt fertigt hochwertigen Flachstahl unter anderem für die Automobilindustrie, die Hersteller von Haushaltsgeräten und die Bauwirtschaft. Mit einer Jahreskapazität von bis zu 2,5 Millionen Tonnen Rohstahl und rund 2.700 Mitarbeitenden ist das Werk der größte Industriestandort in Ostbrandenburg.
Quelle: ArcelorMittal Eisenhüttenstadt




