Auf vielfache Anfrage hat das Brandenburger Wirtschaftsministerium die Einreichungsfrist für den Gründungspreis Brandenburg 2026 um zwei Wochen verlängert. Bewerbungen sind nun bis zum 14. Juni 2026 möglich – in den vier Kategorien „Publikumspreis“, „Existenzgründerin“, „Unternehmensnachfolge“ und „Gründung mit Migrationsgeschichte“. Jede Kategorie ist mit 4.000 Euro Preisgeld dotiert. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke und ist Teil der Gründungsoffensive Brandenburg.

Teilnehmen können Gründerinnen und Gründer sowie Nachfolgerinnen und Nachfolger, deren Unternehmen ihren Betriebssitz in Brandenburg haben und deren Gründung oder Übernahme in den Jahren 2021 bis 2024 erfolgte. Die Teilnehmenden müssen zudem als geschäftsführende Gesellschafterin bzw. geschäftsführender Gesellschafter oder als Einzelunternehmerinnen bzw. Einzelunternehmer tätig sein. Das Geschäftsmodell sollte ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen.
Wirtschaftsministerin Martina Klement verweist auf eine erfreuliche Gründungsdynamik im Land: 2025 wurden fast 20.000 Gewerbe angemeldet, davon mehr als 16.000 Neugründungen. Auch 2025 entstanden 73 neue Start-ups, und Potsdam zählt bundesweit zu den starken Standorten bei den Gründungen pro Kopf.
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist nimmt die Jury unter dem Vorsitz von Staatssekretär Hendrik Fischer ihre Arbeit auf. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen eines Online-Pitches ermittelt; der Publikumspreis wird per Live-Voting bei der Preisverleihung entschieden. Die Jurysitzung findet am 7. Juli statt, die Preisverleihung am 2. September in der Biosphäre Potsdam.
Weitere Informationen gibt es unter gruendungspreis-brandenburg.de.
Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: MWEKE Land Brandenburg




