Frankfurt (Oder): Slubice-Frankfurt-Pride verlief störungsfrei

Die siebte grenzüberschreitende CSD-Veranstaltung Slubice-Frankfurt-Pride fand am 30. Mai 2026 in beiden Oderstädten statt. Die Veranstaltung hatte wie in den Vorjahren ihren Ausgangspunkt im polnischen Słubice. Unmittelbar nach dem Passieren der Oderbrücke fand eine Zwischenkundgebung statt, durch die der Fahrzeugverkehr über die Stadtbrücke vorübergehend zum Erliegen kam. Der Aufzug führte am Oderturm vorbei zum Kleistforum, wo er seinen Abschluss fand.
Am Rande des CSD kam es zu einer beleidigenden Äußerung. Polizisten erhoben die Personalien der Beteiligten und nahmen eine Anzeige auf.
Kurz vor der Slubice-Frankfurt-Pride-Versammlung begleitete die Polizei bereits einen anderen Aufzug durch die Stadt, der sich gegen die CSD-Veranstaltung richtete. Polizisten stellten bei einem Teilnehmer dieser Versammlung eine strafrechtlich relevante Tätowierung fest, die eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen nach sich zog. Beamte des polizeilichen Staatsschutzes registrierten zudem bei einem Redebeitrag eine volksverhetzende Äußerung, wegen der gleichfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.
Beamte des Mitte Mai 2026 gebildeten gemeinsamen deutsch-polnischen Polizeiteams begleiteten den grenzüberschreitenden Aufzug auf beiden Seiten der Oder.
Frankfurt (Oder): Fahrradfahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss
Im Rahmen der Streifentätigkeit kontrollierten Polizeibeamte einen Fahrradfahrer in der Franz-Mehring-Straße in Frankfurt (Oder), nachdem dieser während der Fahrt deutliche Ausfallerscheinungen gezeigt hatte. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit.
Im weiteren Verlauf räumte der Fahrzeugführer den Konsum von Betäubungsmitteln ein. Ein vor Ort durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Amphetamine, Kokain und Cannabis. Zur beweissicheren Feststellung der Beeinflussung wurde der Fahrzeugführer zum Polizeirevier Frankfurt (Oder) gebracht, wo eine Blutprobenentnahme veranlasst wurde.
Die Weiterfahrt wurde untersagt. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde zudem festgestellt, dass gegen den Fahrzeugführer ein Haftbefehl vorgelegen hatte. Dieser war jedoch bereits zuvor im Zusammenhang mit der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland beglichen worden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Fahrzeugführer entlassen. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
Frankfurt (Oder): Autofahrer unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis
Im Rahmen der Streifentätigkeit kontrollierten Polizeibeamte am Samstag, den 30. Mai 2026, einen PKW Ford in Frankfurt (Oder) am Goltzhorn Ecke Mühlenweg. Ein freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest vor Ort ergab ein positives Ergebnis auf Amphetamine. Daraufhin wurde der Fahrzeugführer in das Polizeirevier Frankfurt (Oder) gebracht, wo eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen wurde. Im Zuge der polizeilichen Maßnahme stellte sich zudem heraus, dass der Fahrzeugführer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Es wurde eine entsprechende Strafanzeige gefertigt und dem Fahrzeugführer die Weiterfahrt untersagt.
Frankfurt (Oder): Betrunkener Fahrradfahrer am Karl-Ritter-Platz
Im Rahmen der Streifentätigkeit kontrollierten Polizeibeamte am Freitag, den 29. Mai 2026, am Karl-Ritter-Platz in Frankfurt (Oder) einen Fahrradfahrer. Dabei stellten sie bei dem Fahrzeugführer Atemalkoholgeruch fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest vor Ort ergab einen Wert im Bereich der Straftaten. Daraufhin musste der Fahrzeugführer die Polizeibeamten in das Polizeirevier Frankfurt (Oder) begleiten, wo eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen wurde. Es wurde eine Strafanzeige gefertigt und dem Fahrzeugführer die Weiterfahrt untersagt.
Eisenhüttenstadt: Fahren ohne Fahrerlaubnis in der Gubener Straße
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde am 30. Mai 2026 in der Gubener Straße in Eisenhüttenstadt ein PKW der Marke Ford überprüft. Der Fahrzeugführer war zuvor in der Ortslage Eisenhüttenstadt unterwegs. Bei der Kontrolle stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Gegen den Fahrzeugführer wurde daraufhin eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gefertigt.
Erkner: E-Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss
Im Rahmen der Streifentätigkeit kontrollierten Polizeibeamte am Samstag, den 30. Mai 2026, einen E-Scooter-Fahrer in der Bahnhofstraße in Erkner. Ein freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest vor Ort ergab ein positives Ergebnis auf Cannabis. Daraufhin wurde der Fahrzeugführer in das Krankenhaus Rüdersdorf bei Berlin gebracht, wo eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen wurde. Es wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt und die Weiterfahrt untersagt.
Hönow: Brandstiftung und Sachbeschädigung durch Graffiti am Skaterpark
Durch die Regionalleitstelle Oderland wurde am 30. Mai 2026 gegen 2:30 Uhr bekannt, dass am Skaterpark in der Hoppegartener Straße in Hönow ein E-Roller in Brand geraten war. Das Feuer konnte durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr bereits gelöscht werden.
Nach ersten Erkenntnissen hatten unbekannte Täter einen Bürostuhl in Brand gesetzt. Das Feuer griff daraufhin auf den E-Scooter über, wodurch das Vorderrad beschädigt wurde. Auf der Anfahrt zum Einsatzort konnten Einsatzkräfte der Feuerwehr drei unbekannte männliche Personen in Richtung Brandenburgische Straße laufen sehen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Im Zuge des Einsatzes wurden am Skaterpark zudem mehrere Graffitis mit den Schriftzügen „030 HBSC“, „DAB“ und „FCK Merz“ mittels blauer Sprühfarbe angebracht. Der Gesamtschaden wurde mit 700 Euro beziffert.
Freudenberg: Einbruch in Firmengebäude
Unbekannte Täter gelangten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 29. Mai 2026, durch Aufhebeln der Eingangstür in die Räumlichkeiten einer Firma in der Dorfstraße in Freudenberg. Sie betraten mehrere Räume und durchsuchten diese augenscheinlich nach Wertgegenständen. Dabei wurden mehrere Schränke und Schubladen geöffnet. Nach ersten Erkenntnissen entwendeten die unbekannten Täter Bargeld aus einer Geldkassette des ebenfalls ansässigen Heimatvereins. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf 4.000 Euro.
Eberswalde: Körperverletzung im Linienbus
Am Freitag, den 29. Mai 2026, fuhren ein 22-jähriger Geschädigter und ein 38-jähriger Beschuldigter gemeinsam, jedoch ohne sich zu kennen, mit dem Eberswalder Linienbus. Augenscheinlich fühlte sich der Beschuldigte durch Blicke des Geschädigten provoziert, woraufhin er plötzlich und unvermittelt auf diesen zuging und ihn mit der Faust ins Gesicht schlug. Der Geschädigte erlitt dabei Schmerzen.
Noch vor Eintreffen der Beamten entfernte sich der Beschuldigte, konnte jedoch durch weiterführende Ermittlungen identifiziert werden. Es wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Weitere Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt.
Eberswalde/Finow: Fahrrad als nicht zugelassenes Kleinkraftrad – Fahren ohne Fahrerlaubnis und Versicherung
In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 30. Mai 2026, stellten Polizeibeamte einen Fahrradfahrer in der Dorfstraße in Finow fest. Das auffällig wirkende Rad wurde zusammen mit seinem 44-jährigen Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass das Fahrrad der Marke ADO nicht den Vorgaben der eKFV entsprach, was das E-Bike rechtlich als Kleinkraftrad qualifizierte. Das Fahrzeug war nicht versichert und der Fahrzeugführer besaß keine erforderliche Fahrerlaubnis.
Die Weiterfahrt wurde untersagt und das Rad sichergestellt. Der Beschuldigte muss sich nun in Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens ohne gültige Pflichtversicherung verantworten.
Tiefensee/Werneuchen: Ruhestörung – Feier aufgelöst, Musikanlage sichergestellt
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 31. Mai 2026, meldeten mehrere Bürger eine Ruhestörung durch laute Musik im Friedhofsweg in Tiefensee. Polizeibeamte überprüften den Sachverhalt dreimal innerhalb von über drei Stunden, nahmen Kontakt zur Verantwortlichen auf und verlangten die Einhaltung der Ruhezeiten. Nach einer zwischenzeitlichen Regulierung der Lautstärke wurde die Ruhe kurze Zeit später trotz Androhung polizeilicher Folgemaßnahmen erneut gestört.
In der Konsequenz wurde die dort stattfindende Feier aufgelöst und die lärmende Musikbox sichergestellt. Gegen die 42-jährige Verantwortliche folgt eine Bußgeldanzeige.
Zichow: Schwerer Verkehrsunfall – eine Person getötet, drei schwerverletzt
Am 30. Mai 2026 um 10:15 Uhr wollte eine 78-jährige Fahrerin eines VW Passat von der B166 aus Richtung Schwedt/Oder kommend nach links in Richtung Zichow einbiegen. Dabei übersah sie einen entgegenkommenden PKW Opel und beachtete dessen Vorfahrt nicht. Der Opel kollidierte mit der Beifahrerseite des VW.
Der 87-jährige Beifahrer des VW wurde eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen, wo er später verstarb. Die 78-jährige VW-Fahrerin sowie die beiden Insassen des PKW Opel wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert.
Mehrere Rettungswagen und Feuerwehren waren im Einsatz. Die Straße war mehrere Stunden vollgesperrt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von rund 25.000 Euro.
Prenzlau: Spendenbetrug vor Supermarkt
Am Freitag, den 29. Mai 2026, wurde eine Spendensammelaktion für Menschen mit Behinderung vor einem Prenzlauer Supermarkt gemeldet. Da in letzter Zeit vermehrt in betrügerischer Absicht Spenden eingesammelt worden waren, wurde der Sachverhalt polizeilich überprüft. Der bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich bekannte 27-jährige Spendensammler wurde angetroffen. Offizielle Genehmigungen lagen nicht vor. Eine Strafanzeige wegen versuchten Betruges wurde aufgenommen.
Quelle: PD Ost




