In einer Zeit, in der immer weniger Zeitzeuginnen und Zeugen der NS-Zeit persönlich berichten können, stellt sich die Frage: Wie kann historisches Lernen heute gelingen – emotional zugänglich, reflektiert und medienkritisch zugleich? Die mobile VR-Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ gibt darauf eine beeindruckende Antwort: Auf Basis volumetrisch aufgezeichneter Interviews ermöglicht sie eine digitale Begegnung mit Zeitzeuginnen und Zeugen der NS-Zeit.

Der Ausstellungstruck macht vom 15. bis 17. Juni 2026 Station vor der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder), Haus 1, Bischofstraße 17.
Öffnungszeiten – ohne Voranmeldung, kostenfreier Eintritt:
Montag, 15. Juni – 14:30 bis 17:00 Uhr
Dienstag, 16. Juni – 14:30 bis 17:30 Uhr
Mittwoch, 17. Juni – 14:30 bis 17:30 Uhr
Rahmenprogramm:
Am Montag, 15. Juni, findet von 17:00 bis 18:30 Uhr ein Workshop für Erwachsene statt. Eine Anmeldung ist erforderlich – direkt über die VHS Frankfurt (Oder).
Am Dienstag, 16. Juni, gibt es um 14:30 Uhr ein Grußwort mit Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Einrichtungen.
Barrierearm und mehrsprachig: Das Erlebnis wird in fünf Sprachen sowie in deutscher Gebärdensprache angeboten und ist für Personen ab 14 Jahren empfohlen.
„In Echt?“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Brandenburg Museums und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Lokale Partner sind die Stadt- und Regionalbibliothek, das Museum Viadrina und die Volkshochschule Frankfurt (Oder). Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium der Finanzen und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft.
Vorschaubild: InEcht (c)Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH
Quelle: Stadtverwaltung Frankfurt (Oder)




