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Zum 21. Mal lud die Stadtverwaltung Erkner zum Carl-Bechstein-Gedenkkonzert ein – in diesem Jahr mit besonderem Anlass, denn der berühmte Klavierbauer wäre 200 Jahre alt geworden. Erstmals fand die Veranstaltung in der Aula des Carl-Bechstein-Gymnasiums statt, um mehr Platz für die rund 100 Gäste zu schaffen. Sie erlebten einen Abend voller musikalischer Vielfalt und Charme.

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Unter dem Motto „Lebensfreude“ gestaltete der Pianist Andreas Gundlach, ein großer Liebhaber der Bechstein-Flügel, das Programm. Mit Werken von Joseph Haydn, Paul Gerhardt, Johann Sebastian Bach, Modest Mussorgsky und Franz Liszt zeigte er, wie unterschiedlich Lebensfreude klingen kann. Besonders seine Interpretationen aus Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ und Liszts „Liebestraum“ sorgten für Gänsehautmomente.

Gundlach überzeugte aber nicht nur musikalisch: Mit Humor, Leichtigkeit und komödiantischem Talent führte er durch den Abend und erklärte die Musik auf charmante Weise. Nebenbei löste er einen verdrehten Zauberwürfel, sang, sprach und präsentierte auf Wunsch sogar seinen bekannten „Bällezirkus“. Als Zugabe kombinierte er Panflöte, Flügel und Schellen zu einem ungewöhnlichen Finale. Auch das Publikum wurde aktiv und stimmte gemeinsam den Klassiker „Ti Amo“ an.

Den Auftakt gestaltete der Modern Pop Choir des Carl-Bechstein-Gymnasiums unter der Leitung von Rico Haring. Höhepunkt war eine eigens komponierte Hymne auf Carl Bechstein und sein Wirken in Erkner – eine echte Welturaufführung.


Vorschaubild: War erneut der Einladung nach Erkner gefolgt: der Pianist Andreas Gundlach.Foto: Daniela Sell I Stadt Erkner
Quelle: Stadtverwaltung Erkner

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