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Wer in diesen Wochen am Rosenhügel oder im Arboretum unterwegs ist, wird feststellen, dass die Wiesen dort noch nicht gemäht sind – und das hat einen guten Grund. Die Stadtverwaltung Eisenhüttenstadt lässt die Mäharbeiten auch in diesem Jahr bewusst später ausführen, um jungen Rehen Zeit zu geben, groß genug für die eigenständige Flucht aus den Wiesenflächen zu werden. Ausgeführt werden die Arbeiten von der Stadtwirtschaft Eisenhüttenstadt GmbH im Auftrag der Stadt.

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Warum die Mahd warten muss

Zwischen Mitte April und Ende Mai kommen die Rehkitze zur Welt. Genau in dieser Zeit ducken sich die Jungtiere instinktiv ins hohe Gras, statt bei Gefahr zu flüchten – ein Verhalten, das sie vor natürlichen Feinden schützt, bei Mäharbeiten aber schnell gefährlich werden kann. Da sich sowohl auf dem Rosenhügel als auch im Arboretum ein kleiner Rehwildbestand angesiedelt hat, wartet die Stadt mit der Mahd, bis die Kitze kräftig genug sind, die Flächen selbst zu verlassen.

In diesem Jahr wurden auf den Wiesen beider Anlagen jeweils zwei Rehkitze entdeckt. Ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Vorsicht auszahlt und die Flächen tatsächlich als Rückzugsort für die Tiere dienen.

Bitte um Rücksichtnahme

Die Stadt Eisenhüttenstadt bittet die Bevölkerung um Verständnis für die verspätete Mahd und darum, die betroffenen Wiesen bis zum Abschluss der Arbeiten nicht zu betreten. Auch Hundehalterinnen und Hundehalter sind aufgerufen, ihre Tiere in diesem Bereich an der Leine zu führen, damit die jungen Rehe die notwendige Ruhe finden.


Vorschaubild: Symbolbild Canva 
Quelle: Stadtverwaltung Eisenhüttenstadt

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