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Bilanz 2025: Grundstücksmarkt in Brandenburg erholt sich weiter
Land Brandenburg
Ministerium des Innern und für Kommunales
Potsdam, 27.07.2026 Pressemitteilung
Grundstücksmarktbericht 2025

Bilanz 2025: Grundstücksmarkt in Brandenburg erholt sich weiter

Sieben Prozent mehr Kaufverträge – die Preisdifferenz zwischen Berliner Umland und dem weiteren Metropolenraum schrumpft.

Vorgestellt von Innenstaatssekretär Uwe Schüler und Wilk Mroß, Vorsitzender des Oberen Gutachterausschusses

Der Immobilienmarkt in Brandenburg befindet sich weiter auf Erholungskurs: Die Umsätze bei den Kaufverträgen sind 2025 um 830 Millionen Euro auf 7,2 Milliarden Euro gestiegen.

7,2 Mrd. € + 13 % ggü. 2024
Geldumsatz Kaufverträge
27.050 + 7 % ggü. 2024
Abgeschlossene Kaufverträge
+2 % Fläche
Flächenumsatz-Wachstum

Parallel zum Geldumsatz stieg auch die Zahl der Kaufverträge: 2025 wurden 27.050 Verträge abgeschlossen – ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Flächenumsatz wuchs um zwei Prozent.

„Nach der Talsohle im Jahr 2023 haben wir im zweiten Jahr in Folge wieder eine Steigerung bei den Umsätzen im Immobilienmarkt. Es wurde wieder mehr in Immobilien investiert – das ist ein gutes Zeichen für Brandenburg. Auffällig ist, dass die Preise im hochpreisigen Speckgürtel stabil geblieben, während sie in weiter von Berlin entfernten Orten gestiegen sind.“
Uwe Schüler · Innenstaatssekretär
„Mit 1.245 Kaufverträgen zeigte sich 2025 der Markt für neue Eigentumswohnungen erneut im Aufwind. Das Preisniveau für diese Erstverkäufe war dabei in guten Lagen hoch – nicht nur in Potsdam. Kaum Bewegung gab es bei den Quadratmeterpreisen für Acker- und Grünland, bei Forstflächen wurde sogar ein Rückgang festgestellt.“
Wilk Mroß · Vorsitzender des Oberen Gutachterausschusses

Im Rekordjahr 2021 lagen die Umsätze bei 10,1 Milliarden Euro. Zinssteigerungen sowie die Unsicherheiten durch den Krieg in der Ukraine und die Corona-Pandemie ließen den Umsatz innerhalb von zwei Jahren um fast die Hälfte auf 5,7 Milliarden Euro (2023) einbrechen – eine Entwicklung, die bundesweit zu beobachten war. Bereits 2024 zeichnete sich eine leichte Erholung ab, die sich 2025 fortgesetzt hat.

10,13
2021
8,63
2022
5,72
2023
6,35
2024
7,18
2025

Geldumsatz in Milliarden Euro, 2021–2025.

Umsatzentwicklung im Ländervergleich – Anzahl Kaufverträge und Geldumsatz
Bundesland Verträge 2025 Verträge 2024 Umsatz 2025 (Mrd. €) Umsatz 2024 (Mrd. €)
Brandenburg27.05025.3937,26,3
Mecklenburg-Vorpommern18.18017.7004,13,8
Sachsen42.92038.2008,97,3
Sachsen-Anhalt24.96024.7003,93,6
Thüringen28.12027.0003,13,1
Berlin22.73020.66015,914,8

Die Preise für Einfamilienhausgrundstücke entwickelten sich im Berliner Umland und im weiteren Metropolenraum unterschiedlich. Das Preisverhältnis zwischen einem Baugrundstück im Berliner Umland und dem weiteren Metropolenraum liegt mit 2,86 : 1 erstmalig unter dem Verhältnis 3:1 (2023: 3,6:1 / 2024: 3,1:1).

Durchschnittlicher Preis pro Quadratmeter für ein Einfamilienhausgrundstück
Region 2021 2022 2023 2024 2025
Berliner Umland365 €399 €338 €316 €318 €
Weiterer Metropolenraum102 €112 €93 €103 €111 €

Gefragt sind zunehmend auch weiter von Berlin entfernte Orte: Eine gute verkehrliche Anbindung und die Arbeit im Homeoffice wirken sich deutlich auf die Nachfrage in der zweiten und dritten Reihe aus. Der Preis für ein baureifes Einfamilienhausgrundstück liegt im Landesdurchschnitt bei 219 €/m² (2024: 212 €/m²) – ein weitgehend gleichbleibendes Niveau.


Freistehendes Ein-/Zweifamilienhaus (Ø)361.000 € (2024: 367.000 €)
Reihenhaus / Doppelhaushälfte (Ø)304.000 € (2024: 285.000 €)
Neue Eigentumswohnung (Ø)423.000 € (2024: 403.000 €)
Erstverkäufe Eigentumswohnungen+ 9 % Verträge / + 25 % Umsatz
Ackerland (Ø je m²)1,17 € (2024: 1,17 €)
Grünland (Ø je m²)0,87 € (2024: 0,83 €)
Forstflächen (Ø je m²)0,71 € (2024: 0,77 €)
Neue Eigentumswohnungen 20251.245 Kaufverträge
Zur Methodik: Alle Angaben zum Immobilienmarkt basieren auf notariell beurkundeten Kaufverträgen des Berichtsjahres und der Vorjahre. Erfasst sind alle Kaufverträge des Jahres 2025 und der Vorjahre, die bis zum 28. Februar 2026 bei den regionalen Gutachterausschüssen registriert wurden.

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