Polizeimeldungen vom 19. August 2026
Oder-Spree / Frankfurt (Oder)
Vorläufig festgenommen
Am Nachmittag des 18.08.2026 fiel Zeugen ein Mann auf, der im Bereich der Marina Am Winterhafen ein Lagerfeuer entfacht hatte, um sich offenbar eine Mahlzeit zuzubereiten. Als ein 54-Jähriger ihn ansprach, reagierte der Mann aggressiv, zog ein Messer und vollzog damit nach bisherigen Erkenntnissen Stichbewegungen in dessen Richtung. Der Angesprochene flüchtete, wurde jedoch eine Weile verfolgt.
Alarmierte Polizisten stellten den Tatverdächtigen in der Ziegelstraße - einen deutschen Mann ohne festen Wohnsitz, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war. Zudem soll er zuvor in der Nähe bereits einen ukrainischen Lkw-Fahrer mit einem Messer bedroht haben. Die Hintergründe werden nun ermittelt, der Mann wurde vorläufig festgenommen.
Leblos aufgefunden
Am Vormittag des 18.08.2026 entdeckte ein Radfahrer im Waldgebiet zwischen Müllrose und Siehdichum eine leblose Person in einem Straßengraben. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen 46 Jahre alten Deutschen. Ein Todesermittlungsverfahren soll nun die Umstände klären, bislang gehen die Ermittler nicht von einer Gewalteinwirkung aus.
Fahndung eingeleitet
In der Nacht zum 19.08.2026 wurde in der Weinbergstraße ein Motorroller mit grün-schwarzer Farbgestaltung und brauner Sitzbank gestohlen. Der Wert des Fahrzeugs wird auf rund 700 Euro geschätzt. Die Polizei hat eine Fahndung nach dem Roller eingeleitet.
Verdacht auf Verkehrsunfallflucht
Am Nachmittag des 18.08.2026 war eine 44-jährige Frau mit ihrem Volvo XC90 auf der A 10 vom Dreieck Spreeau in Richtung Freienbrink unterwegs, als sie sich einer Baustelle näherte. Nach ihren Angaben habe ein unbekanntes Fahrzeug sie überholt und sei dann knapp vor ihrem Wagen wieder eingeschert. Um eine Kollision zu vermeiden, wich sie nach links aus und prallte gegen Warnbaken. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Der mutmaßliche Verursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Es wird wegen Verdachts der Verkehrsunfallflucht ermittelt.
Verstöße aus der Luft dokumentiert
Im Jahr 2025 stieg im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Ost die Zahl der Autobahnunfälle, die auf einen zu geringen Sicherheitsabstand zurückzuführen waren, von 253 auf 299 - ein Anstieg von rund 18 Prozent. Damit resultierte etwa jeder fünfte der insgesamt 1.477 Verkehrsunfälle auf Bundesautobahnen im vergangenen Jahr aus einem Abstandsverstoß.
Vor diesem Hintergrund führte die Verkehrspolizei am Vormittag des 18.08.2026 erneut Abstandskontrollen mit einer Polizeidrohne auf der A 12 in Fahrtrichtung Berlin durch, mit Schwerpunkt auf dem gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Dabei wurden 11 Abstandsverstöße von Fahrzeugen über 3,5 Tonnen festgestellt, die laut Straßenverkehrsordnung grundsätzlich einen Mindestabstand von 50 Metern einhalten müssen. Zusätzlich registrierten die Beamten zwei Verstöße gegen das Lkw-Überholverbot, einen Geschwindigkeitsverstoß sowie drei Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht. Ein kontrollierter osteuropäischer Lkw-Fahrer war zudem zur Festnahme wegen einer offenen Ersatzfreiheitsstrafe ausgeschrieben, konnte seine Fahrt aber nach Begleichung des Betrags fortsetzen.
Uckermark
Die Polizei bittet um Mithilfe
Die Kriminalpolizei der Inspektion Uckermark ermittelt bereits seit dem vergangenen Spätherbst zu drei mutmaßlichen Einbrechern, die sich zur Nachtzeit in einem Garagenkomplex in der Plataneallee herumgetrieben und versucht hatten, sich Zutritt zu mehreren Objekten zu verschaffen. Zu einer vollendeten Tat kam es nicht. Dennoch sucht die Polizei nach der Identität der drei Männer, von denen Kamerabilder vorliegen.
Quelle der Bilder: PD Ost
Wer die Männer erkennt oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Uckermark oder unter der Rufnummer 03984-350 zu melden. Auch jede andere Polizeidienststelle nimmt Hinweise entgegen.
Räuber schlugen zu
Am Nachmittag des 18.08.2026, gegen 13:45 Uhr, hielten sich drei junge Männer im Bereich des Bürgergartens auf, als sie auf zwei mutmaßlich jugendliche Radfahrer trafen. Diese verlangten Geld und forderten Einblick in die Taschen der drei. Als sie sich weigerten, schlugen die Täter einem 18-Jährigen ins Gesicht, entrissen ihm die Umhängetasche und entnahmen das Portemonnaie. Anschließend rissen sie auch den beiden 17 und 18 Jahre alten Begleitern die Geldbörsen aus der Hand und flüchteten mit der Beute auf Fahrrädern. Die Täter sollen zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß und schlank gewesen sein. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Polizei im Einsatz
Am 18.08.2026 wurden Polizisten gegen 18:35 Uhr in die Rosa-Luxemburg-Straße gerufen, nachdem ein 36-jähriger Mann in einem Mehrfamilienhaus gegenüber Familienmitgliedern gewalttätig geworden war und dabei ein Küchenmesser gezogen hatte. Die beiden Geschädigten blieben unverletzt und konnten flüchten. Nach einer Notöffnung der Wohnungstür durch die Feuerwehr griff der Mann auch die eintreffenden Beamten tätlich an, konnte jedoch mithilfe von Pfefferspray überwältigt und gefesselt werden. Rettungskräfte kümmerten sich anschließend um ihn sowie um einzelne Kollegen. Gegen den deutschen Staatsbürger wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Auf (fast) frischer Tat ertappt
Am frühen Morgen des 19.08.2026 wurden Polizisten Am Markt auf vier junge Leute aufmerksam, die mehrere Kennzeichentafeln samt Rahmen mit sich führten. Die 19-jährige Frau und ihre drei männlichen Begleiter im Alter von 18 und 19 Jahren gaben an, die Schilder gefunden zu haben. In unmittelbarer Nähe wurden jedoch 13 Fahrzeuge ohne Kennzeichen entdeckt, zudem meldeten sich Zeugen, die die vier als Tatverdächtige identifizierten. Die Kennzeichen mussten herausgegeben werden, ein Verfahren gegen die vier Deutschen wurde eingeleitet.
Widerständig gezeigt
Am Nachmittag des 18.08.2026 wurde ein 28-jähriger Schwedter in der Berliner Straße von einem Passanten beleidigt. Als er sein Auto abstellte, wurde er von dem Mann mehrfach angerempelt und setzte sich schließlich zur Wehr, wobei der Angreifer leichte Verletzungen erlitt. Beim alarmierten Polizeieinsatz stellte sich heraus, dass es sich um einen bereits bekannten 40-jährigen Deutschen handelte, der auch die eintreffenden Beamten mit Schlägen und Tritten angriff. Verletzt wurde niemand, der Mann wurde gefesselt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Ohne Fahrerlaubnis und vielleicht noch mehr
Am Vormittag des 18.08.2026 zogen Polizisten in der Karl-Teichmann-Straße einen Skoda aus dem Verkehr. Der 35-jährige Fahrer besaß keine Fahrerlaubnis und wirkte nicht nüchtern, ein Drogenschnelltest verlief positiv. Der bereits bekannte Deutsche musste eine Blutprobe abgeben und erhielt eine Anzeige.
In Gewahrsam genommen
Am späten Abend des 18.08.2026 sorgte Lärm in der Gartenstraße für wiederholte Ruhestörungen. Die eintreffenden Polizisten stießen im Hausflur auf die mutmaßliche Verursacherin, die aggressiv reagierte, einen Beamten zu schlagen versuchte, beleidigte und spuckte. Die 29-jährige Frau wurde gefesselt, leistete jedoch weiter Widerstand und trat im Streifenwagen eine Scheibe ein. Bei einem Atemalkoholtest wurden 1,57 Promille festgestellt, sie wurde in Gewahrsam genommen. Ein Verfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel wurde eingeleitet.
Ermittlungen eingeleitet
Am Nachmittag des 18.08.2026 kam einem 73-jährigen Autofahrer in der Geesower Kirschallee in einer Rechtskurve ein Moped entgegen, das seinen Wagen streifte. Trotz erheblichen Sachschadens setzte der Fahrer zunächst seine Fahrt fort. Später meldete sich ein Jugendlicher als Verursacher, er besaß keine Fahrerlaubnis, das Kleinkraftrad war nicht versichert. Der junge Mann erlitt leichte Verletzungen. Es wird sowohl gegen ihn als auch gegen den Halter des Fahrzeugs ermittelt.
Barnim
Von Einbrechern heimgesucht
In den Vormittagsstunden des 18.08.2026 drangen Unbekannte in ein Wohnhaus in der Ernst-Thälmann-Straße ein und durchsuchten sämtliche Räume nach Wertgegenständen. Ob etwas entwendet wurde, stand bei der Anzeigenaufnahme noch nicht fest.
Kaum zu beruhigen gewesen
Am späten Nachmittag des 18.08.2026 informierten Zeugen die Polizei über einen Mann, der laut schreiend gegen die Tür einer Wohnung in der Alexander-von-Humboldt-Straße trat und dabei sichtbare Schäden verursachte. Die eintreffenden Beamten trafen den aggressiven Mann an, selbst die Androhung eines Distanzelektroimpulsgeräts (Taser) zeigte keine Wirkung. Als er zum Schlag gegen die Beamten ausholte, wurde das Gerät eingesetzt. Der bereits bekannte 36-jährige Deutsche kam in Gewahrsam und muss sich wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Fassade beschmiert
In der Nacht zum 19.08.2026 besprühten Unbekannte die Fassade eines Hauses am Karl-Marx-Platz mit Graffiti. Der Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt, die Polizei nahm eine Anzeige wegen Sachbeschädigung auf.
Märkisch-Oderland
Autodiebstahl
In der Nacht zum 18.08.2026 wurde ein in der Arndtstraße abgestellter Hyundai gestohlen. Der Schätzwert des SUV liegt bei rund 15.000 Euro, nach dem Fahrzeug wird gefahndet.
In Einfamilienhaus eingebrochen
In den Vormittagsstunden des 18.08.2026 brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus im Harnekoper Weg ein, durchsuchten sämtliche Räume und entwendeten nach ersten Erkenntnissen ein Mobiltelefon sowie Schmuck. Die Kriminalpolizei ermittelt.




