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Zum Jahreswechsel sollten Verbraucher ihre Zählerstände kontrollieren – sonst drohen hohe Nachzahlungen

Viele Haushalte erleben ein unangenehmes Erwachen: Plötzlich flattern Nachforderungen für Strom oder Gas ins Haus, die manchmal sogar fünfstellige Beträge erreichen. Der Grund: Über Jahre hinweg wurden die Rechnungen auf Basis geschätzter Werte erstellt, während der tatsächliche Verbrauch viel höher war.

„Diese Schätzwerte stehen zwar in den Abrechnungen, aber nur versteckt in den Fußnoten“, erklärt Daniela Hofmann von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Das Problem: So häufen sich über die Jahre unbemerkt große Summen an.

Was Sie tun sollten:

Lesen Sie Ihre Zähler mindestens einmal im Jahr ab – der Jahreswechsel ist dafür ideal. Notieren Sie die Werte und prüfen Sie, ob Ihre monatlichen Abschlagszahlungen zum tatsächlichen Verbrauch passen. So vermeiden Sie unangenehme Nachzahlungen.

Wichtig bei digitalen Zählern:

Viele denken, digitale Zähler übermitteln die Daten automatisch. Das stimmt aber nur für Smart Meter mit Kommunikationsmodul. Die meisten Haushalte haben einfache digitale Zähler – hier müssen die Werte weiterhin selbst gemeldet werden.

Kontrollieren Sie nach der nächsten Abrechnung unbedingt, ob Ihre gemeldeten Werte auch übernommen wurden.

Hilfe bekommen Sie hier:


Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: Verbraucherzentrale Brandenburg

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