Neues Förderprogramm des Landes startet – 62.000 Euro für Erstausstattungen
Wer in Brandenburg mit der Imkerei beginnen möchte, kann sich auch in diesem Jahr über finanzielle Unterstützung vom Land freuen. Das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz hat eine neue „Richtlinie zur Unterstützung von Neu-Imkern“ verabschiedet und setzt damit sein bewährtes Förderprogramm fort. Die bisherige Richtlinie war zum 31. Dezember 2025 ausgelaufen.
Was wird gefördert?
Gefördert wird die Erstausstattung für den Einstieg in die Hobbyimkerei. Dazu zählen unter anderem:
- Honigschleudern und Honigrührgeräte
- Beuten (Bienenstöcke) samt Zubehör
Insgesamt stehen in diesem Jahr 62.000 Euro für das Programm bereit.
Warum ist das Programm so wichtig?
Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt erklärt das Ziel hinter der Förderung: Das Programm soll dabei helfen, neue Imkerinnen und Imker zu gewinnen, Bienenbestände zu erhöhen und die Bienenhaltung langfristig zu sichern. Die Bestäubungsleistung der Bienen sei dabei nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch wirtschaftlich bedeutsam – denn erst durch Bienen werden bei Kirschen, Pflaumen, Äpfeln und anderen Beerenobstsorten hohe Ernteerträge gesichert.
Wie kann man einen Antrag stellen?
Anträge und alle erforderlichen Unterlagen müssen vollständig und formgebunden als PDF-Dokument elektronisch beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) eingereicht werden. Zusätzlich sind die original unterzeichneten Seiten im Original beim LELF als Bewilligungsbehörde einzureichen.
Die aktuellen Antragstermine sowie die jährlich verfügbare Fördersumme werden auf der Webseite des LELF veröffentlicht. Die Richtlinie selbst sowie alle Antragsunterlagen sind auf der Webseite des Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz abrufbar.
Wer schon lange mit dem Gedanken spielt, Imker zu werden, findet mit diesem Programm einen idealen Einstieg – für sich, für die Natur und für Brandenburgs Obstbauern.
Vorschaubild: Canva
Quelle: Land Brandenburg




