L36 bei Steinhöfel – 15-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall

Am 22. April 2026 wurden Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei gegen 17:30 Uhr zur L36 zwischen Steinhöfel und Heinersdorf gerufen. Dort hatte sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der 44-jährige Fahrer eines Mercedes mehrere Fahrzeuge überholen, die in Richtung Heinersdorf unterwegs waren. Während des Überholvorgangs scherte ein Mitsubishi Lancer aus der Kolonne aus; es kam zur seitlichen Berührung beider Pkw. In der Folge geriet der Mercedes nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und kam schließlich in einem Graben zum Stehen. Während der 44-jährige Mercedes-Fahrer und der 29-jährige Fahrer des Mitsubishi leichtere Verletzungen erlitten, verstarb der 15-jährige Beifahrer des Mercedes trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte noch am Unfallort. Die Kriminalpolizei ermittelt nun mit Unterstützung von Sachverständigen eines technischen Prüfinstituts zur genauen Unfallursache. Beide beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die L36 rund drei Stunden voll gesperrt; der Verkehr wurde abgeleitet.
Fürstenwalde/Spree – Mehrere Autoscheiben eingeschlagen und Fahrzeuge durchsucht
Am Morgen des 23. April 2026 wurden der Polizei gleich mehrere Fälle angezeigt, in denen Täter Autoscheiben eingeschlagen und die Innenräume nach Wertgegenständen durchsucht hatten. Betroffen waren unter anderem ein Hyundai i10 und ein Mercedes in der Ernst-Thälmann-Straße. Beim Mercedes wurden die Unbekannten fündig und entwendeten zwei Armbanduhren sowie Bargeld. Im Trebuser Weg waren zudem ein Škoda Kodiaq und ein BMW der Dreier-Reihe betroffen; in diesen Fällen ist bislang nichts zu möglichem Diebesgut bekannt. Ob in allen Fällen dieselben Täter am Werk waren, ermitteln nun Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder).
Frankfurt (Oder) – Verdacht auf Unfallflucht mit 2,78 Promille
Am Nachmittag des 22. April 2026 meldete sich eine Frankfurterin bei der Polizei und gab an, dass ein Auto gegen ihren Hyundai Tucson gefahren sei und einen Sachschaden von rund 5.000 Euro verursacht habe. Der Verursacher habe sich jedoch unerlaubt entfernt. Tatort war ein Parkplatz in der Paul-Feldner-Straße. Unweit des Hyundai stand ein Dacia mit Unfallspuren, die den Verdacht einer Beteiligung des Fahrzeugs aufkommen ließen. Der 59-jährige Halter wurde ermittelt; bei ihm wurde ein Atemalkoholwert von 2,78 Promille gemessen. Es besteht der Verdacht, dass er den Unfall unter Alkoholeinfluss verursacht und sich anschließend vom Unfallort entfernt hat.
Frankfurt (Oder) – E-Scooter-Fahrer mit 1,99 Promille unterwegs
Am Abend des 22. April 2026 kontrollierten Polizisten in der Joseph-Haydn-Straße einen Mann, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Da der 38-Jährige im Gespräch Alkoholgeruch verströmte, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,99 Promille ergab. Damit war die Fahrt beendet. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe, die nun als Beweismittel im laufenden Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr dient.
Neuzelle – BMW aus dem Ossendorfer Weg gestohlen
Am Vormittag des 23. April 2026 wurde der Polizei ein Autodiebstahl angezeigt. Unbekannte hatten sich eines BMW bemächtigt, der in der Nacht zuvor im Ossendorfer Weg abgestellt worden war. Nach dem Fahrzeug wird nun gefahndet.
Angermünde – Brand nach Böllerwurf in Betonbunker
Am Mittwoch, dem 22. April 2026, wurde die Feuerwehr gegen 18:30 Uhr in die Leopold-von-Buch-Straße gerufen. Im Inneren eines Betonbunkers hatte ein Böller Unrat und Müll in Brand gesetzt. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden; die Flammen griffen nicht auf die umliegenden bewohnten Grundstücke über. Bei den Ermittlungen rückte mittlerweile ein zwölfjähriges Kind in den Fokus der Polizei. Der Junge ist zwar noch nicht strafmündig, ihm werden jedoch die möglichen Folgen eines solchen Verhaltens eindringlich vor Augen geführt.
Prenzlau – Mann wirft Fensterscheibe mit Stein ein
Am Abend des 22. April 2026 wandte sich ein Bewohner des Georg-Dreke-Rings an die Polizei, nachdem ein Mann eine Scheibe seiner Wohnung mit einem Stein beschädigt hatte. Der Steinewerfer stellte sich als bereits polizeibekannter 28-Jähriger heraus, der derzeit ohne festen Wohnsitz ist. Was den deutschen Staatsbürger zu der Tat veranlasste, klärt nun die Kriminalpolizei.
L23 bei Chorin – Tödlicher Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen
Am Mittwoch, dem 22. April 2026, wurden Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei gegen 11:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen Chorin und Golzow gerufen. An dem Unfall waren drei Fahrzeuge beteiligt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhren ein Ford Tourneo, ein Fiat 500 und ein Land Rover hintereinander auf der L23 in Richtung Golzow. Am Abzweig Schönhof wollte der Fahrer des Ford nach links abbiegen und musste den Gegenverkehr passieren lassen. Der Fiat hielt ebenfalls an. Der Fahrer des Land Rover schaffte es jedoch nicht mehr, rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Sein Fahrzeug prallte auf den Fiat, der wiederum auf den Ford geschoben wurde. Ersthelfer bargen die 59-jährige Fahrerin des Fiat, die kurz darauf ihren schweren Verletzungen erlag. Der 88-jährige Fahrer des Land Rover musste von Rettungskräften behandelt werden. Die genaue Unfallursache wird nun von der Kriminalpolizei geklärt.
BAB 11 bei Bernau – Alkoholisierter Fahrer verursacht Unfall mit Sattelzug
Am späten Nachmittag des 22. April 2026 war ein Mann mit seinem Kleintransporter auf der Autobahn in Richtung Berlin unterwegs. Unweit der Anschlussstelle Bernau Nord kollidierte der Transporter gegen 17:10 Uhr beim Fahrstreifenwechsel von links nach rechts mit einem Sattelzug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und landete in einem Straßengraben. Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Fahrer in ein Krankenhaus. Da er Alkoholgeruch verströmte, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der 0,86 Promille ergab. Der Führerschein des 64-Jährigen ging daraufhin in amtliche Verwahrung über. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Unfallstelle etwa 45 Minuten voll gesperrt; der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Bernau Nord abgeleitet.
Wandlitz – Opel Astra ohne Versicherungsschutz aus dem Verkehr gezogen
Am frühen Morgen des 23. April 2026 zogen Polizisten in der Klosterfelder Hauptstraße einen Opel Astra aus dem Verkehr. Wie sich herausstellte, bestand für das Fahrzeug keine Haftpflichtversicherung; die Kennzeichen waren bereits zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben. Diese wurde umgehend vorgenommen. Anzeigen gab es sowohl gegen den 33-jährigen Fahrer als auch gegen den 59-jährigen Halter des Fahrzeugs.
Neuenhagen b. Berlin – Junge Männer beleidigen Polizisten vor dem Revier
Am Abend des 22. April 2026 war eine Gruppe junger Männer offenbar der Meinung, sich vor der Einfahrt des Reviers in der Berliner Straße mit lautstark gerufenen Beleidigungen gegenüber Polizisten hervortun zu müssen. Die Beamten ließen dies nicht auf sich beruhen und stellten die Männer. Die vier 19 bis 20 Jahre alten Deutschen müssen sich nun für ihr Verhalten verantworten.
Letschin – Wohnungsbrand in der Küstriner Straße
Am 22. April 2026 wurde die Feuerwehr gegen 13:20 Uhr in die Küstriner Straße gerufen. In einem Mehrfamilienhaus war ein Brand ausgebrochen. Zwar griffen die Flammen nicht auf Möbelstücke über, doch kam es zu einer so starken Rußentwicklung, dass die betroffene Wohnung vorerst nicht mehr nutzbar ist. Verletzt wurde niemand. Die genaue Brandursache wird nun von der Kriminalpolizei ermittelt.
Neuhardenberg – Ladendieb bedroht Supermarkt-Mitarbeiterin
Am späten Vormittag des 22. April 2026 wurde in einem Supermarkt in der Karl-Marx-Straße ein Mann beim Ladendiebstahl ertappt. Er hatte Waren im Wert von etwa 33 Euro entwenden wollen. Als eine Mitarbeiterin das bemerkte und ihm bis zum Parkplatz folgte, händigte der Dieb zwar das Diebesgut aus, drohte der Frau jedoch mit Gewalt, sollte sie nicht von ihm ablassen. Alarmierte Polizisten stellten kurz darauf den 29-jährigen polnischen Staatsbürger, der zu diesem Zeitpunkt mit einem 35-jährigen Deutschen unterwegs war. Ob Letzterer in das Tatgeschehen verwickelt war, klärt nun die Kriminalpolizei.
Küstrin-Kietz – Betrunkener Autofahrer leistet Widerstand gegen Beamte
Am Abend des 22. April 2026 meldete sich ein aufmerksamer Zeuge bei der Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie ein offenbar angetrunkener Mann in einen Hyundai stieg und davonfuhr. Als eine Streifenwagenbesatzung die Halteranschrift aufsuchte, trat der 32-Jährige den Beamten aggressiv entgegen und musste zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert werden. Sein Atemalkoholwert lag bei 2,12 Promille. Die Beamten behielten seinen Führerschein ein und brachten den Mann ins Krankenhaus nach Seelow, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Diese dient nun als Beweismittel im laufenden Ermittlungsverfahren, bei dem auch dem Vorwurf des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte nachgegangen wird.
Seelow – Zeugenaufruf nach Steinwurf von Brücke auf die B1
Die Kriminalpolizei der Inspektion Märkisch-Oderland ermittelt derzeit zu einem Vorfall vom 9. April 2026 auf der B1 in Richtung Bundesgrenze. Eine Autofahrerin nahm gegen 18:30 Uhr mehrere Personen auf der über die B1 führenden Brücke der L37 (Werbiger Straße) wahr. Aus dieser Gruppe heraus wurde ein Stein in Richtung ihres Fahrzeugs geworfen, der das Ziel knapp verfehlte. Bislang konnten der Steinewerfer und seine Begleiter nicht identifiziert werden. Die Kriminalpolizei bittet daher um Zeugenhinweise: Wer hat am 9. April 2026 zwischen 18:00 und 19:00 Uhr auf besagter Brücke etwas beobachtet, das mit der Tat in Zusammenhang stehen könnte? Wer hat dort Personen wahrgenommen und kann diese beschreiben? Auch weitere Geschädigte haben sich bislang nicht gemeldet – gibt es Autofahrer, die an diesem Abend Ähnliches erlebt haben?
Hinweise nimmt die Inspektion Märkisch-Oderland unter der Rufnummer 03341-3300 oder das Revier Seelow entgegen. Ebenso können sich Zeugen an jede andere Polizeidienststelle wenden.
Quelle: PD Ost




