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Nach rund zehn Monaten intensiver Bauarbeiten schließt die DB InfraGO die Korridorsanierung auf der 278 Kilometer langen Strecke zwischen Hamburg und Berlin ab. Ab dem 14. Juni verkehren alle Nahverkehrsverbindungen wieder nach regulärem Fahrplan, der Busersatzverkehr endet, und auch die Kapazitäten für den Güterverkehr sind vollständig wiederhergestellt.

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Das Baupensum war enorm: Rund 1.000 Mitarbeitende der DB und ihrer Baupartner erneuerten seit dem 1. August 2025 die überalterte Infrastruktur grundlegend. Entstanden sind dabei 165 Kilometer neue Gleise, fast 250 neue Weichen sowie sechs neue Stellwerke, von denen 19 weitere modernisiert wurden. Die neue Technik ist zudem fit für das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS. Entlang der Strecke wurden außerdem 28 Bahnhöfe modernisiert – mit verlängerten Bahnsteigen, neuen Dächern, Personenunterführungen und Leitsystemen für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen.

Im Fernverkehr sind in den ersten Wochen nach der Inbetriebnahme noch geringe Anpassungen zu erwarten. Da die Abnahme der neuen Signal- und Stellwerkstechnik im Abschnitt Hagenow Land – Berlin-Spandau noch läuft, werden die Fahrpläne vorsorglich bis einschließlich 30. Juni im Minutenbereich angepasst. Alle geplanten Züge fahren in voller Kapazität. Reisende werden empfohlen, ihre Verbindung kurz vor Abfahrt über bahn.de oder den DB Navigator zu prüfen.

An einzelnen Bahnhöfen – darunter Bergedorf, Müssen, Nauen, Falkensee und Albrechtshof – sind Restarbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen. Bis zur Inbetriebnahme der neuen Aufzüge stehen Rufbusse bereit, die mobilitätseingeschränkte Reisende zum nächsten barrierefrei erreichbaren Bahnhof bringen. Die DB InfraGO arbeitet daran, diese Arbeiten schnellstmöglich fertigzustellen.


Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: Deutsche Bahn AG

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