Friedrichstadt-Palast: Vertragsverlängerung für Intendant Dr. Berndt Schmidt bis 2034
Der Aufsichtsrat des Friedrichstadt-Palast Berlin hat den Vertrag von Intendant und Geschäftsführer Dr. Berndt Schmidt am 24. Juli 2026 um fünf Jahre bis zum 31. Juli 2034 verlängert. Der ursprüngliche Vertrag wäre 2029 ausgelaufen. Kultursenator Stefan Evers würdigte Schmidts Leistung für die Berliner Kulturlandschaft, Schmidt selbst dankte Senat und Aufsichtsrat für das entgegengebrachte Vertrauen.
Die aktuelle Grand Show „Blinded by Delight“ verzeichnet mit rund 457.700 verkauften Tickets und 34,55 Millionen Euro Umsatz die bislang erfolgreichste Produktion des Hauses. Ab November 2026 feiert zudem die neue Young Show „Spooky“ in Charlottenburg Premiere. Dr. Berndt Schmidt leitet den Friedrichstadt-Palast seit 2007.
Mögliche Straßenbenennung nach Lothar Bisky: Aufarbeitungsbeauftragte fordert lückenlose Prüfung
Die Aufarbeitungsbeauftragte des Landes Brandenburg fordert die Landeshauptstadt Potsdam und die Stadtverordnetenversammlung auf, mögliche Verstrickungen des früheren PDS-Vorsitzenden Lothar Bisky in das SED-Regime sowie eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit lückenlos zu prüfen, bevor über eine Straßen- oder Platzbenennung nach ihm entschieden wird.
Bereits vor über zwanzig Jahren hätten die sogenannten Rosenholzdateien konkrete Hinweise auf Kontakte Biskys zum MfS geliefert, die im Sinne einer verantwortungsvollen Erinnerungskultur bewertet werden müssten. Verweise auf Biskys Rolle als Vorsitzender des Stolpe-Untersuchungsausschusses seien aus Sicht der Behörde eher kritisch zu hinterfragen als für eine Ehrung heranzuziehen.
Schulstart: Verkehrsminister Crumbach ruft zu mehr Rücksicht im Straßenverkehr auf
Mit dem Ende der Sommerferien beginnt am Montag, 24. August 2026, wieder der Schulalltag in Brandenburg – und damit deutlich mehr Verkehr auf den Schulwegen. Verkehrsminister Robert Crumbach appelliert an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren, da Kinder Geschwindigkeiten und Entfernungen oft schwerer einschätzen und mitunter unvorhersehbar reagieren.
Begleitet wird der Appell von der landesweiten Bannerkampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“: Schulen und Kitas erhalten erneut Banner mit den Botschaften „Lieber Vorsicht. Lieber leben.“ und „Lieber Rücksicht. Lieber leben.“ Im Jahr 2025 wurden rund 600 Banner überwiegend an Schulen verschickt. Seit Anfang der 1990er-Jahre ist die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten in Brandenburg um mehr als 80 Prozent zurückgegangen.
Vertrag für Elektronetz Oberelbe unterzeichnet
Der Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO) hat am 19. August 2026 gemeinsam mit dem Land Brandenburg und dem Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) den Verkehrsvertrag mit der DB Regio AG für das Elektronetz Oberelbe (ENOE) unterzeichnet. Das Netz umfasst die Strecke Dresden–Leipzig sowie die Linien nach Cottbus und Hoyerswerda und startet im Dezember 2026 mit rund 3,1 Millionen Zugkilometern pro Jahr, wovon etwa 0,5 Millionen Zugkilometer auf Brandenburg entfallen.
Ab Dezember 2035 kommt mit der Integration der neuen S-Bahn S 6 (Dresden–Elsterwerda) ein weiterer Ausbau auf 3,9 Millionen Zugkilometer hinzu. Der Vertrag läuft bis 2040. Die Fahrgäste profitieren künftig von modernisierten, fünfteiligen Doppelstock-Fahrzeugen mit Klimaanlage, Barrierefreiheit, kostenfreiem WLAN und mehr Stauraum für Gepäck und Fahrräder.




