Am Mittwoch, den 2. April, war das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree bei der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Frankfurt (Oder) involviert. Die ehrenamtlichen Helfer kümmerten sich um die Personen, die ihre Wohnungen im abgesperrten Bereich verlassen mussten. Insgesamt waren 27 Einsatzkräfte ab den frühen Morgenstunden aktiv und richteten einen Betreuungs- und Versorgungspunkt in der Brandenburghalle ein. Hier konnten sich die evakuierten Anwohner aufhalten.
Für ältere und pflegebedürftige Personen aus dem Sperrgebiet wurden Transporte zur Brandenburghalle organisiert. Dabei setzte das DRK Mannschaftstransportwagen und Krankentransportwagen ein und informierte die Bewohner per Lautsprecherwagen.

Getränke und Obst: Chrissi Gericke, Mandy Kelling und Fabian Baier (v. l.) von der Bereitschaft Frankfurt (Oder) des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. geben in der Brandenburghalle Getränke und frisches Obst aus. ©Bernhard Schwiete/DRK-Kreisverband MOHS e.V.
Die Versorgung in der Brandenburghalle wurde mit einer Feldküche sowie warmen und kalten Getränken sichergestellt. Dort wurden 500 Portionen Kartoffelsuppe mit Bockwurst vorbereitet, wofür 90 Kilogramm Kartoffeln und 25 Kilogramm Suppengrün verwendet wurden.

Kartoffelsuppe: Michel Brandenburg, ehrenamtliche Einsatzkraft des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V., gibt vor der Brandenburghalle Kartoffelsuppe aus. © Bernhard Schwiete/DRK-Kreisverband MOHS e.V.
Auch hauptamtliche Kräfte des DRK unterstützten die Maßnahmen, indem sie an der Bürger-Hotline der Stadt Frankfurt (Oder) arbeiteten und einen Fahrdienst am Mittwoch zur Verfügung stellten.
Vorschaubild: Das Team: die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. in den Brandenburghalle in Frankfurt (Oder), knieend rechts Einsatzleiter Philipp Schillert ©Bernhard Schwiete/DRK-Kreisverband MOHS e.V.
Quelle: DRK-Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V.