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Das Land Brandenburg ruft zum dritten Mal Städte, Unternehmen und Initiativen dazu auf, ihre kreativen Ideen für lebendige Innenstädte einzureichen. Mit 121.000 Euro Preisgeld wird der Wettbewerb so hoch dotiert wie nie zuvor.

Die Innenstädte Brandenburgs stehen vor großen Herausforderungen: Online-Handel macht dem stationären Einzelhandel Konkurrenz, der demografische Wandel verändert die Bevölkerungsstruktur und der Klimawandel erfordert neue Lösungen. Gleichzeitig kämpfen viele Stadtzentren mit Leerstand. Doch genau hier setzt der Innenstadtwettbewerb 2025/26 an, den das „Bündnis für lebendige Innenstädte“ jetzt zum dritten Mal ausgeschrieben hat.

Mehr Geld für kreative Projekte

Das Preisgeld wurde deutlich aufgestockt: Erstmals stehen bis zu 121.000 Euro zur Verfügung – möglich macht das die Unterstützung durch die EDEKA GmbH und den Ostdeutschen Sparkassenverband. Damit will das Bündnis noch mehr innovative Projekte fördern, die Innenstädte als Begegnungs- und Erlebnisräume stärken.

Besonders im Fokus steht auch diesmal wieder der Nachwuchs: Mit dem Sonderpreis „Junge Innenstadt“ werden gezielt Projekte gewürdigt, bei denen sich junge Menschen für ihre Stadtzentren engagieren.

Wer kann teilnehmen?

Der Wettbewerb richtet sich an eine breite Zielgruppe: Kommunen, Einzelhändler, Gastronomen, Initiativen, Standortkooperationen, Dienstleister, Bildungseinrichtungen, Vereine und Netzwerke können sich bewerben. Gesucht werden Projekte, die kreative Nutzungsideen vorantreiben und Begegnung sowie Austausch fördern.

Bewerbungsschluss ist der 27. Februar 2026. Alle Informationen und das Anmeldeformular gibt es unter www.lebendige-innenstaedte.de.

Starke Partnerschaft für lebendige Zentren

Hinter dem Wettbewerb steht ein breites Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Kommunen. Neben dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung sind die drei brandenburgischen Industrie- und Handelskammern, der Handelsverband Berlin-Brandenburg, der Städte- und Gemeindebund Brandenburg, der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen und die Arbeitsgemeinschaft Städteforum Brandenburg beteiligt.

Erfolgreiche Tradition wird fortgesetzt

Der alle zwei Jahre stattfindende Wettbewerb hat sich als wichtiges Instrument zur Förderung der Innenstadtentwicklung etabliert. Er macht nicht nur erfolgreiche Projekte sichtbar, sondern ermöglicht es auch, voneinander zu lernen und neue Partnerschaften zu knüpfen.

Mit dem dritten Innenstadtwettbewerb setzt Brandenburg ein klares Signal: Die Stadtzentren sollen auch in Zukunft lebendige Mittelpunkte des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens bleiben – als Orte der Begegnung, Identifikation und Lebensqualität.


Vorschaubild: Initiatoren des Wettbewerbs, den Vertreterinnen und Vertretern vom Bündnis für lebendige Innenstädte und vom MIL. Vorne in der Mitte Bau-Staatssekretärin Dr. Ina Bartmann. Foto:© MIL
Quelle: MIL Land Brandenburg 

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