Förderung regionaler Wertschöpfung und Bio-Produkte

Das Land Brandenburg sucht weitere Öko-Modellregionen. Ziel ist es, die regionale Versorgung mit Bio-Lebensmitteln zu verbessern, den Absatz von Produkten zu steigern und damit die Wertschätzung regionaler Bio-Produkte zu fördern.
Das Konzept
Das Brandenburger Landwirtschaftsministerium fördert in Trägerschaft eines Leadpartners ein Regionalmanagement, das den Auf- oder Ausbau einer regionalen Bio-Wertschöpfungskette initiiert. Dabei werden die praktische Zusammenarbeit und Vernetzung lokal ansässiger Akteure aus Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Gastronomie einschließlich Kantinen und beispielsweise des lokalen Tourismus organisiert.
Die Förderung
- Zuwendung als Vollfinanzierung und Zuschuss
- Bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben
- Förderzeitraum bis Dezember 2028
- Verstetigung des Regionalmanagements über den Förderzeitraum hinaus ausdrücklich erwünscht
Bestehende Modellregionen
Seit 2025 werden bereits zwei Öko-Modellregionen im Havelland und in Prignitz-Ruppin gefördert. Sie beschäftigen sich mit den Themen regionales Bio-Obst und Gemüse sowie regionalen Logistiklösungen.
Bewerbung
Konzepte können für klar definierte Öko-Modellregionen eingereicht werden – beispielsweise Landkreise, LEADER-Regionen, Naturparke, Biosphärenreservate oder Regionen mit einem bekannten Alleinstellungsmerkmal. Die Konzepte sollen die Ausgangslage und das Entwicklungsziel mit den geplanten Aktivitäten und den Kooperationspartnern in der Modellregion darstellen.
Einreichungszeitraum: 5. bis 11. Januar 2026
Informationsveranstaltung
Eine Online-Informationsveranstaltung zum Bewerbungsverfahren findet am 12. November 2025 statt.
Anmeldung: netzwerkerichtlinie@mleuv.brandenburg.de
Weitere Informationen sowie die Richtlinie (Teil C) sind auf der Internetseite des MLEUV verfügbar.
Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: Land Brandenburg





Ich finde es super, dass Brandenburg weiterhin auf Öko-Modellregionen setzt. Das ist genau der richtige Weg, um die regionale Landwirtschaft zu stärken. Mich persönlich hat es immer gestört, dass so viele Bio-Produkte aus weit entfernten Regionen kommen, während hier vor der eigenen Haustür tolle Sachen wachsen. Manchmal fühlt es sich an, als gäbe es eine Art „slope rider 3d“-Effekt bei der Lebensmittelverteilung – alles muss von überall herangezogen werden, anstatt das lokale Potenzial zu nutzen. Hoffentlich werden durch diese Initiativen mehr Verbraucher für regionale Bio-Produkte sensibilisiert und die Bauern direkt vor Ort profitieren.