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Das Landesamt für Umwelt möchte die Spree und den Südumfluter in Burg testen. Der Test soll zeigen: Können die Gewässer bei Hochwasser noch genug Wasser aufnehmen?

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Warum wird getestet?

Bei einem großen Hochwasser muss viel Wasser durch Burg fließen. Ein Plan aus dem Jahr 1996 sagt: Das meiste Wasser soll um Burg herum fließen. Ein kleinerer Teil soll durch die Ortslage fließen – über die Spree und den Südumfluter.

In den letzten Jahren ist dort weniger Wasser durchgekommen. Das Landesamt für Umwelt will jetzt prüfen: Wie viel Wasser können die beiden Gewässer heute noch aufnehmen? Und was muss gemacht werden, damit sie wieder mehr Wasser durchlassen?

Wie läuft der Test ab?

Der Test dauert etwa 10 Tage. Er soll im ersten Quartal 2026 stattfinden. Während des Tests wird mehr Wasser durch die Gewässer geleitet. Das Wasser steht dann höher und fließt schneller.

Während des Tests werden die Gewässer gesperrt. Schiffe und Kähne dürfen dann nicht fahren.

Kann der Test stattfinden?

Das ist noch nicht sicher. Für den Test braucht es:

  • Genug Wasser in den Talsperren
  • Genug Wasser, das nachfließt
  • Kein Eis auf den Gewässern

Im Moment ist zu wenig Wasser in den Talsperren. Es hat in den letzten Monaten zu wenig geregnet. Deshalb ist noch nicht klar, ob der Test 2026 stattfinden kann.

Information und Bürgerbeteiligung

Am 15. Januar gab es eine Informationsveranstaltung in Burg. Dort wurden die Pläne vorgestellt. Wenn der Test stattfindet, gibt es ein Bürgertelefon. Dort können die Menschen anrufen, wenn sie etwas beobachten.


Quelle: Landesamt für Umwelt

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