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Trotz anhaltender Minusgrade und zunehmender Eisbildung auf der Oder besteht derzeit keine kritische Hochwassergefahr. Das teilte das Amt für Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz des Landkreises Oder-Spree am Donnerstag mit. Der Wasserstand des Grenzflusses liegt für die Jahreszeit ungewöhnlich niedrig.

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Bei einer Lagebesprechung am Mittwoch, den 21.1.26 bewerteten Vertreter des Landesamtes für Umwelt (LfU) gemeinsam mit dem Landkreis alle denkbaren Szenarien. Das Ergebnis: Oder-Spree ist gut vorbereitet. Die laufenden Kontrollen dienen der frühzeitigen Erkennung möglicher Eisversetzungen, Abflussbehinderungen sind bislang nicht erkennbar.

Nach den Hochwasserereignissen von 2024 wurden Schwachstellen und mögliche Sickerstellen an den Deichanlagen behoben. „Die Deiche befinden sich in einem sehr guten Zustand“, heißt es aus dem Landratsamt. Dennoch bleibe Vorsorge wichtig, da sich Situationen bei Tauwetter oder Eisbewegungen schnell ändern können.

Eindringlicher Appell der Behörden

Amtsleiterin Melanie Krogull warnt eindringlich vor dem Betreten der Eisflächen: „Die Oder ist ein Fließgewässer – eine tragfähige Eisdecke ist vor allem durch die starke Strömung nicht gegeben. Es besteht Lebensgefahr!“

Kreisbrandmeister Christian Weiß mahnt zudem Autofahrer: Deichverteidigungswege müssen für Kontroll- und Einsatzfahrten jederzeit frei bleiben. Parken auf Deichwegen ist untersagt.


Symbolbild Canva
Quelle: LOS

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