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Am 29. Januar stellt Dr. Klaus-Dieter Gansleweit im Blauen Salon sein umfassendes Werk zur Namenforschung in der Niederlausitz vor

Jeder Acker, jede Wiese, jeder Hügel trägt einen Namen – und jeder dieser Namen erzählt eine Geschichte. Dr. Klaus-Dieter Gansleweit aus Henzendorf hat über 6.000 dieser Flurnamen aus 37 Gebieten des ehemaligen Stiftsgebietes Neuzelle zusammengetragen und wissenschaftlich ausgewertet. Am Donnerstag, den 29. Januar um 17 Uhr präsentiert er die Ergebnisse seiner akribischen Forschungsarbeit im Kloster Neuzelle.

„Die Flurnamen im Gebiet des Klosters Neuzelle. Ein Beitrag zur Namenforschung in der Niederlausitz“ ist mehr als ein Namensverzeichnis – das im Domowina-Verlag erschienene Werk ist ein kulturhistorisches Gedächtnis der Region. Neben deutschen Flurnamen dokumentiert Gansleweit zahlreiche niedersorbische Bezeichnungen, die belegen, dass die sorbische Sprache bis ins frühe 18. Jahrhundert hinein im Alltag der nordöstlichen Niederlausitz lebendig war.

Das Buch bietet für jeden Namen historische Belege sowie Erläuterungen zu Bedeutung und Wortherkunft. Ein umfassendes Register erleichtert das gezielte Nachschlagen. Damit legt der Autor ein bedeutendes Grundlagenwerk für die flurnamenkundliche und lokalgeschichtliche Forschung der Niederlausitz vor.

Die Buchvorstellung findet bei freiem Eintritt statt. Das Werk kann direkt vor Ort erworben werden.

Buchvorstellung
Mittwoch, 29. Januar 2026, 17 Uhr
Blauer Salon, Kloster Neuzelle
Eintritt frei


Quelle: Stiftung Stift Neuzelle

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