Skip to main content

Zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2026 macht die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. auf die seit Jahren wachsenden Herausforderungen in der Pflegebranche aufmerksam – und übt scharfe Kritik an der ausbleibenden politischen Handlungsfähigkeit.

Werbung

Die Belastungen für Pflegekräfte und Dienste nehmen kontinuierlich zu. Gerade im Flächenland Brandenburg prägen lange Wege, steigende Spritpreise und ein hoher organisatorischer Aufwand den Arbeitsalltag. Gleichzeitig wächst der Bedarf an ambulanter Versorgung – während verlässliche Antworten der Politik seit Jahren ausbleiben.

Besonders kritisch bewertet die Volkssolidarität die aktuellen Debatten auf Bundesebene. Die seit Langem angekündigte große Pflegereform lässt weiter auf sich warten. Zusätzliche Verunsicherung in der Branche schüren Pläne in der gesetzlichen Krankenversicherung, etwa zur Abschaffung der vollständigen Refinanzierung von Tariflöhnen in der häuslichen Krankenpflege.

„Seit Jahren wird über Reformen gesprochen, doch die Realität in der Pflege wird immer schwieriger“, erklärt Katharina Slanina, Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg. „Pflege braucht endlich klare Entscheidungen und verlässliche Rahmenbedingungen – nicht weitere Ankündigungen.“

Der Verband fordert eine nachhaltige Finanzierung der Pflege sowie politische Verlässlichkeit für Träger und Beschäftigte. Zugleich richtet die Volkssolidarität ihren ausdrücklichen Dank an alle Pflegekräfte, die täglich mit großem Engagement und hoher Professionalität arbeiten – trotz der seit Jahren schwierigen Bedingungen in der Branche.


Quelle: Landesverband Brandenburg e.V. Landesvorstand

Leave a Reply