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Die Euroregion PRO EUROPA VIADRINA gewinnt einen weiteren starken Partner für ihren GrenzInformationsPunkt (GIP) in Frankfurt (Oder): Am 8. Mai 2026 unterzeichneten Toralf Schiwietz, Geschäftsführer des Mittlere Oder e.V., und Janine Nuyken, Vizepräsidentin für Transfer und Campus der Europa-Universität Viadrina, eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit beim Aufbau eines Informations- und Beratungsnetzwerks.

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Was ist der GrenzInformationsPunkt?

Der GIP richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Institutionen, Behörden und Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland und Polen, die grenzübergreifende Fragen zu den Themen Leben, Lernen und Arbeiten haben. Das kostenlose Beratungsangebot steht in deutscher und polnischer Sprache zur Verfügung und deckt das Einzugsgebiet der Landkreise Märkisch-Oderland und Oder-Spree sowie der Stadt Frankfurt (Oder) ab.

Der Bedarf ist groß: Allein in der Euroregion PRO EUROPA VIADRINA leben, lernen und arbeiten rund 816.000 deutsche und polnische Bürgerinnen und Bürger grenzübergreifend. Im Land Brandenburg haben über 29.000 polnische Staatsangehörige ihren Wohnsitz, davon 3.500 allein in Frankfurt (Oder). Hinzu kommen knapp 22.000 polnische Pendlerinnen und Pendler nach Brandenburg.

Die Rolle der Europa-Universität Viadrina

Die Universität bringt ihre fachliche Expertise in das Beratungsnetzwerk ein und stärkt damit dessen Reichweite und Qualität. Janine Nuyken betonte bei der Unterzeichnung, dass die Viadrina seit ihrer Wiedergründung 1991 die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Grenzregion aktiv mitgestalte und der Transfer von Wissen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ein wesentliches Anliegen sei. Forschende und Lehrende der Universität hatten bereits an der Konzeptentwicklung des GIP mitgewirkt.

Toralf Schiwietz begrüßte die Zusammenarbeit: Die vielfältigen grenzübergreifenden Verflechtungen der Region nähmen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu – umso wertvoller sei es, auf die langjährige Zusammenarbeit mit der Universität aufbauen zu können.

Projekt im Rahmen von INTERREG

Der Aufbau der GrenzInformationsPunkte erfolgt gemeinsam mit der Euroregion „Spree-Neiße-Bober“ im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG VI A Brandenburg-Polen 2021–2027, gefördert durch die Europäische Union und das Ministerium der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg. Als Orientierung dienen dabei bereits bestehende Grenzinformationspunkte an den Grenzen zu Frankreich, den Niederlanden und Belgien, etwa in der Euroregion Rhein-Waal.

So erreichen Sie den GrenzInformationsPunkt

Holzmarkt 7, 15230 Frankfurt (Oder)
Persönliche und telefonische Beratung: dienstags von 9:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr sowie nach vorheriger Terminvereinbarung.
Telefon: (0335) 66 594-0 E-Mail: GIP@euroregion-viadrina.eu Internet: www.gip.euroregion-viadrina.de


Vorschaubild: Foto: Unterzeichnung Kooperationsvereinbarung zum Aufbau des GIP-Netzwerkes für die Euroregion PRO EUROPA VIADRINA durch Janine Nuyken (Vizepräsidentin für Transfer und Campus, Europa-Universität Viadrina) und Toralf Schiwietz (GF ER PEV, MOeV)
Quelle: Euroregion PRO EUROPA VIADRINA Mittlere Oder e.V.

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