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GrenzInformationsPunkte: www.GIP-GPI.eu ist online

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Immer mehr Menschen pendeln im deutsch-polnischen Grenzraum über die Grenze – sei es zum Arbeiten, zum Lernen oder weil sie ihren Lebensmittelpunkt auf der jeweils anderen Seite gefunden haben. Nahezu 18 Millionen Einwohner aus Mecklenburg-Vorpommern, Westpommern, Berlin, Brandenburg, der Wojewodschaft Lubuskie, Sachsen und Niederschlesien sind Teil dieses gemeinsamen Verflechtungsraums. Allein im direkten Grenzgebiet der vier deutsch-polnischen Euroregionen Pomerania, PRO EUROPA VIADRINA, Spree-Neiße-Bober und Neiße-Nisa-Nysa leben mehr als 5 Millionen Deutsche und Polen. Hinzu kommen rund 93.490 polnische Pendlerinnen und Pendler, die täglich nach Deutschland fahren, sowie eine wachsende Zahl polnischer Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Deutschland und umgekehrt.

Mit dieser wachsenden grenzübergreifenden Vernetzung steigt auch der Bedarf an verlässlicher Information und Beratung zu rechtlichen Fragen und institutionellen Zuständigkeiten. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, haben die GrenzInformationsPunkte (GIP) der Euroregionen PRO EUROPA VIADRINA und Spree-Neiße-Bober am 27. Mai 2026 die gemeinsame Internet-Plattform www.GIP-GPI.eu gestartet.

Über die neue Plattform erhalten Ratsuchende einführende Informationen zur jeweils anderen Seite, können ihr Anliegen über ein zweisprachiges Kontaktformular direkt an die Grenzinformationspunkte richten und Beratungsstellen für ein persönliches Gespräch kontaktieren. Ergänzt wird das Angebot durch FAQs zu häufig gestellten Fragen sowie einen Kalender mit Informations- und Beratungsveranstaltungen. Das Angebot soll in den kommenden Monaten und Jahren kontinuierlich ausgebaut werden.

Die GrenzInformationsPunkte stehen Bürgerinnen und Bürgern, Institutionen, öffentlichen Einrichtungen, Behörden und Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland und Polen kostenlos zur Verfügung – auf Deutsch und auf Polnisch, online und persönlich. Seit 2025 werden in den Euroregionen PRO EUROPA VIADRINA und Spree-Neiße-Bober regelmäßige Sprechtage sowie Veranstaltungen wie der Deutsch-Polnische Infotag angeboten. Das Vorhaben wird wissenschaftlich durch die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) begleitet.

Das Projekt wird durch das Kooperationsprogramm INTERREG VI A Brandenburg-Polen 2021–2027 sowie durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg gefördert.

Anfragen können über das Kontaktformular auf www.GIP-GPI.eu gestellt werden. Persönliche Beratungen bieten die GrenzInformationsPunkte in Frankfurt (Oder), Gorzów Wielkopolski, Guben und Gubin an.


Quelle/Flyer: Euroregion PRO EUROPA VIADRINA

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