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Polizeimeldungen vom 1. Juni 2026
Polizeidirektion Ost · Pressemitteilung Nr. 111

Polizeimeldungen vom 1. Juni 2026

Quelle: PD Ost
Polizeiinspektion Oder-Spree / Frankfurt (Oder)

Frankfurt (Oder) – Körperliche Auseinandersetzung mit Verletztem

Am Abend des 30. Mai 2026 wurden Rettungsdienst und Polizei in den Pablo-Neruda-Block gerufen. Ein 19-Jähriger hatte dort eine blutende Verletzung am Oberschenkel erlitten. Bei ihm befanden sich ein 33-Jähriger und ein 36-Jähriger, die zuvor an einer körperlichen Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein sollen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach weiteren Tatverdächtigen verlief ohne Ergebnis. Die Polizei bittet Zeugen, die das Geschehen beobachtet oder dokumentiert haben, sich unter 03361/568-0 zu melden oder die Onlinewache der Polizei Brandenburg zu nutzen.

Frankfurt (Oder) – Hitlergruß und Widerstand gegen Polizisten nach Pride-Veranstaltung

In den Abendstunden des 30. Mai 2026 rückten Polizisten in der Heilbronner Straße an, wo sich Gäste einer Aftershow-Party des 7. Słubice/Frankfurt Pride 2026 rund 20 lautstark feindseligen Personen gegenübersahen. Die Beamten trennten die Gruppen und begleiteten die störende Personengruppe zum Bahnhof. Ein 19-Jähriger zeigte dabei mehrfach den Hitlergruß und rief eine Naziparole. Als er identifiziert werden sollte, leistete er Widerstand – er wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Sein Atemalkoholwert betrug 2,01 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Eisenhüttenstadt – Brand im Krankenhaus: Drei Personen mit Rauchgasvergiftung

Am Abend des 31. Mai 2026 brach in einer Station des Krankenhauses in der Friedrich-Engels-Straße ein Feuer aus. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz. Rund 20 Personen mussten evakuiert werden, drei erlitten Rauchgasvergiftungen. Kriminaltechniker sicherten Beweismittel im Brandzimmer. Die Polizei führt nun Ermittlungen gegen einen 41-Jährigen. Der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.

BAB 12 – Gestohlenes Fahrzeug auf Rastanlage sichergestellt

Am Vormittag des 30. Mai 2026 überprüfte eine Streife der Bundespolizei auf der Rastanlage Biegener Hellen Süd einen Toyota RAV4 im Wert von schätzungsweise 20.000 Euro. Obwohl das Fahrzeug mit Kölner Kennzeichen versehen war, wiesen die polizeilichen Auskunftssysteme es als in den Niederlanden zugelassenes und dort als gestohlen gemeldetes Fahrzeug aus. Die Landespolizei stellte den Wagen sicher. Der 28-jährige Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Ein Richter ordnete Untersuchungshaft an; der Mann befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Hehlerei ermittelt.

Beeskow – Volksverhetzende Äußerungen in Restaurant

Am Vormittag des 31. Mai 2026 betrat ein 56-Jähriger eine gastronomische Einrichtung in der Schützenstraße und äußerte sich beim Bestellen volksverhetzend gegenüber dem Personal. Die hinzugerufenen Beamten nahmen eine Strafanzeige auf. Der Mann wies zum Tatzeitpunkt einen Atemalkoholwert von 2,72 Promille auf. Der Polizeiliche Staatsschutz wird sich mit dem Vorfall befassen.

Hangelsberg – Pkw prallt gegen Baum: Fahrer verletzt

In der Nacht zum 1. Juni 2026 prallte kurz vor Mitternacht im Berliner Damm ein VW Golf gegen einen links neben der Fahrbahn stehenden Baum. Der 45-jährige Fahrer zog sich Verletzungen zu und wurde noch vor Ort von einer Rettungswagenbesatzung versorgt. Der Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.

Polizeiinspektion Uckermark

Schwedt/Oder – Graffiti mit Hakenkreuzen: Kriminalpolizei ermittelt

Am Abend des 31. Mai 2026 ertappten Polizisten zwei junge Leute, die in der Dr.-Theodor-Neubauer-Straße Gehwege, Häuserwände und Fahrzeuge mit Graffiti beschmiert hatten. Unter den Schmierereien fanden sich auch mehrere Hakenkreuze sowie Schmähungen gegen die Polizei.

Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass sogar drei Jugendliche an der Tat beteiligt gewesen waren: zwei Mädchen im Alter von 13 und 15 Jahren sowie ein 16-jähriger Junge. Alle drei sind deutsche Staatsbürger und trotz ihres jugendlichen Alters bereits polizeilich bekannt. Die Kriminalpolizei der Inspektion Uckermark hat die Ermittlungen aufgenommen.

Schwedt/Oder – Romance Scam: Betrüger ergaunern 650 Euro

Am 31. Mai 2026 wandte sich ein Schwedter an die Polizei, nachdem er eingestehen musste, einer Betrügerin aufgesessen zu sein. Er hatte eine angebliche „Mavis" vor mehreren Monaten über ein bekanntes soziales Netzwerk kennengelernt und fortan Nachrichten mit ihr ausgetauscht. Ende Mai schrieb „Mavis", aus den USA nach Schwedt kommen zu wollen, um ihn zu besuchen – allerdings fehle ihr dazu das Geld für die Reise. Der Mann ließ sich darauf ein und überwies 650 Euro in Form von Apple-Gutscheinkarten. Natürlich erschien „Mavis" nie in Deutschland. Die Kriminalpolizei der Inspektion Uckermark ermittelt.

Hinweis der Polizei: Seien Sie bei Kontaktaufnahmen mit Unbekannten im Internet grundsätzlich misstrauisch. Geben Sie niemals persönliche Daten oder Geld heraus. Wenn ein geplantes persönliches Treffen immer wieder mit Ausreden – etwa fehlenden Reisemitteln – hinausgezögert wird, brechen Sie den Kontakt sofort ab. Opfer solcher Betrugsmaschen sollten unbedingt Anzeige erstatten und alle Chat- und E-Mail-Verläufe sichern.

Angermünde – Phishing per SMS: Bankdaten am Telefon preisgegeben

Am 30. Mai 2026 erstattete ein Ehepaar aus Angermünde Anzeige, nachdem es Betrügern aufgesessen war. Die Täter hatten ihnen eine SMS geschickt, in der behauptet wurde, jemand versuche, widerrechtlich Geld von ihren Konten abzubuchen. Zur vermeintlichen Absicherung sollten sie umgehend eine angegebene Servicenummer anrufen. Im daraufhin geführten Telefonat gaben die Geschädigten ihre Bankdaten einschließlich Transaktionsnummern (TANs) preis. Mit diesen Informationen hoben die Betrüger anschließend Geld von den Konten ab. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Hinweis der Polizei: Kreditinstitute fragen niemals am Telefon nach TANs oder Passwörtern. Geben Sie diese Daten niemals weiter. Beenden Sie solche Gespräche sofort und rufen Sie Ihr Geldinstitut unter einer Ihnen bekannten Nummer zurück.

Templin – Mobiltoilette samt Anhänger und Werkzeug gestohlen

Am Vormittag des 1. Juni 2026 wurde der Polizei gemeldet, dass Unbekannte eine Mobiltoilette von einer Baustelle in der Beuteler Straße entwendet hatten. Zusammen mit der Toilette verschwanden auch der zugehörige Anhänger sowie diverses Werkzeug. Die Kriminalpolizei der Inspektion Uckermark hat die Ermittlungen aufgenommen.

Polizeiinspektion Barnim

Bernau bei Berlin – Verdacht der Brandstiftung: Kriminalpolizei ermittelt

Am späten Abend des 31. Mai 2026 brannte im Schönfelder Weg ein Ford Transit vollständig aus. Das Feuer beschädigte zudem einen daneben abgestellten Lkw des Typs Iveco. Kurz darauf meldete eine weitere Person aus der Börnicker Chaussee, dass vor einem Wohnhaus Sperrmüll in Brand geraten sei. Im Umfeld der beiden Tatorte konnte niemand angetroffen werden, der mit den Bränden in Verbindung zu bringen gewesen wäre. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Eberswalde – Einbruch in Fitnessstudio und Arztpraxis

In der Nacht zum 31. Mai 2026 drangen Unbekannte auf ein Grundstück in der Schleusenstraße ein und verschafften sich Zugang zu einem Fitnessstudio sowie einer Arztpraxis. Nach ersten Erkenntnissen hatten es die Täter auf Bargeld abgesehen. Ein Stahlschrank wurde geöffnet; was genau entwendet wurde, konnte bei der Anzeigenaufnahme noch nicht festgestellt werden. Allein durch das rabiate Vorgehen entstand ein Sachschaden von geschätzt 1.500 Euro.

Panketal – Werkzeuge aus Kleintransporter gestohlen

Am Vormittag des 1. Juni 2026 bemerkte der Nutzer eines im Lindenberger Weg abgestellten Ford-Kleintransporters, dass eine der Türen aufgebrochen worden war. Unbekannte hatten mehrere Werkzeuge aus dem Fahrzeuginneren entwendet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Polizeiinspektion Märkisch-Oderland

Fredersdorf-Nord – Hakenkreuz auf Gehweg geschmiert

Am 31. Mai 2026 wurde der Polizei gemeldet, dass auf dem Gehweg zum Sportplatz an der Landstraße ein Hakenkreuz aufgesprüht worden sei. Das Symbol wurde nach der Spurensicherung umgehend unkenntlich gemacht. Der Staatsschutz der Polizeidirektion Ost hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wriezen – Motorradunfall auf der L35: Drei Verletzte

Am Nachmittag des 31. Mai 2026 verlor ein 24-Jähriger gegen 15:55 Uhr auf der L35 in Richtung Rädikow in einer Kurve die Kontrolle über seine BMW S 1000 RR und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er mit einer Kawasaki Z 900 zusammen. Sowohl der BMW-Fahrer als auch der 46-jährige Fahrer der Kawasaki und dessen 18-jähriger Sozius wurden verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein weiterer Motorradfahrer, der kurz nach dem Unfall an die Unfallstelle kam, konnte einem Zusammenstoß noch ausweichen, indem er seine Maschine in ein angrenzendes Waldstück lenkte – er blieb unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.

Bad Freienwalde – Mutmaßliche Diebe auf Baustelle gestellt

Am späten Abend des 30. Mai 2026 beobachtete ein aufmerksamer Zeuge drei Personen, die sich auf einer Baustelle in der Königsstraße an einem Bagger zu schaffen machten. Als die alarmierten Polizisten eintrafen, war das Trio bereits verschwunden. Spuren deuteten darauf hin, dass versucht worden war, den Motor des Baufahrzeuges zu starten. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten zwei Tatverdächtige im Alter von 16 und 19 Jahren gestellt werden, deren Erscheinungsbild der Zeugenaussage entsprach. Einer 13-Jährigen wird vorgeworfen, als Beobachterin mitgewirkt zu haben. Gegen alle drei Deutschen wird wegen versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall ermittelt.

Bad Freienwalde – Einbrecher in Kleingarten auf frischer Tat gestellt

Am Vormittag des 1. Juni 2026 erwischte der Pächter eines Gartens in der Bahnhofsstraße einen 35-Jährigen beim Einbruchsversuch. Der Tatverdächtige war über den Zaun auf die Parzelle geklettert und hatte dabei Beschädigungen hinterlassen. In die Laube gelangte er nicht mehr, weil der Pächter das Geschehen rechtzeitig bemerkte und die Polizei rief. Der Festgenommene ist deutscher Staatsbürger und bereits polizeilich bekannt.

Wasserschutzpolizei in der Direktion

Erkner – Sportboot mit 1,97 Promille geführt

Am 30. Mai 2026 kontrollierten Wasserschutzpolizisten auf einem Rüdersdorfer Gewässer ein Sportboot. Der Rudergänger fiel durch Alkoholgeruch auf; ein Atemalkoholtest ergab 1,97 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutprobenentnahme an. Sowohl der 28-jährige Rudergänger als auch der 40-jährige Schiffsführer müssen sich nun verantworten.

Erkner – Sportbootführer mit 0,85 Promille: Weiterfahrt untersagt

Am späten Nachmittag des 30. Mai 2026 fiel Wasserschutzpolizisten am Campingplatz Springeberg ein 62-jähriger Sportbootführer auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,85 Promille. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und führten den Mann zur Dienststelle für einen gerichtsverwertbaren Test durch. Das Ergebnis liegt nun der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Magdeburg vor.

Beeskow – Sportboot überfährt Fährseil und flüchtet

Am Mittag des 30. Mai 2026 soll ein Sportboot auf der Spree das Stahlseil einer Handseilfähre überfahren und dabei einen Schaden von geschätzten 2.000 Euro verursacht haben. Die Besatzung setzte ihre Fahrt anschließend fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: PD Ost

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