Polizeimeldungen vom 17. Juli 2026
ZOLL-BB: Zollfahndung hebt mutmaßliches Drogenlabor aus
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin konnte am 15. Juli 2026 durch Einsatzkräfte des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg ein mutmaßlich illegales Labor zur Herstellung von Methamphetamin in Ludwigsfelde ausgehoben werden. Im Zuge dessen erfolgten 14 weitere Durchsuchungsmaßnahmen in Berlin und Brandenburg sowie eine Durchsuchung in Baden-Württemberg. Durchsucht wurden Wohnanschriften in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Mitte sowie Geschäftsräume in Tempelhof-Schöneberg und Pankow.
Die Ermittlungen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, richten sich gegen insgesamt zwölf Beschuldigte im Alter von 19 bis 47 Jahren. In dem Labor, das sich mutmaßlich noch in der Aufbauphase befand, wurden rund 30 Kilogramm Methamphetamin sowie fast 50 Liter mutmaßliche Methamphetamin-Base aufgefunden und sichergestellt. Zudem wurden in einer der durchsuchten Wohnungen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf fast 50 Kilogramm Cannabisprodukte, 32 Kilogramm Ketamin sowie drei scharfe Schusswaffen einschließlich Munition aufgefunden und sichergestellt.
Der 21 Jahre alte Hauptbeschuldigte soll für das mutmaßliche Rauschgiftlabor drei mexikanische Staatsangehörige im Alter zwischen 46 und 47 Jahren engagiert haben. Die drei mexikanischen Staatsangehörigen konnten in dem Labor festgenommen werden. Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Erkenntnisse aus einem mutmaßlichen Cannabisschmuggel im Februar 2026, die im Rahmen der weiteren Ermittlungen schließlich zu dem Labor in Ludwigsfelde führten.
Im Zuge der Maßnahmen wurden insgesamt sieben Beschuldigte im Alter von 19 bis 47 Jahren vorläufig festgenommen. Sechs Beschuldigte wurden daraufhin einer Haftrichterin in Berlin und Heidelberg vorgeführt. Diese erließ gegen die Beschuldigten Haftbefehle und setzte sie in Vollzug. Die Maßnahmen, insbesondere am Labor in Ludwigsfelde, wurden durch die Bundespolizei, das Bundeskriminalamt, die Analytische Task Force (ATF) des LKA Berlin und das THW unterstützt. Zwei der Festnahmen erfolgten durch das Spezialeinsatzkommando der Landespolizei Brandenburg. Insgesamt waren mehr als 250 Einsatzkräfte beteiligt. Die Ermittlungen dauern an.
Oder-Spree / Frankfurt (Oder)
Feuerwehr im Einsatz
Am Nachmittag des 16.07.2026 war eine Funkwagenbesatzung auf ihrer Streife auch in der Saarower Chaussee unterwegs, als den Polizisten Rauch auffiel, der aus den Räumen einer ehemaligen Tischlerei drang. Umgehend alarmierte Kameraden der Feuerwehr löschten dann das Ganze. Nach ersten Erkenntnissen waren noch Unbekannte in das leerstehende Haus gelangt und hatten sich an darin vorgefundenem Unrat zu schaffen gemacht. Darauf beschränkte sich auch die Flammenbildung, auf die Substanz des Gebäudes griff das Feuer nicht über. Ob es sich um eine fahrlässig verursachte Brandstiftung oder eine vorsätzliche Tat handelt, ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Verkehrsunfall forderte Verletzte
Am 16.07.2026 sind Rettungskräfte und Einsatzkräfte der Polizei gegen 17:30 Uhr in die Fürstenwalder Straße gerufen worden. An der Ecke Ernst-Thälmann-Straße war kurz zuvor eine Yamaha Tenere gegen einen Citroën Berlingo geprallt. Nach ersten Erkenntnissen ist der 41-jährige Biker an verkehrsbedingt wartenden Autos vorbeigefahren. Der 61-jährige Fahrer des Citroën wollte nach links in die Ernst-Thälmann-Straße einbiegen, wo es dann zum Zusammenstoß kam. Beide Männer erlitten bei dem Geschehen leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird auf eine Summe von 7.000 Euro geschätzt.
Nach Sachbeschädigung gestellt
Am frühen Morgen des 17.07.2026 bemerkte ein aufmerksamer Zeuge, wie zwei junge Männer die Scheibe einer Gaststätte in der Saarlouiser Straße mit Steinen bewarfen. Alarmierte Polizisten konnten einen der besagten Herren noch an Ort und Stelle fassen. Seinen Kumpel hatten die Beamten dann wenig später auch vor sich. Das Duo richtete einen Sachschaden von rund 1.000 Euro an. Die beiden 13-Jährigen haben nun Einiges zu erklären.
Polizisten angegriffen
Am Nachmittag des 16.07.2026 fiel am Rande eines Festivalgeländes in Lossow ein Mann auf, der offensichtlich keine Berechtigung zum Betreten der Anlage hatte und sich daraufhin eine Auseinandersetzung mit Sicherheitskräften liefern wollte. Alarmierte Polizisten sahen sich ebenfalls seinen Aggressionen ausgesetzt. So versuchte der Mann, einen der Beamten zu schlagen. Selbst als man ihn am Boden hatte und in Handfesseln legte, wollte der 48-jährige Deutsche keine Ruhe geben. So fand sich der Wütende letztlich in den Gewahrsamsräumen der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) wieder, wo er sein erhitztes Gemüt abkühlen konnte. Das Ganze brachte ihm darüber hinaus ein Ermittlungsverfahren zum Vorwurf des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein. Verletzungen trug bei dem Geschehen niemand davon.
Uckermark
Viele offene Fragen
Am 16.07.2026 sind Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Uckermark kurz vor 21:00 Uhr über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am Platz der Befreiung informiert worden. Als die Beamten eintrafen, konnten keine mutmaßlich Beteiligten angetroffen werden. Eine Gruppe von sieben Personen, die sich dort aufhielt, wollte mit dem Geschehen nichts zu tun gehabt haben.
Ca. 30 Minuten später erging über die Rettungsleitstelle die Information, dass es eine weitere körperliche Auseinandersetzung, diesmal in der Dr.-Theodor-Neubauer-Straße, geben würde. Vor Ort stießen die Beamten auf einen 21-Jährigen, der trotz offenkundiger Gesichtsverletzungen eine Behandlung durch Rettungskräfte ablehnte. Auch darüber hinaus war der deutsche Staatsbürger nicht sonderlich gesprächig, als es um die Klärung der Frage ging, wer ihm die Verletzungen zugefügt habe. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich bei ihm um einen der Beteiligten vom Platz der Befreiung handeln.
Zeugenaufruf Was es mit den Geschehnissen auf sich hat und wer dort zuschlug, ermitteln nun Kriminalisten der Inspektion Uckermark. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die zur Klärung der Vorkommnisse beitragen könnten, werden gebeten, sich mit der Inspektion unter 03984-350 in Verbindung zu setzen. Auch das Revier in Schwedt/Oder oder jede andere Polizeidienststelle kann informiert werden.
Ermittlungen zum Verdacht der Verkehrsunfallflucht eingeleitet
Am 16.07.2026 wurden Rettungskräfte und Einsatzkräfte der Polizei in die Prokopiusstraße gerufen. An der Einmündung zur Puschkinstraße hatte es kurz zuvor einen Verkehrsunfall gegeben, an dem letztlich drei Fahrzeuge beteiligt waren.
Nach bisherigen Erkenntnissen kam aus Richtung Beethovenplatz ein Ackerschlepper John Deere mit zwei Anhängern voller Strohballen gefahren. Aus noch ungeklärter Ursache prallte der Traktor gegen einen verkehrsbedingt haltenden Ford Transit, dessen Fahrer nach links in die Puschkinstraße hatte abbiegen wollen. Die Wucht des Aufpralls beförderte den Ford in den Gegenverkehr, wo der Wagen mit einem gleichfalls wartenden Ford Focus zusammenstieß. Beide Autos erwiesen sich anschließend als vorerst nicht mehr nutzbar. Es entstand ein Sachschaden von geschätzten 29.000 Euro. Der 39-jährige Fahrer des Ford Transits erlitt leichte Verletzungen.
Trotz des Geschehens setzte der Traktorfahrer seinen Weg fort. Im Verlauf der Ermittlungen kam heraus, dass es sich bei ihm um einen 35-jährigen Deutschen handelte, den nun ein Ermittlungsverfahren mit dem Vorwurf der Verkehrsunfallflucht erwartet.
Auf fehlendes Versicherungskennzeichen aufmerksam geworden
Am Abend des 16.07.2026 besahen sich Polizisten einen Mann etwas näher, der mit einem E-Scooter die Franz-Wienholz-Straße entlanggefahren kam. Ein Versicherungskennzeichen war an dem Gefährt nicht auszumachen, es bestand auch gar keine Versicherung, so dass dies dem 39-Jährigen schon mal zum Vorwurf gemacht werden konnte. Darüber hinaus verströmte der deutsche Staatsbürger Alkoholgeruch. Ein entsprechender Test brachte einen Wert von 1,76 Promille hervor. So musste der Delinquent eine Blutprobe lassen, und die Liste der Vorhaltungen erweiterte sich noch um Trunkenheit im Verkehr.
Barnim
Feuerwehreinsatz
In den Abendstunden des 16.07.2026 sind Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei in die Karl-Marx-Straße gerufen worden. Dort brannte zu dieser Zeit eine unbestellte Wiese auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern. Durch die starke Rauchentwicklung und damit verbundene Sichtbeeinträchtigungen musste eine angrenzende Bundesstraße mit Unterstützung der Berliner Polizei für ca. 90 Minuten voll gesperrt werden. Die Kameraden der Feuerwehr löschten schließlich die Flammen. Personen wurden bei dem Ganzen nicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun zur Ursache des Geschehens.
Betrunken unterwegs gewesen
Am Nachmittag des 16.07.2026 meldete sich ein Zeuge bei der Polizei, nachdem er auf die doch recht unsichere Fahrweise eines Seats aufmerksam geworden war. Schlangenlinien und die immer wiederkehrende Benutzung des Seitenstreifens kündeten davon, dass hier Einiges im Argen liegen könnte. Tatsächlich konnte besagter Seat unweit des Parkplatzes Ladeburger Heide ausgemacht und angehalten werden. Und auch wirklich hatte dessen Fahrer sich berauscht ans Lenkrad gesetzt. Ein Atemalkoholtest brachte den Wert von 2,82 Promille ans Tageslicht. Der 47-jährige Mann musste eine Blutprobe lassen und erwartet nun ein Ermittlungsverfahren. Der Dank der Polizei geht an den Zeugen, der durch sein umsichtiges Eingreifen womöglich Schlimmeres zu verhindern half.
So geht es nicht!
Am späten Abend des 16.07.2026 meldete sich die Halterin eines Renault Clio bei der Polizei, nachdem sie in der Prenzlauer Straße im Ortsteil Basdorf über einen Fahrradhelm gefahren war. Das brachte dem Auto einen Sachschaden von rund 1.000 Euro ein. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Helm dort von zwei jungen Damen platziert worden sein. Ob dies tatsächlich so war und, wenn ja, was die 14 und 15 Jahre alten Jugendlichen geritten haben könnte, sich auf ein derart gefährliches Treiben einzulassen, ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Märkisch-Oderland
Grabanlagen beschädigt
Wie der Polizei am Abend des 16.07.2026 angezeigt wurde, haben sich noch Unbekannte auf dem Friedhof Bliesdorf in der Hauptstraße von Vevais zu schaffen gemacht. Diverse Grabanlagen fanden sich verwüstet, ein Fenster der Trauerhalle wurde beschädigt. Wer sich da betätigte und welche Motivation diejenigen hatten, ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Kurierfahrzeug mit Hammer beworfen
Am späten Nachmittag des 16.07.2026 wandte sich die Fahrerin eines Paketlieferdienstes an die Polizei, nachdem sie erleben musste, wie ein noch Unbekannter ihr Auto mit einem Hammer bewarf und so einen Schaden von rund 1.000 Euro anrichtete. Das Ganze geschah im Bereich Neue Siedlung in Alt Zeschdorf. Wer derjenige war und was ihn zu der Attacke getrieben hatte, ermitteln nun Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland. Nach ersten Angaben soll es sich um einen ca. 60-Jährigen handeln.
Ohne Fahrerlaubnis
Am Vormittag des 17.07.2026 hielten Polizisten in der Hermannstraße eine Honda zu einer Verkehrskontrolle an. Fahrer der 250-ccm-Maschine war ein 56 Jahre alter Mann, der gar keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Er musste das Zweirad stehen lassen und erhielt eine Anzeige.




