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Um Spekulationen vorzubeugen, legt Oberbürgermeister Dr. Axel Strasser offen, wer ihn im Wahlkampf um das Amt finanziell unterstützt hat – gesetzlich verpflichtet wäre er dazu nicht. Strasser war bei der Oberbürgermeisterwahl 2025 der einzige der vier Kandidatinnen und Kandidaten, der parteilos und ohne Unterstützung einer Partei antrat.

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Zwei Zuwendungen erhielt er: Eine Frankfurter Physiotherapie-Praxis übernahm im August 2025 die Kosten für zwei Zeitungsanzeigen in Höhe von 392,20 Euro. Dazu kam eine einmalige Spende der Firma Enertrag über 3.000 Euro, die am 8. Oktober 2025 einging – zu einem Zeitpunkt, als Strasser und Wilko Möller (AfD) als die beiden Kandidaten für die Stichwahl am 12. Oktober feststanden.

Enertrag erklärt, die Spende sei freiwillig und ohne jede Bedingung oder Gegenleistung erfolgt. Das Unternehmen engagiere sich für eine lebendige demokratische Kultur und habe in der Vergangenheit bereits andere Kandidatinnen, Kandidaten und demokratische Parteien unterstützt. Wahlkampfspenden seien für Enertrag ein Beitrag zur demokratischen Teilhabe, eine Gegenleistung werde nicht erwartet.

Der Kontakt kam über Strassers Wahlkampfteam zustande. Dass Enertrag Wind- und Solaranlagen für Frankfurt (Oder) plant, war Strasser im Wahlkampf nicht bekannt – das Unternehmen stellte dieses Projekt erst im November 2025 öffentlich vor. Die Spende floss in Giveaways, Flyer, Plakate, weitere Werbemittel und die Organisation von Wahlveranstaltungen.

Weitere Zuwendungen gab es nicht. Als parteiunabhängiger Kandidat finanzierte Strasser seinen Wahlkampf, unterstützt von einem rund 20-köpfigen Team, nahezu vollständig aus eigenen Mitteln. Alle erhaltenen Zuwendungen – insgesamt 3.392,20 Euro – hat er auf seiner Homepage öffentlich gemacht.


Quelle: Stadtverwaltung Frankfurt (Oder)

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