Meldungen vom 14. Juli 2026
Oder-Spree / Frankfurt (Oder)
Sprengung: Geldautomat gesprengt
Mitarbeiter eines Wachschutzunternehmens informierten die Polizei kurz vor 3:00 Uhr über einen Angriff auf einen Geldautomaten in der Brandenburgischen Straße. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhren mehrere Personen mit einem Pkw gegen die Eingangstür eines Gebäudes, in dem sich auch ein Lebensmitteldiscounter befindet. So verschafften sich die Täter Zugang, sprengten dort auf bisher unbekannte Weise einen Geldautomaten und flüchteten anschließend vom Ort des Geschehens. Die Untersuchung des Tatortes erfolgt derzeit durch Spezialisten des Brandenburger Landeskriminalamtes.
Diebstahl: Zwei Autos aufgebrochen
Im Tagesverlauf wurden gleich zwei Fahrzeuge von Dieben angegriffen. In der Kolpiner Straße schlugen Unbekannte die Scheibe der Beifahrertür eines VW Polo ein und entwendeten ein Portemonnaie mit Ausweispapieren und EC-Karte. Im Friedhofsweg verschafften sich Täter auf gleiche Weise Zugang zu einem Fiat 500 und erbeuteten eine Tasche mit Bargeld und Ausweispapieren. Die Kriminalpolizei der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermittelt.
Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung – Mann in Gewahrsam genommen
Ein Mann fiel im Stadtgebiet mehrfach negativ auf: Zunächst zerstörte er mit einer Flasche mehrere Scheiben einer Spielothek in der Moskauer Straße. Später hielt er sich in einem Restaurant in Hanewald auf, verweigerte dort die Bezahlung, zettelte Streit an und zeigte mehrfach den „Hitlergruß“, bevor er gewalttätig wurde. Alarmierte Polizisten, die anhand von Videoaufzeichnungen bereits eine Verbindung zur vorherigen Tat hergestellt hatten, nahmen den bereits bekannten 39-jährigen Deutschen fest. Er verweigerte einen Atemalkoholtest und musste eine Blutprobe abgeben. Es läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung, Betrugs und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Diebstahl: Gestohlenes Fahrrad wiedergefunden
Ein Jugendlicher erkannte im Stadtgebiet ein Fahrrad wieder, das ihm zuvor gestohlen worden war, und informierte einen Angehörigen. Dieser stellte den mutmaßlichen Dieb, einen bereits bekannten 50-jährigen wohnungslosen Deutschen, der angab, das Rad von einem Mann erworben zu haben. Der 15-Jährige konnte sein Eigentum belegen und erhielt das Rad zurück. Die Kriminalpolizei der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermittelt zu den genauen Hintergründen.
Trunkenheitsfahrt: E-Scooter-Fahrer stark alkoholisiert
Am frühen Morgen kontrollierten Polizisten in der Friedrich-Engels-Straße einen sichtlich angetrunkenen E-Scooter-Fahrer. Der 40-Jährige wies einen Atemalkoholwert von 2,39 Promille auf, musste eine Blutprobe abgeben und erhielt eine Anzeige.
Verkehrsunfall: Lkw kollidiert mit Leitplanke – Fahrer verletzt
In den Nachmittagsstunden kam ein Lkw auf der BAB 12 in Fahrtrichtung Berlin im Bereich einer Baustelle nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Betonleitplanke. Der Verkehr kam kurzzeitig komplett zum Erliegen. Rettungskräfte brachten den 52-jährigen Fahrer in ein Krankenhaus; ob gesundheitliche Beeinträchtigungen ursächlich für den Unfall waren, ist derzeit unklar. Der Sachschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt.
Uckermark
Diebstahl: Kabel aus Wohnhaus entwendet
Ein Zeuge wandte sich an die Polizei, nachdem er festgestellt hatte, dass sich Unbekannte über ein Kellerfenster Zutritt zu einem Sanierungsobjekt in der Puschkinallee verschafft und dort bereits verlegte Kabel abgeschnitten und mitgenommen hatten. Der Sachschaden wird auf geschätzte 2.000 Euro beziffert.
Trunkenheitsfahrt: Fahrer mit 1,68 Promille unterwegs
Am späten Vormittag hielten Polizisten im Ortsteil Vierraden einen Jeep zu einer Verkehrskontrolle an. Da der Fahrer nach Alkohol roch, wurde ein Test durchgeführt, der einen Wert von 1,68 Promille ergab. Der 50-jährige Delinquent musste eine Blutprobe abgeben und erhielt eine Anzeige; zudem wurde sein Führerschein sichergestellt.
Widerstand: Mann bedroht Rettungskräfte und Polizei
Ein 67-jähriger Bewohner des Robert-Schulz-Rings hatte selbst Rettungskräfte gerufen, beschimpfte diese nach ihrem Eintreffen jedoch und drohte ihnen mit Gewalt. Auch alarmierten Polizisten gegenüber wurde er ausfällig. Er wurde in Handfesseln gelegt und zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Barnim
Diebstahl: Werkzeuge und Kabel von Baustelle entwendet
Unbekannte trieben sich auf einer Baustelle in der Ahrensfelder Straße im Ortsteil Lindenberg herum und erbeuteten nach ersten Erkenntnissen diverse Werkzeuge, Maschinen und Stromkabel. Kriminalisten der Inspektion Barnim ermitteln zum Verbleib des Diebesguts.
Versuchter Einbruch in Café gescheitert
In der Nacht versuchten Unbekannte, sich Zutritt zu einem Café in der Leibnitzstraße zu verschaffen. Die Tür hielt jedoch stand, sodass die Täter unverrichteter Dinge flüchten mussten. Der Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt.
Einbruch: Mutmaßlicher Täter verletzt sich beim Einstieg
Ein Mann meldete sich am frühen Morgen bei der Rettungsleitstelle und gab an, sich beim Überwinden des Zauns zu seinem Gartengrundstück verletzt zu haben. Tatsächlich stellte sich heraus, dass der 39-jährige Deutsche sich die Schnittwunden beim Einschlagen der verglasten Eingangstür einer fremden Gartenlaube zugezogen hatte. Er wies einen Atemalkoholwert von 2,33 Promille auf und ist polizeilich bislang nicht in Erscheinung getreten. Kriminalisten der Inspektion Barnim ermitteln.
Sachbeschädigung: Graffiti an Bushaltestelle – Widerstand gegen Polizei
Ein Zeuge beobachtete am frühen Morgen zwei junge Männer beim Besprühen einer Bushaltestelle in der Leibnitzstraße mit Graffiti. Bei einer Nahbereichsfahndung konnten ein 17- und ein 19-jähriger Deutscher gestellt werden. Während der Jüngere bislang unbekannt war, ist sein Begleiter bereits polizeibekannt. Er beleidigte die Beamten und leistete Widerstand. Es wird wegen Sachbeschädigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt; nach ersten Erkenntnissen hatte das Duo an mehreren Stellen im Leibnitzviertel Graffiti hinterlassen.
Vermisstensuche: Mann nach Badeunfall im Werbellinsee vermisst
Ein 20-jähriger Berliner war mit einer Begleiterin mit einem Tretboot auf dem Werbellinsee unterwegs und ging gegen 16:35 Uhr schwimmen. Nach ersten Erkenntnissen tauchte er dabei unter und kam nicht wieder an die Oberfläche. Umfangreiche Absuchen mit Rettungs- und Polizeihubschraubern, Booten der Freiwilligen Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei, Sonar, Echolot sowie einer Unterwasserdrohne blieben bislang erfolglos. Die Maßnahmen dauern an.
Märkisch-Oderland
Raub: Kasse in Discounter aufgebrochen – Zeugen gesucht
Ein Mann nutzte am Abend einen Moment, in dem Mitarbeiter eines Discountmarkts in der Bergstraße in den Auslageflächen beschäftigt waren, und brach eine Kasse auf. Als eine Angestellte ihm in den Weg trat, stieß er sie beiseite und flüchtete zu einem wartenden dunkelfarbenen Pkw, mit dem sich das Duo in Richtung Herzfelde entfernte. Der Gesuchte wird als Mitte 30, etwa 1,80 m groß, schlank, mit schwarzen Haaren und schwarz gekleidet beschrieben. Die gestoßene Angestellte erlitt leichte Verletzungen. Zeugen, die am 13.07.2026 gegen 20:00 Uhr in der Bergstraße etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 03341-3300 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Widerstand: Frau greift Polizisten an
Polizisten wurden am späten Abend wegen lautstarker Musik und Gebrüll in die Dorfstraße gerufen. Eine 65-Jährige zeigte sich uneinsichtig, griff einen der Beamten tätlich an, leistete weiter Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte. Da sie einen Atemalkoholtest verweigerte, musste sie eine Blutprobe abgeben und wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen. Es steht der Vorwurf des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte im Raum.
Diebstahl: Ladekabel an E-Ladesäule gestohlen
Unbekannte schnitten an einer E-Ladesäule in der Eberswalder Straße das Kabel samt Ladestecker ab und verschwanden damit. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland ermitteln.
Betäubungsmittel: Durchsuchungen bei zwei Tatverdächtigen
Die Kriminalpolizei der Direktion Ost ermittelt wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen einen 34- und einen 41-jährigen Deutschen. Bei Durchsuchungen wurde an der Wohnanschrift des Älteren unter anderem eine größere Menge Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt. Festnahmen erfolgten nicht.




