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Der Verfassungsschutz Brandenburg warnt vor einer neuen Dimension der digitalen Bedrohung: KI-Chatbots und synthetische Avatare werden gezielt eingesetzt, um die öffentliche Meinung zu manipulieren. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht 2025 hervor, der im Sonderkapitel „Manipulation – das älteste Handwerk der Welt“ das Zusammenwirken von Künstlicher Intelligenz und Desinformation beleuchtet.

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Im Fokus stehen pro-russische Kampagnen, die mithilfe moderner KI-Programme täuschend echte Texte, Bilder, Tonaufnahmen und Videos (Deepfakes) erzeugen. Besonders in regionalen Debatten – etwa zu Energiepreisen, Infrastruktur oder Migration – wirken KI-generierte Beiträge wie unsichtbare Keile, die Diskussionen verzerren, während die eigentliche Manipulation im Verborgenen bleibt.

Für die Zukunft sieht der Verfassungsschutz zwei zentrale Bedrohungen: gefälschte regionale Netzwerke, die rechtsextremistische Inhalte als harmlose Alltagsthemen tarnen, sowie sogenannte Blitz-Fakes bei aktuellen Ereignissen wie Naturkatastrophen oder in Wahlkämpfen.

Der Verfassungsschutz Brandenburg setzt auf Sensibilisierungsmaßnahmen und behördenübergreifende Zusammenarbeit, um Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über Manipulationsmuster aufzuklären. Der vollständige Verfassungsschutzbericht wird am Freitag, 5. Juni 2026, offiziell vorgestellt und veröffentlicht.


Vorschaubild:Symbolbild Canva
Quelle: MIK Land Brandenburg

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