Bundesweit einzigartiges Konzept – Drei Behörden arbeiten unter einem Dach

Die 14. Jugendberufsagentur Brandenburgs ist anders als alle anderen: Seit dem 30. Januar 2025 finden junge Menschen in der Karl-Marx-Straße Jobcenter, Arbeitsagentur und Jugendamt nicht nur koordiniert, sondern erstmals räumlich vereint vor Ort. Das bedeutet: keine Behördengänge mehr zu unterschiedlichen Standorten, sondern gebündelte Unterstützung an einer zentralen Anlaufstelle.
Tür an Tür statt lange Dienstwege
Was die JBA Eisenhüttenstadt besonders macht: Die Fachkräfte aller drei Institutionen arbeiten auf einem Flur zusammen. „Wir brauchen nur an der Tür nebenan zu klopfen“, erklärt Jochem Freyer, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder). Diese räumliche Nähe ermöglicht schnellere Lösungen und macht bürokratische Abstimmungswege überflüssig.
Antwort auf regionalen Bedarf
Mit der neuen Struktur reagiert der Landkreis auf konkrete Herausforderungen: Eine vergleichsweise hohe Zahl junger Bürgergeld-Empfänger zeigt den Unterstützungsbedarf in der Region. Das Team verspricht: Für jedes Problem wird gemeinsam eine Lösung gesucht – niemand wird weggeschickt.
Starkes Zeichen für Zusammenarbeit
Die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten Jörg Keppler (Jugendamt), Jochem Freyer (Agentur für Arbeit) und Tino Kriegl (Jobcenter). Dass die Idee Strahlkraft hat, zeigte die Anwesenheit ihrer Wegbereiter: Altlandrat Rolf Lindemann und Beeskows Bürgermeister Robert Czaplinski, der als Mitarbeiter der Arbeitsagentur wichtige Impulse gab.
Ihr Kontakt vor Ort
Seit 2. Februar steht das siebenköpfige Team für ratsuchende Jugendliche bereit:
Jugendamt: Thomas Gall (Sozialarbeiter)
Agentur für Arbeit: Maria Kahl, Jennifer Grund, Franziska Fuhrmann-Lassowsky (Berufsberaterinnen)
Jobcenter: Michael Schliebe (Ausbildungsberater), Ines Labahn, Manja Janicke, Melanie Kühl (Ansprechpartnerinnen U25)
Vorschaubild: © OSF



