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Am 8. Mai haben Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Vereinen, Verbänden und Institutionen am Obelisken in Erkner der Befreiung vom Nationalsozialismus und dem Ende des Zweiten Weltkrieges gedacht. Im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltung stand eine Kranzniederlegung.

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Bürgermeister Henryk Pilz mahnte in seiner Ansprache, die Lehren der Geschichte wachzuhalten: Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit seien dem Widerstand gegen das NS-Regime, den Alliierten und dem Wiederaufbau nach 1945 zu verdanken. Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen betonte er, dass Hass, Ausgrenzung und Antisemitismus erneut lauter würden – und das Erinnern daher wichtiger sei denn je.

Nach dem Ablegen der Blumengebinde und einer Schweigeminute sprach Hansjörg Blattner, Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius, ein Gebet, das Papst Leo XIV. wenige Tage zuvor gehalten hatte. Es endete mit den Worten: „Möge der Wahnsinn des Krieges ein Ende finden.“


Vorschaubild:  Gebinde und Blumen wurden am 8. Mai 2026 am sanierten Obelisken in Erkner abgelegt. Foto: Julia Schirmer I Stadt Erkner
Quelle: Stadtverwaltung Erkner 

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