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Brandenburgs Innenminister Dr. Jan Redmann hat die Jägerinnen und Jäger im Land um erhöhte Wachsamkeit im Kampf gegen Viehdiebstähle gebeten. Auf der Delegiertenversammlung des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. in Paaren/Glien im Landkreis Havelland appellierte er an die Jägerschaft, bei der Jagd besonders aufmerksam zu sein.

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„Die Viehdiebstähle sorgen seit einiger Zeit in der Landwirtschaft für Unruhe, für betroffene Landwirte sind damit erhebliche Schäden verbunden“, so Redmann. Da die Täter vermutlich in den Nachtstunden oder in den frühen Morgenstunden zuschlagen – also genau dann, wenn Jägerinnen und Jäger auf der Pirsch sind –, könnten sie eine entscheidende Rolle bei der Aufklärung spielen. Hinweise nimmt die Polizei in jeder Dienststelle oder über den Notruf 110 entgegen.

Hintergrund: Mehr als 230 Rinder gestohlen

In den vergangenen Monaten wurden der Polizei vier Fälle gemeldet, bei denen insgesamt mehr als 230 Rinder gestohlen wurden. Ein räumlicher Schwerpunkt wurde im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Süd festgestellt.

Ermittlungsgruppe „Weide“ gegründet

Die Behörden haben bereits auf die Vorfälle reagiert: Im Landeskriminalamt wurde die Ermittlungsgruppe „Weide“ eingerichtet, die landesweit für die Bearbeitung von Großviehdiebstählen zuständig ist, sofern ein Verdacht auf organisierte, bandenmäßige oder gewerbliche Tatbegehung besteht. Die Gruppe koordiniert zudem die Zusammenarbeit mit Polizeidienststellen im In- und Ausland.

Darüber hinaus führen die Polizeidirektionen gemeinsam mit den zuständigen Veterinärämtern Schwerpunktkontrollen durch. Landwirtschaftliche Betriebe werden außerdem in Präventionsgesprächen über technische Sicherungsmaßnahmen und mögliche Sicherheitslücken beraten.


Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: MIK Land Brandenburg

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