Wut gilt bei Männern oft als Zeichen von Stärke und Durchsetzungskraft – bei Frauen wird dasselbe Gefühl hingegen häufig negativ bewertet oder schlicht tabuisiert. Die Fotoausstellung „Die Wut ist weiblich“ der Fotografin Rosa Engel macht diese Doppelmoral zum Thema und ist noch bis zum 26. März in der Volkshochschule des Landkreises Oder-Spree in Fürstenwalde/Spree zu sehen.

Die Fotografien zeigen weibliche Wut in ihren vielfältigen Facetten – als Ausdruck von Selbstbehauptung, Grenzziehung und dem Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung. Ergänzt werden die Bilder durch Aussagen, die Wut auslösen können und zum Nachdenken anregen. Ziel des Projekts ist eine differenziertere Betrachtung von Emotionen und deren Bedeutung für individuelle wie gesellschaftliche Prozesse.
Die Ausstellung ist eingebettet in die Brandenburgischen Frauenwochen 2026, die unter dem Motto „WtF – Wut trifft Feminismus“ stehen. Getragen wird das Projekt als landesgefördertes Kooperationsvorhaben von Frauen helfen Frauen e. V., der kommunalen Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragten sowie der Volkshochschule des Landkreises Oder-Spree.
Die Ausstellung wurde am 16. März eröffnet und ist bis zum 26. März 2026 während der regulären Öffnungszeiten in der Karl-Marx-Straße 11 in Fürstenwalde/Spree zu besuchen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zu den Brandenburgischen Frauenwochen gibt es unter „Fürstenwalde/Spree – Frauenwoche“.
Quelle: Stadtverwaltung Fürstenwalde




