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Den Namen Anton von Werner verbinden die meisten mit monumentalen Historiengemälden – allen voran mit der berühmten „Proklamation des Deutschen Kaiserreichs“. Doch der 1843 in Frankfurt (Oder) als Sohn eines Tischlermeisters geborene Maler hatte weit mehr zu bieten als preußische Staatskunst. Ab dem 22. März rückt das Städtische Museum Viadrina genau diese weniger bekannte Seite ins Licht.

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Die Sonderausstellung „jenseits von preußens gloria – Der ‚andere‘ Anton von Werner“ versammelt Studien zu historischen Kompositionen, Reise- und Landschaftsimpressionen, Illustrationen und dekorative Auftragsarbeiten. Zahlreiche private Porträts geben zudem Einblick in Werners wachsendes Familienleben – eine persönliche Perspektive auf den Künstler, die bislang kaum öffentlich zu sehen war.

Die gezeigten Malereien und Zeichnungen stammen aus der Sammlung eines Berliner Privatsammlers, der seine Bestände erstmals in der Heimatstadt des Künstlers präsentiert. Ergänzt wird die Schau durch zwei lang verschollene Porträts, die sich seit den 1990er-Jahren im Besitz des Museums Viadrina befinden, sowie durch historische Dokumente aus dem Frankfurter Stadtarchiv.

Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 22. März, um 11 Uhr statt. Bis zum 31. Oktober ist die Schau dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt kostet 6,10 Euro, ermäßigt 3,90 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Presseanfragen beantwortet Museumsleiter Dr. Tim S. Müller (Tel.: 0335 401560, E-Mail: tim.mueller@museum-viadrina.de).


Quelle: Stadtverwaltung Frankfurt (Oder)

 

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