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L 30 in Erkner: Freigabe des ersten Bauabschnitts verzögert sich

Die Verkehrsfreigabe des ersten Bauabschnitts der Friedrichstraße im Zuge der Landesstraße L 30 in Erkner verzögert sich. Entgegen der ursprünglichen Planung kann die Strecke nicht wie vorgesehen Mitte Dezember 2025 für den Verkehr freigegeben werden.

Grund für die Verzögerung sind mehrere Bäume entlang der L 30, deren Standsicherheit beeinträchtigt ist. Derzeit wird geprüft, ob die Bäume nach der letzten Baumprüfung Schaden genommen haben. Die genauen Ursachen und Auswirkungen der Schädigungen werden aktuell umfassend untersucht, sind aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Das weitere Vorgehen wird in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Oder-Spree geprüft. Erst danach kann der Bauablauf angepasst werden. Der Landesbetrieb Straßenwesen ist bemüht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und wird zeitnah über die Freigabe des ersten Bauabschnitts sowie über den Baubeginn des zweiten Bauabschnitts informieren.

Aktuelle Informationen zu allen Baustellen im Land Brandenburg finden Sie im Baustelleninformationssystem des Landesbetriebs unter https://www.ls.brandenburg.de/ls/de/bauen/baustelleninformationssystem/.


Quelle: Stadtverwaltung Erkner

Besucherrekord beim Erkneraner Weihnachtskonzert

170 Gäste erlebten in der Aula des Carl-Bechstein-Gymnasiums anspruchsvolle Musik und spontane Begeisterung – der Wechsel vom gesperrten Bürgersaal machte es möglich.

Das traditionelle Weihnachtskonzert der Stadt Erkner verzeichnete in diesem Jahr einen Besucherrekord. Bürgermeister Henryk Pilz begrüßte hocherfreut rund 170 Gäste in der Aula des Carl-Bechstein-Gymnasiums. Durch den Wechsel vom derzeit gesperrten Bürgersaal in die Bildungseinrichtung konnte allen Interessierten eine Teilnahme ermöglicht werden.

Junge Talente überzeugten mit anspruchsvollem Programm

Die Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach Berlin begeisterten mit Werken von Domenico Scarlatti, Edvard Grieg, Franz Schubert und Sergej Prokofjew. Ob solistisch oder in kammermusikalischer Besetzung – die jungen Musikerinnen und Musiker überzeugten unter den Augen ihrer Schulleiterin Birgit Benner-von Streit. Die künstlerische Leitung lag erneut bei Birgitta Wollenweber, Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und Leiterin der Fachgruppe Klavier am Musikgymnasium.

Kleiner Fototermin vor dem Konzert mit dem Musikerinnen und Musiker des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach Berlin, unter der Leitung von Professorin Birgitta Wollenweber (4. V. r.). Zu dem Zeitpunkt waren noch nicht alle jungen Künstlerinnen und Künstler in Erkner angekommen. Drei ausgefallene Regio-Züge sorgten bei den Organisatoren des Konzerts für Hektik hinter den Kulissen. Die 170 Gäste bekamen davon gar nichts mit, denn die Künstlerinnen und Künstler kamen doch noch pünktlich zu ihrem Auftritt an © Stadt Erkner / Daniela Sell

Spontaner Applaus in der Pause

Wie sehr die Darbietungen begeisterten, zeigte sich in einer besonderen Szene: Als die Musikerinnen und Musiker des ersten Konzertteils in der Pause ihren Heimweg antraten und durch die Menge der Besucher gingen, brandete spontaner Applaus auf – ein eindrucksvolles Zeichen der Wertschätzung für die jungen Künstler.


Vorschaubild: © Stadt Erkner / Daniela Sell
Quelle: Stadtverwaltung Erkner

Bürgerbüro Erkner schließt früher wegen Software-Update

Das Bürgerbüro der Stadtverwaltung Erkner schließt am Donnerstag, 11. Dezember 2025, bereits um 17:00 Uhr. Grund ist ein umfangreiches Software-Update, wie die Stadtverwaltung mitteilt.

Bereits ab Freitag, 12. Dezember, steht das Bürgerbüro den Bürgerinnen und Bürgern wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die kurzfristige Änderung.


Quelle: Stadtverwaltung Erkner

Elsbeere im Rathauspark zum AWO-Jubiläum gepflanzt

Am Mittwoch, 26. November, pflanzte der AWO-Ortsverband Erkner anlässlich seines 35-jährigen Bestehens eine Elsbeere im Rathauspark. Gemeinsam griffen Christian Wende-Szepes, Geschäftsführender Vorstand des AWO-Kreisverbandes Fürstenwalde, Hans-Peter Hendriks, Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Erkner, Sigrid Seiz-Hendriks, Vorsitzende des Seniorenbeirats Erkner, sowie Bürgermeister Henryk Pilz zur Schippe und setzten den Jubiläumsbaum.

Die Wahl fiel bewusst auf die Elsbeere, ein heimisches Rosengewächs mit hohem ökologischen Wert. Im Frühjahr lockt der Baum zahlreiche Insekten an und dient als wertvolle Bienenweide. Über den Sommer reifen die roten Früchte heran, die nach dem ersten Frost ihre Süße entwickeln. Im Herbst besticht der anspruchslose Tiefwurzler durch seine eindrucksvolle rötliche Laubfärbung – künftig ein attraktiver Blickfang im Rathauspark.


Vorschaubild:  Sie griffen zur Schippe: Henryk Pilz (v. l. n. r. ), Bürgermeister der Stadt Erkner, Sigrid Seiz-Hendriks, Vorsitzende des Seniorenbeirates Erkner, Hans-Peter Hendriks, Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Erkner und Christian Wende-Szepes, geschäftsführender Vorstand des AWO-Kreisverbandes Fürstenwalde e. V. Foto: Sell / Stadt Erkner
Quelle: Stadtverwaltung Erkner

Asphaltarbeiten führen zur Sperrung

Beuststraße kurzzeitig gesperrt

Wegen Asphaltarbeiten in der Beuststraße kommt es bis zum 5. Dezember 2025 zur halbseitigen Sperrung der Straße. 

Da die Beuststraße zur Umleitungsstrecke der Baustelle Friedrichstraße gehört, ist eine Vollsperrung nicht möglich. Dringend durchzuführende Asphaltarbeiten werden deswegen unter halbseitiger Sperrung stattfinden. Es arbeitet vor Ort die Firma Kolodzik Anlagenbau GmbH aus Pasewalk.

Die Stadtverwaltung Erkner bittet alle Verkehrsteilnehmenden sich rechtzeitig auf diese zusätzliche Baustelle und den daraus resultierenden Einschränkungen einzustellen.


Quelle: Stadtverwaltung Erkner

Ehrenurkunde für Sigrid Riedel

Mit Herz und Haltung für Bildung und Kultur

Die Verleihung des 16. Jugendkunstpreises im Kino Movieland endete mit einer großen Überraschung – vor allem für Sigrid Riedel selbst. Nachdem alle Preise vergeben waren, trat Lothar Eysser, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, ans Mikrofon und ehrte die Vorsitzende der Kunstfreunde Erkner e. V. mit bewegenden Worten.

„Liebe Frau Riedel, es gibt Menschen, die nicht nur Spuren hinterlassen – sondern Wege ebnen. Sie haben Erkner reicher gemacht an Ideen, an Begegnungen, an Menschlichkeit. Für Ihr unermüdliches Engagement, Ihre kreative Kraft und Ihre verbindende Art danken wir Ihnen von Herzen.“

Für Sigrid Riedel kam diese Auszeichnung völlig überraschend. Sichtbar gerührt nahm sie die Ehrung entgegen: Die Stadtverordneten hatten am 9. Oktober 2025 einstimmig beschlossen, sie mit der Ehrenurkunde und einer silberfarbenen Ehrennadel auszuzeichnen – der zweithöchsten Ehrung, die die Stadt Erkner vergeben kann.

Sigrid Riedel war viele Jahre lang Lehrerin und Schulleiterin. Sie ist fest davon überzeugt, dass Kunst, Kultur und Bildung Menschen verbinden, neue Möglichkeiten schaffen und eine Stadt lebendig machen.

Mit ihrer Arbeit bei den Kunstfreunden Erkner e. V., den wechselnden Kunstausstellungen im Rathaus, dem jährlichen Jugendkunstpreis und der Pflege der Freundschaft zur polnischen Partnerkommune hat sie das kulturelle Leben in Erkner nachhaltig geprägt.

Ihr Einsatz wird in Erkner nicht nur gesehen – er wird gefühlt. Das zeigten auch die vielen Gäste im Saal, die Sigrid Riedel mit langem und begeistertem Applaus ehrten.


Vorschaubild: Aus den Händen von Lothar Eysser (li., Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Erkner) und Henryk Pilz (re., Bürgermeister der Stadt Erkner) bekam Siegrid Riedel die zweithöchste Auszeichnung der Stadt Erkner überreicht: die Ehrenurkunde. ©Lisa Pegel, Kunstfreunde Erkner e. V.
Quelle: Stadtverwaltung Erkner

 

Eine Bühne für den Nachwuchs

Kunstfreunde Erkner e. V. verliehen den 16. Jugendkunstpreis

Der Jugendkunstpreis Erkner feierte in diesem Jahr seine 16. Auflage und brachte frischen kreativen Schwung in die Stadt. Aufgrund der aktuellen Sperrung des Bürgersaals öffnete das Kino Movieland seinen großen Saal für die feierliche Preisverleihung. Rund 120 Gäste folgten der Einladung und genossen die besondere Atmosphäre des Abends, bevor sie ins Rathaus wechselten, wo die Ausstellung mit Werken bildender und angewandter Kunst eröffnet wurde.

Bürgermeister Henryk Pilz dankte in seiner Begrüßung den Kunstfreunden Erkner e. V. für die kurzfristige Organisation eines neuen Veranstaltungsortes sowie dem engagierten Team des Kinos Movieland. Auch die Band „RattlesnakeS“ unterstützte spontan und stellte die benötigte Tontechnik zur Verfügung.

Gruppenbild der Preisträgerinnen und Preisträger, mit den Gratulanten (Susanne Branding, Lothar Eysser, Henryk Pilz und der Vorsitzenden der Kunstfreunde Erkner e., V. Sigrid Riedel). © Lisa Pegel, Mitglied der Kunstfreunde Erkner e. V.

Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 14 bis 26 Jahren zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig, mutig und überraschend ihre Kunst sein kann. Ob Literatur, Musik oder bildende und angewandte Kunst – die Beiträge durften frei oder themenbezogen gestaltet werden. Grenzen gab es nur eine: die der eigenen Vorstellungskraft.

Preisträgerinnen und Preisträger Literatur (14 bis 18 Jahre):

  • 1. Platz: Elisa Grunow, 18 Jahre, Berlin
  • 2. Platz: Richard Kulinna, 17 Jahre, Fürstenwalde
  • 3. Platz: Nele Mildes und Mia Neumann, 16/15 Jahre, Seelow

Preisträgerinnen und Preisträger Literatur (19 bis 26 Jahre):

  • 2. Platz: Vanessa Dürer, 21 Jahre, Berlin
  • 2. Platz: Ruth Ann Allmann, 19 Jahre, Schöneiche

Preisträgerinnen und Preisträger Musik (14 bis 18 Jahre):

  • 1. Platz: Lina Marie Westermann, 18 Jahre, Fredersdorf-Vogelsdorf
  • 2. Platz: Benjamin Treger, 17 Jahre, Woltersdorf
  • 3. Platz: Helene Wiese, 18 Jahre, Mixdorf

Preisträgerinnen und Preisträger Musik (19 bis 26 Jahre):

  • 1. Platz: Maja Eßmann, 19 Jahre, Berlin
  • 2. Platz: Ivera und Albina Weinmann, 21/18 Jahre, Berlin
  • 2. Platz: Natalia Cicha, 21 Jahre, Goluchow (Polen)
  • 3. Platz: Elisa Flottran, 21 Jahre, Rehfelde
  • Gruppenpreis: Band „RattlesnakeS“, 20/21 Jahre, Hohen Neuendorf

Preisträgerinnen und Preisträger bildende und angewandte Kunst (14 bis 18 Jahre):

  • 1. Platz: Caroline Meinberg, 16 Jahre, Woltersdorf
  • 2. Platz: Amelie Lother, 16 Jahre, Berlin
  • 2. Platz: Nikola Ptasinska, 16 Jahre, Kalisz (Polen)
  • 3. Platz: Tim Neuer, 18 Jahre, Strausberg
  • 3. Platz: Alea Zerbe, 17 Jahre, Müncheberg
  • 3. Platz: Nele Zippan, 17 Jahre, Bad Saarow
  • 3. Platz: Moritz Kohlmann Mejia, 17 Jahre, Grünheide
  • Anerkennung: Lisa Kroll, 14 Jahre, Woltersdorf
  • Anerkennung: Mia Dornbruch, 15 Jahre, Schöneiche
  • Gruppenpreis: Gerhart-Hauptmann-Gymnasium, Berlin
  • Gruppenpreis: Gymnasium auf den Seelower Höhen
  • Sonderpreis für Tanz: Wiktor Lewicki/Karyna Beherova, 17/18 Jahre, Goluchow (Polen)

Preisträgerinnen und Preisträger bildende und angewandte Kunst (19 bis 26 Jahre):

  • 1. Platz: Lennart Becher, 20 Jahre, Michendorf
  • 1. Platz: Max Göritz, 25 Jahre, Potsdam
  • 2. Platz: Janina Wagner, 24 Jahre, Frankfurt (Oder)
  • 2. Platz: Amelie Gesche, 22 Jahre, Potsdam
  • 2. Platz: Mandy Müller, 19 Jahre, Strausberg
  • 2. Platz: Emma Weber, 19 Jahre, Potsdam
  • 3. Platz: Armin Edel, 23 Jahre, Fürstenwalde
  • 3. Platz: Ana Todua, 25 Jahre, Tiflis (Georgien)
  • Anerkennung: Saskia Schmidt, 25 Jahre, Grünheide
  • Gruppenpreis: Studententeam der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Berlin

Die Preise wurden von Susanne Branding, Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft Erkner mbH und Sponsorin des Jugendkunstpreises, von Lothar Eysser, dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Erkner, sowie von Bürgermeister Henryk Pilz überreicht.

Künstlerische Höhepunkte des Abends

Für besondere Momente sorgten die jungen Talente selbst: Lina Marie Westermann berührte mit einem Liebeslied, Ivera Weinmann verzauberte das Publikum mit Querflötenklängen, die polnische Nachwuchssängerin Natalia Cicha beeindruckte mit ihrer Stimme und die Band „RattlesnakeS“ sorgte für mitreißende Akzente. Einen überraschend emotionalen Höhepunkt bot der Tanz: Wiktor Lewicki und seine aus der Ukraine stammende Partnerin Karyna Beherova zeigten eine ausdrucksvolle Rumba auf dem Filzboden des Kinos, die das Publikum in ihren Bann zog.

Auch die literarischen Beiträge wurden mit großer Aufmerksamkeit aufgenommen. Nele Mildes und Mia Neumann präsentierten ihren gemeinsamen Text, ebenso wie Ruth Ann Allmann ihren „Roten Faden“. Einen inhaltlich besonders starken Beitrag lieferte Elisa Grunow mit ihrem Text „Ich bin grundsätzlich unpolitisch“, der wenige Tage vor der jüngsten Bundestagswahl entstand und ein klares Zeichen setzte.

Ausstellung noch bis 23. Dezember 2025

Die Ausstellung zum 16. Jugendkunstpreis Erkner ist noch bis zum 23. Dezember 2025 während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zu sehen – auf Ebene 3 sowie im Foyer.


Vorschaubild: Beppo Küster, Mitglied der Jury, bereicherte mit einer humorvollen solistischen Einlage die Preisverleihung. © Lisa Pegel, Mitglied der Kunstfreunde Erkner e. V.
Quelle: Stadtverwaltung Erkner

 Zweiter Bauabschnitt beginnt 

Erste Maßnahmen ab Dezember 2025

Der erste Bauabschnitt – vom ovalen Kreisel bis zum Kino Movieland – soll voraussichtlich am 12. Dezember 2025 für den Verkehr freigegeben werden. Damit ist eine spürbare Entlastung der Verkehrssituation im Stadtgebiet verbunden. Auch die direkte Zufahrt zum Parkhaus des City Centers über die Seestraße ist dann wieder möglich.

Nach einer Fahrplananpassung können die Busse ab dem 1. Januar 2026 wieder über die Friedrichstraße in Richtung Seestraße einbiegen. Die bestehenden Ersatzhaltestellen in der Fürstenwalder Straße bleiben jedoch erhalten, da eine vollständige Busdurchfahrt durch die gesamte Friedrichstraße weiterhin nicht möglich ist.

Während die letzten Restarbeiten im ersten Bauabschnitt der Friedrichstraße abgeschlossen werden, beginnen bereits am 1. Dezember 2025 die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt. Dieser erstreckt sich vom Kino „Movieland“ bis über die Wollankstraße hinaus. Anwohnende und Gewerbetreibende in diesem Bereich sind bis Sommer kommenden Jahres von den Verkehrseinschränkungen betroffen.

Im Zuge der Maßnahme wird die Wollankstraße aus Richtung Ernst-Thälmann-Straße zur Sackgasse. Die Zufahrt zur Friedrichstraße über die Beuststraße bleibt jedoch weiterhin möglich.

Bereits vom 1. bis 5. Dezember 2025 werden die erforderlichen Verkehrsschilder aufgestellt. Sie weisen unter anderem darauf hin, dass die Zufahrt zur Friedrichstraße über die Wollankstraße künftig entfällt.

Noch im Dezember beginnen im zweiten Bauabschnitt außerdem Fräsarbeiten zur Abtragung der alten Asphaltdecke. Während der Weihnachts- und Jahreswechselzeit ruhen die Bauarbeiten. Die Wiederaufnahme ist für Montag, den 5. Januar 2026, geplant.

Im neuen Jahr wird zudem geprüft, ob der zweite Bauabschnitt bis zum Carl-Bechstein-Weg verlängert werden kann. Ziel ist es, die Erreichbarkeit sowie die Rettungswege für die Anwohnenden und Gewerbetreibenden der Friedrichstraße 1–3 jederzeit sicherzustellen.

Die Gesamtfertigstellung der Baumaßnahme – einschließlich Friedrichstraße und Flakenfließbrücke – ist weiterhin für Oktober 2026 vorgesehen.


Quelle: Stadtverwaltung Erkner

Erkner plant klimafreundliche Wärmeversorgung bis 2045

Die Stadt Erkner arbeitet aktiv am Klimaschutz: Gemeinsam mit der EWE NETZ GmbH wurde ein Entwurf für die Kommunale Wärmeplanung erstellt. Dieser zeigt erstmals auf, wie Erkner seine Wärmeversorgung bis 2045 klimafreundlich, bezahlbar und zukunftssicher gestalten kann.

Warum eine Wärmeplanung?

Seit dem 1. Januar 2024 gilt das Wärmeplanungsgesetz. Es verpflichtet alle Kommunen mit bis zu 100.000 Einwohnern, bis spätestens 30. Juni 2028 Wärmepläne zu erstellen. Erkner gehört zu den ersten Städten in Brandenburg, die diesen Prozess aktiv vorantreiben.

Ziel ist es, konkrete Wege aufzuzeigen, wie Gebäude künftig mit erneuerbarer Energie beheizt werden können – etwa durch Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Abwärmenutzung oder neue Wärmenetze.

Was beinhaltet der Plan?

Der Entwurf zeigt auf:

  • Welche Möglichkeiten zur energetischen Sanierung bestehen
  • Wie Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen genutzt werden können
  • Welche Gebiete sich für Wärmenetze eignen

Ein besonderer Fokus liegt auf der Fernwärmeversorgung, der Nutzung von Abwärme aus örtlichen Großanlagen und modernen Wärmepumpentechnologien.

Bürgerbeteiligung läuft

Bereits am 23. Juli 2025 fand eine erste Öffentlichkeitsveranstaltung zu den Zwischenergebnissen statt. Wichtige Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft und Energieversorgung wurden eingebunden.

Jetzt Entwurf einsehen und Stellungnahme abgeben

Der Entwurf zur Wärmeplanung liegt vom 21. November bis einschließlich 21. Dezember 2025 öffentlich aus.

Wo kann der Entwurf eingesehen werden?

  • Im Rathaus Erkner (Friedrichstraße 6-8, Ebene 2, Foyer) während der Öffnungszeiten
  • Online auf www.erkner.de unter Umwelt & Stadtentwicklung / Öffentlichkeitsbeteiligung

Stellungnahmen können abgegeben werden:

  • Schriftlich an: Stadt Erkner, Fachbereich Bauen & Stadtplanung, Friedrichstraße 6-8, 15537 Erkner
  • Per E-Mail an: stein@erkner.de

Orientierung für die Zukunft

Die Wärmeplanung ist nicht rechtlich bindend, sondern dient als Entscheidungsgrundlage für eine klimafreundliche Weiterentwicklung der Wärmeversorgung. Sie bietet Gebäudebesitzern, Investoren und der Verwaltung wertvolle Orientierung für zukünftige Maßnahmen und Investitionen.


Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: Stadtverwaltung Erkner

Erkner sucht Laiendarsteller für historische Stadtfeste

Die Stadt Erkner lädt am Samstag, 15. November 2025, von 14 bis 16 Uhr zu einem offenen Casting ins Rathaus ein. Gesucht werden Menschen jeden Alters, die Lust haben, in historische Kostüme zu schlüpfen und Persönlichkeiten aus der Stadtgeschichte darzustellen.

Schauspielerfahrung ist nicht nötig – wichtig sind nur Zuverlässigkeit und Begeisterung. Die Kostümgruppe des Heimatvereins Erkner unterstützt das Projekt, eine Vereinsmitgliedschaft ist aber nicht erforderlich.

Besonders gesucht wird ein Mann mittleren Alters für die Rolle des Klavierbauers Carl Bechstein, dessen 200. Geburtstag am 1. Juni 2026 gefeiert wird. Außerdem werden Darsteller für weitere historische Figuren gebraucht: das Ehepaar Marie und Gerhart Hauptmann, Pfälzer Kolonisten, Siedlerfamilien, die erste Lehrerin Fräulein Hahn, die Chemiker Dr. Baekeland und Dr. Max Wegener, Bahnwärter Thiel, Quartiermeister John und Herrmann Spindler. Für alle Rollen stehen bereits Kostüme bereit.

Die ausgewählten Darsteller werden beim 32. Heimatfest vom 29. bis 31. Mai 2026 im Rathauspark auftreten und können auch bei anderen Veranstaltungen wie dem Kolonistenfest oder dem IRONMAN 70.3 Erkner mitwirken.

Interessierte sollten zum Casting einfach gute Laune und etwas Zeit mitbringen.


Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: Stadtverwaltung Erkner