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Feierstunde in Erkner zum Tag der Deutschen Einheit

Am Donnerstag vor dem Tag der Deutschen Einheit gibt es in Erkner eine Feierstunde. Dabei denkt man an dieses wichtige Ereignis. Bei der Veranstaltung werden Bürgerinnen und Bürger geehrt, die in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum haben. Diese Menschen kommen aus Vereinen und Einrichtungen.

Der Höhepunkt der Feierstunde ist die Festrede. Dieses Jahr hat Marko Manthey die Rede gehalten. Marko Manthey ist der Local Race Direktor des IRONMAN 70.3 Erkner. 2024 war ein Jahr voller sportlicher Höhepunkte. Im September gab es in Erkner den IRONMAN 70.3 zum dritten Mal.

In seiner Rede erzählte Marko Manthey von seinen persönlichen Erlebnissen beim Fall der Mauer. Diese Erlebnisse haben auch seinen Berufsweg geprägt. Er betonte, dass der Triathlon ohne freiwillige Helfer nicht möglich wäre. Bis zu 800 Helfer unterstützen die Veranstaltung, bei der bis zu 3.000 Teilnehmende starten. Manthey sagte: „Das Ehrenamt ist der Kitt, der heute die Gesellschaft zusammenhält.“

Nach der Rede wurden verschiedene Personen geehrt:

– Marina und Günter Seidel vom Brieftaubenzuchtverein
– Enrico Bathke vom Schwimm- und Tauchsportverein Biber
– Andrea Lory-Krüger vom Förderverein FVE-Nachwuchs
– Ellen Schneider für ein Projekt des Historischen Stadtarchivs
– Annika und Robert Schneider von der Erkneraner Woltersdorfer KarnevalGemeinschaft
– Gottfried Walter von der Interessengemeinschaft Bahnhofsiedlung
– Claus Peters vom Männerchor „Harmonie“ 1884
– Hannelore Buhl vom Seniorenbeirat
– Jakob Schmitz vom Verein 425
– Sigrid Seiz-Hendriks vom Verein 425 und „Wohnstätten Gottesschutz“ der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
– Hans-Peter Hendriks von den „Wohnstätten Gottesschutz“
– Sigrid Fackelmann von den „Wohnstätten Gottesschutz“
– Ralf Harendt von der Freiwilligen Feuerwehr

Jede geehrte Person bekam eine Urkunde und ein Geschenk. Lothar Eysser, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, überreichte die Urkunden. Bürgermeister Henryk Pilz übergab die Geschenke.

Pfarrer Carsten Schwarz hielt eine Laudatio für Karla Kosche, eine Frau mit großem Engagement. Sie ist seit 2015 im Unterstützerkreis Erkner aktiv und hilft geflüchteten Menschen, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Karla Kosche wurde ins Ehrenbuch der Stadt Erkner eingetragen.

Die Veranstaltung wurde von Anke Beißer charmant moderiert. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Wim Jonas, Finja Marielle und Chih-Yin Huang-Niemand. Sie spielten auf einem Flügel. 

Zu Beginn der Feierstunde wurde an Hans Hoffmann erinnert, der kürzlich verstorben ist. Er war ein engagierter Mitbürger in Erkner. Bürgermeister Henryk Pilz hielt einen Nachruf und es gab eine Schweigeminute für Hans Hoffmann.

Vorschaubild: Im Rahmen der Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit wurden durch Bürgermeister  Henryk Pilz (li.) und Lothar Eysser (Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, re.) geehrt: Marina Seidel (v.l.n.r.), Claus Peters, Annika Schneider, Günter Seidel, Robert Schneider, Andrea Lory-Krüger, Ralf Harendt, Hans-Peter Hendriks, Sigrid Seiz-Hendriks, Enrico Bathke, Jakob Schmitz, Gottfried Walter und mit dem Eintrag ins Ehrenbuch der Stadt Erkner Karla Kosche. Nicht anwesend waren Ellen Schneider, Sigrid Fackelmann und Hannelore Buhl. Foto: Sell /Stadt Erkner

Quelle: Stadtverwaltung Erkner 

Kleist im Hier und Jetzt bei den Kleist-Festtagen

Vom 8. bis 13. Oktober 2024 laden die Kleist-Festtage in Frankfurt (Oder) dazu ein, andere Welten zu erkunden, Heinrich von Kleist aus neuen Perspektiven zu begegnen, einen Blick in die Zukunft zu werfen, aber auch jede Menge Spaß mit dem berühmten Frankfurter Dramatiker zu haben, um dessen 247. Geburtstag herum das Festival stattfindet. Neben einer Ausstellungseröffnung und Uraufführungen erwartet das große und kleine Publikum ein Programm zum Mitmachen bei experimentellen Workshops und der Dichterschlacht „Kleist gegen alle“. Für das Programm konnten renommierte Ensembles und Schauspieler*innen gewonnen werden, darunter Sophie Rois, Eva Matthes und Boris Aljinovic.

Atmosphärisch, facettenreich, wie ein buntes Mosaik – mit einer Performance des Live Jam Techno-Duos Dijakritika werden die 34. Kleist-Festtage und die neue Sonderausstellung des Kleist-Museums am 8. Oktober gefeiert. „Experimente. ‚Michael Kohlhaas‘ im Museum“ (bis zum 23. Februar 2025) lädt zu einer Reise durch Heinrich von Kleists bekannte Erzählung ein, die die Geschichte eines der „rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ verhandelt. Sie experimentiert mit Installationen, Objekten und KI, aber auch mit dem Museum selbst.

Herz aus Polyester<br />VON Sarah Calörtscher REGIE Daniel Foerster<br /> Uraufführung AM 27.09.2024, Box<br /> REGIE Daniel Foerster AUSSTATTUNG Robert Sievert MUSIK Jan Preißler DRAMATURGIE Jasmin Maghames<br /> MIT Daria von Loewenich, Svenja Liesau, Peter René Lüdicke, Leon Rüttinger<br /> Herzlichen Dank an die Heinrich-Böll-Stiftung für die freundliche Unterstützung.

HERZ AUS POLYESTER ©Jasmin Schuller

Tags darauf, am 9. Oktober, wird im Kleist Forum der Kleist-Förderpreises für junge Dramatikerinnen und Dramatiker an Sarah Calörtscher verliehen. Direkt im Anschluss zeigt das Deutsche Theater Berlin die Frankfurter Premiere des preisgekrönten Stücks „Herz aus Polyester“ über eine geheimnisvolle Krankheit, den Kollaps eines Planeten und einen übermächtigen Algorithmus, der über Leben und Tod entscheidet, sich aber plötzlich sonderbar verhält.

Der 10. Oktober – der 247. Geburtstag Heinrich von Kleists – ist ganz dem Jubilar und seinem Werk gewidmet: Nach Führungen am frühen Nachmittag haben Gäste um 17 Uhr Gelegenheit, einen seltenen Einblick in die Plakatsammlung des Kleist-Museums zu bekommen und ganz besondere Kunstwerke sowie ihre Geschichte kennenzulernen. Die Doppelvorstellung im Kleist Forum beginnt mit Jonas Dumkes Kleist-Portrait „Ach!“. Basierend auf den Briefen und literarischen Texten des Dichters nimmt der Schauspieler das Publikum mit auf seine persönliche Reise zu Kleist mit einer Hommage an seine Sprache und sein Leben. Direkt im Anschluss verleiht Sophie Rois dem Pferdehändler Michael Kohlhaas aus dem gleichnamigen Werk ihre einzigartige Stimme. Die szenische Lesung verdichtet die Erzählung zu einem zeitlosen Roadmovie mit Pferden, Feuer und jeder Menge Action.

Das Festivalwochenende bietet ein vielfältiges Programm für jedes Alter. Bei der Freitagssoirée am 11. Oktober mit Daniel Heinz im Kleist-Museum kann das Publikum in Kleists Erzählungen und Sprachwelt eintauchen, über Syntax und Satzzeichen stolpern und selbst erfahren, warum Heinrich von Kleists Literatur immer in den Bann ziehen kann. Am Abend werden die Texte von Navid Kermani, der als Orientalist mit zu den einflussreichsten Intellektuellen Deutschlands zählt, im Kleist Forum von Schauspielerin Eva Mattes und Theaterlegende Roberto Ciulli in den Fokus genommen: Sie bilden ein Kaleidoskop von Geschichten und Szenen über Geburt und Tod, Liebe, Hass und Gnade bei der Uraufführung „S wie Schädel“.

Der Samstag, 12. Oktober, beginnt im Kleist-Museum mit einem Experimentierworkshop für Kinder auf den Spuren des Studenten Kleist, der sich für die Naturwissenschaften und Technik begeisterte. Im Anschluss ist Gelegenheit, hinter die Kulissen des Förderkreises zu blicken und zu erfahren, wie in Brandenburgs größtem Literaturmuseum Haupt- und Ehrenamt zusammenarbeiten. Nach einer Museumsführung geht es dann weiter mit einer Dichterschlacht im Kleist Forum: Beim Poetry Slam „Dead or Alive“ treten vier junge Stars der Poetry-Slam-Szene mit ihren selbstverfassten Texten gegen gestandene Schauspieler*innen an, unter ihnen Judith Rosmair, Boris Aljinovic und Thomas Thieme. Sie verleihen Kleists Texten und Figuren neues Leben. Kann sich der Großmeister Kleist gegen vier junge Erbinnen und Erben behaupten? Wie beim Poetry Slam üblich, entscheidet das Publikum über Sieg oder Niederlage.

Inspiriert von Kleists Erzählung „Michael Kohlhaas“ gestalten die Teilnehmer*innen am letzten Festivaltag, dem 13. Oktober, gemeinsam mit Künstlerin Anett Lau im Kleist-Museum Druckgrafiken und experimentieren mit verschiedenen Formen. Danach ist beim Museumsbrunch Gelegenheit, sich aktiv in die Zukunftsgestaltung dieser Frankfurter Institution einzubringen und gemeinsam Ideen für das Kleist-Jahr 2027 zu entwickeln. Mit dem „Kleist K.o.“ enden sechs ereignisreiche Tage. Dafür steigen Thomas und Arthur Thieme mit Heinrich von Kleist und Boxlegende Axel Schulz im Kleist Forum in den Ring und feiern mit dieser Premiere den Abschluss der Kleist-Festtage 2024.

„Selten war so viel Kleist in unterschiedlichen Facetten auf unseren Bühnen zu sehen, spielerisch und zeitgenössisch umgesetzt, kurz: Kleist im Hier und Jetzt“, sagt Florian Vogel, der Künstlerische Leiter des Kleist Forums. Anke Pätsch, Direktorin des Kleist-Museums, ergänzt: „Und selten war so oft Gelegenheit, bei so vielen verschiedenen Programmpunkten der Kleist-Festtage aktiv mitzumachen und Ausblicke in die Zukunft zu wagen – ob nun real oder fiktional.“

Tickets und Festivalpass:
Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
Den Festivalpass gibt es für 15,- Euro (ermäßigt 7,50 Euro) an den Kassen im Kleist Forum und im Kleist-Museum. Inhaber:innen bekommen bei fast jeder Veranstaltung der Kleist-Festtage 50 Prozent Ermäßigung.

Tickets gibt es an der Theaterkasse im Kleist Forum (ticket@muv-ffo.de oder 0335 4010-120 oder) und in der Deutsch-Polnischen Tourist-Information im Bolfrashaus (0335 610080-0) sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen in Frankfurt und Umgebung. Sie können auch bequem und gebührenfrei online unter www.kleistforum.de oder www.kleistfesttage.de bestellt werden.
Tickets für die Veran­staltungen im Kleist-Museum können nur an der Kasse im Kleist-Museum erworben bzw. per E-Mail (kasse@kleist-museum.de) oder telefonisch (0335 387221-30) vorbestellt werden.

Vorschaubild: S wie Schädel Roberto Ciulli, Eva Mattes (©Thomas Müller
Quelle: PM Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt (Oder)

Ostbrandenburger Arbeitsagenturen und Jobcenter am 18. September geschlossen

Am Mittwoch, 18. September bleiben die Arbeitsagentur Frankfurt (Oder) sowie die Jobcenter Frankfurt (Oder) und Märkisch-Oderland ganztägig wegen einer internen Veranstaltung für den Publikumsverkehr geschlossen.

Betroffen sind die Dienststellen an den Standorten Frankfurt (Oder) (einschließlich des Berufsinformationszentrums (BiZ)), Strausberg, Bad Freienwalde, Seelow, Fürstenwalde (Spree) und Eisenhüttenstadt.

Viele Anliegen können rund um die Uhr online über den eService der Bundesagentur für Arbeit (BA) erledigt werden. Dazu zählen unter anderem die Arbeitsuchend-Meldung, die Beantragung von Arbeitslosengeld I und II sowie die Mitteilung von Veränderungen.

Der eService der BA ist unter www.arbeitsagentur.de/eservices abrufbar.

Die Agentur für Arbeit ist telefonisch über das Service-Center wie gewohnt von 8 bis 18 Uhr erreichbar:

Arbeitnehmer: 0800 4 5555 00
Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
Familienkasse: 0800 4 5555 30

Wer sich am 18. September erstmalig oder erneut persönlich in der Arbeitsagentur arbeitslos melden muss, dem entstehen keine leistungsrechtlichen Nachteile. Die Arbeitslosmeldung kann am 19. September bzw. in Bad Freienwalde am 20. September nachgeholt werden. Dies gilt auch für die Meldung beim Jobcenter.

Quelle: PM Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) 

1 Million Euro Förderung für Waldumbau: Anträge bis zum 16. September möglich 

In Brandenburg ist der Umbau von Nadelholzreinbeständen zu klimaangepassten Mischwäldern eine wichtige Klimaanpassungsmaßnahme. Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz fördert bis zum 16. September neue Anträge für Waldumbau-Maßnahmen. 

Gefördert werden können Projekte wie Naturverjüngung, Saat, Pflanzung und Nachbesserungen. Diese Maßnahmen müssen bis zum 30. April 2025 abgeschlossen sein. Es wird empfohlen, gleichzeitig einen Antrag auf vorzeitigen Beginn zu stellen. Für diese Maßnahmen stehen 1 Million Euro zur Verfügung, welche noch aus der Förderperiode 2014 bis 2022 stammen und bis zum 31. Dezember 2025 verwendet werden müssen. 

Ab 2025 wird die Förderung mit einer aktualisierten Richtlinie in der neuen Förderperiode von 2023 bis 2027 fortgesetzt, wodurch auch zukünftig Förderungen für den Waldwegebau und die Errichtung von Löschwasserentnahmestellen möglich bleiben.

Weitere Informationen sowie alle notwendigen Antragsformulare sind im Internet auf der Homepage des Landesbetriebes Forst Brandenburg von der Bewilligungsbehörde Forst bereitgestellt. Link zu den Informationen: 
https://forst.brandenburg.de/lfb/de/ueber-uns/bewilligungsbehoerde-forst/foerderung-forstwirtschaftlicher-vorhaben/

Quelle: MLUK des Landes Brandenburg 

Sommerurlaub im Seenland Oder-Spree

Die Sommerferien in Brandenburg stehen vor der Tür. Das sind sechs Wochen Freizeit für die Schüler und oft auch ein paar Tage für die Eltern, die es gilt möglichst schön und für alle Familienmitglieder gleichermaßen bereichernd auszufüllen. Ganz nach dem Motto „Warum in die Ferne schweifen“ stehen Gästen als auch Einheimischen im Seenland Oder-Spree zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl.

©Seenland Oder-Spree/Florian Läufer

Überfüllte Freibäder an heißen Sommertagen? Gibt es bei uns nicht, denn im Wasserreich Brandenburgs kann man quasi an jeder Ecke ins erfrischende Nass hüpfen und puren Badespaß erleben. Scharmützelsee, Schwielochsee, Storkower See, Ranziger See oder Flakensee sind nur einige sehr wenige Beispiele für die Badeparadiese mit ausgezeichneter Wasserqualität. Einen Überblick über alle Naturbadestellen findet man auf seenland-oderspree/baden. Der ungetrübte Badespaß lässt sich dann auch prima mit einer kleinen Rad- Wander- oder Kanutour verbinden. Die kurzweiligen Spätaufstehertouren mit Tourlängen zwischen 5 und 10 Kilometern sind perfekt für Familien machbar und führen unter anderem an den Glubigsee oder Werlsee zum Baden, mit dem Rad rund um das Naturparadies Groß Schauener Seenkette, von der Löcknitz an die Spree oder mit dem Kanu von Wendisch Rietz zum Springsee. Bei der Uferwanderung an den Straussee kann sich die ganze Familie von der in Europa einzigartigen Personenseilfähre über den See ins sogenannte „Jenseits“ übersetzen lassen.

©Seenland Oder-Spree/Florian Läufer

Wer gern von den Vögeln geweckt werden und anschließend gleich in den See springen will, ist auf den vielen Ferienparks und Campingplätzen an der richtigen Adresse. Auf dem 4-Sterne Campingplatz am Schervenzsee im Naturpark Schlaubetal fühlen sich beispielsweise nicht nur passionierte Angler wohl. Auf dem Naturcampingplatz am Springsee kann man nicht nur im Zelt oder Wohnwagen, sondern sogar im Holzfass oder auf dem Baum übernachten. Wenn die Erwachsenen noch arbeiten gehen, stehen an verschiedenen Orten betreute Erlebniskurse bereit. Zwischen dem 18. Juli und dem 31. August reicht die Bandbreite im Museumspark Rüdersdorf von bewährten Aktionen wie Fossiliensuche, Bildhauen oder Kräuter-Werkstätten bis hin zum Geo-Caching. Becherlupe, Notizheft und Kompass sind die elementaren Ausstattungen, die wissenshungrige Kinder für die Entdeckerferien in Storkow brauchen. Ein Bienenworkshop, Exkursionen mit dem Ranger an den Teich, in den Wald oder auf die einzigartige Binnendüne stehen dort auf dem Programm. Im LindenbergerWettermuseum findet immer montags bis donnerstags von 10 bis 14 Uhr ein buntes Familienprogramm mit vielen Experimenten statt.

©Seenland Oder-Spree/Florian Läufer

Apropos Museum! Auch das geht im Sommer oder wenn das Wetter mal nicht mitspielen sollte. Im Seenland Oder-Spree gibt es eine vielfältige Palette an besonderen Museen, die Jung und Alt gleichermaßen ins Staunen bringen. Das Oderbruch Museum in Altranft lockt mit einer überdimensionalen Murmelbahn aus Holz, das Feuerwehr- und Technikmuseum von Eisenhüttenstadt fasziniert mit riesigen, historischen Fahrzeugen und das Musikmuseum auf der Burg Beeskow verzaubert mit seinen selbstspielenden Instrumenten. Im interaktiven Museum auf der Burg Storkow können Klein und Groß jede Menge Tiere und Pflanzen des Naturparks Dahme-Heideseen kennenlernen. Die Frankfurter Museen mit ihren Schwerpunkten Kleist, Kunst und Stadtgeschichte bieten regelmäßige Führungen und andere Angebote für Familien an. Wer Tiere mag, sollte es nicht versäumen einen Besuch in einem der vielen Tier- und Wildparks der Region einzuplanen. In dem von den Gronenfelder Werkstätten betriebenen Wildpark in Frankfurt (Oder) frisst einem das Damwild aus der Hand. Und auch das Tiergehege Eisenhüttenstadt, auf der Insel gelegen, bietet mit seinen 40 Tierarten ein attraktives Ausflugsziel. Zu den großen Spaßgaranten der Region gehören der Scharmützelbob in Petersdorf bei Bad Saarow mit seinem ganzjährigen Rodelspaß, den handgeschnitzten Murmelbahnen und der Indoor-Duell-Arena. Ebenfalls besucht haben muss man das „Scharmuntzelland“ in Wendisch Rietz mit der perfekten Kombination aus Tier- und Freizeitpark. Nach einem Tag im Mitmachpark Irrlandia in Storkow fallen die Kinder nur noch ins Bett, denn hier gibt es jede Menge Action. Ein Dutzend Labyrinthe und Irrgärten laden zum Verirren ein. Eine riesige Kletteranlage lässt die Kinder sich wie Robin Hood fühlen und auch die Abkühlung an heißen Tagen kommt durch zahlreiche Wasserspiele nicht zu kurz. Und während der Ferienzeit finden zusätzlich noch betreute Spiel- und Bastelaktionen statt. Informationen über Veranstaltungshighlights, Ausflugstipps und Unterkunftsmöglichkeiten in der größten und wasserreichsten Reiseregion Brandenburgs haben wir gebündelt und auf der Webseite www.seenland-oderspree.de zusammengestellt. Verschiedene Broschüren, welche als Inspirationsquelle dienen, können gern kostenfrei über den Shop bestellt werden: Seenland Oder-Spree – Online Shop (seenland-oderspree.de) Vorschaubild: ©Seenland Oder-Spree/Florian Läufer Quelle: PM Seenland Oder-Spree e. V.

Polizeinachrichten vom 12. Juli 2024

Frankfurt (Oder) – International gesuchter Mörder verhaftet

Im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen nahm die Bundespolizei am Donnerstag einen mit internationalem Haftbefehl gesuchten Mann fest. Gegen 14:30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte einen 45-jährigen Mann, als Beifahrer in einem in Polen zugelassenen Pkw, bei der Einreisekontrolle an der Stadtbrücke in Frankfurt (Oder). Zur Kontrolle legte der Mann einen gültigen polnischen Reisepass vor. Bei der Überprüfung des polnischen Staatsangehörigen kam heraus, dass gegen den in der Türkei geborenen Mann ein internationaler Haftbefehl aus der Türkei vorliegt. Laut Haftbefehl ist der Gesuchte im April 2007 wegen versuchten Mordes und im Oktober 2009 wegen Mordes rechtskräftig durch die türkischen Justizbehörden verurteilt worden. Nach Verkündung des internationalen Haftbefehls vor dem Amtsgericht Frankfurt (Oder) droht dem 45-jährigen Mann eine Auslieferung an die Türkei.

Quelle: PM Bundespolizeiinspektion Frankfurt (Oder) 

BAB 12 – Mutmaßlicher Autodieb nun in Untersuchungshaft

Der am Vormittag des 10.07.2024 auf der BAB 12 gestoppte Mann, der einen in Niedersachsen gestohlenen Audi A4 fuhr, wurde am Folgetag einem Richter am zuständigen Amtsgericht Frankfurt (Oder) vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaft und ordnete die sofortige Verbringung des polnischen Staatsbürgers in eine Justizvollzugsanstalt des Landes Brandenburg an. Dort ist der Delinquent mittlerweile auch angekommen. Die Ermittlungen dauern an. 

Lesen Sie dazu auch unsere Ausgangsmeldung vom 11.07.2024:

BAB 12 – Fahnder waren erfolgreich

Am Vormittag des 10.07.2024 wollten Fahnder von Bundes- und Landespolizei, die gemeinsam auf Streifenfahrt waren, einen Audi A4 stoppen, der ihnen zwischen den Anschlussstellen Frankfurt (Oder) West und -Mitte ins Auge gestochen war. Doch dachte dessen Fahrer gar nicht daran, den Anhalteaufforderungen auch Folge zu leisten. Vielmehr suchte er sein Heil in der Flucht und konnte erst einige Zeit danach zur Aufgabe bewegt werden.

Wie sich herausstellte, lag gegen den 33-jährigen Polen bereits ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hanau vor. Das Auto war gestohlen und gehört eigentlich nach Niedersachsen. Handfesseln klickten und nun wird der Delinquent nicht nur einige Fragen zu beantworten haben, sondern sich auch auf einen Aufenthalt in einer Justizvollzugsanstalt einstellen müssen. 

Frankfurt (Oder) – Gleicher Wagen, unterschiedliche Fahrer und alle unter Drogeneinfluss…

Am 11.07.2024 hielten Polizisten gegen 17:00 Uhr in der Berliner Straße einen Audi zu einer Kontrolle an. Dessen Fahrer wirkte nicht so recht nüchtern und so kam ein Drogenschnelltest zum Einsatz. Der brachte tatsächlich ein positives Ergebnis, was dem 41-jährigen Delinquenten eine Fahrt ins Polizeirevier einbrachte. Dort entnahm ein Arzt ihm eine Blutprobe. Weiterfahren durfte er anschließend natürlich nicht und musste sich eine Mitfahrgelegenheit organisieren. Das tat er offensichtlich auch, denn gegen 18:10 Uhr fiel das Auto erneut einer Streife auf. Diesmal saß zwar ein anderer Mann am Steuer, doch auch dieser 36-Jährige stand unter Drogeneinfluss. Zudem war diese Person nicht einmal im Besitz einer Fahrerlaubnis. Das brachte ihm ebenfalls eine Blutprobenentnahme ein. Zudem wird gegen ihn auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Fürstenwalde/Spree – Ermittlungen eingeleitet

Am Nachmittag des 11.07.2024 wurde der Polizei ein Geschehen bekannt, welches sich gegen 15:30 Uhr in der Wriezener Straße zugetragen hatte. Ein Zeuge hatte einen Audi bemerkt, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch die Straße fuhr und dann auf einem Hinterhof abgestellt wurde. Kennzeichen fanden sich an dem Fahrzeug nicht und laut Umweltplakette müsste das Auto auch eigentlich stillgelegt sein. Im Fahrzeuginneren lagen zwei Kennzeichen, die in Berlin und Fürstenwalde gestohlen worden waren. Der Geschädigte aus Fürstenwalde hatte die Wegnahme noch nicht einmal bemerkt. Jetzt wird ermittelt, was es mit er Sache auf sich hat.

Schöneiche – Schauspiel veranstaltet

Am 11.07.2024 zogen Polizisten gegen 23:20 Uhr einen Range Rover aus dem Verkehr. Bei der Unterhaltung mit den im Fahrzeug befindlichen Männern schlug den Beamten Alkoholgeruch entgegen. Um der Sache auf den Grund zu gehen, sollte der 35-jährige Fahrer dann einen entsprechenden Test absolvieren. Daraufhin mischte sich dessen Begleiter ein und zog das Procedere mit Diskussionen in die Länge. Auch der Fahrer schien nicht so recht daran interessiert zu sein, den Test auch zu einem auswertbaren Ergebnis zu bringen. Sein Kumpel diskutierte immer weiter, beschimpfte die Uniformierten und unterstellte ihnen rassistische Motive für die Kontrolle. Sowohl der Fahrer als auch sein 33 Jahre alter Begleiter sind in Mexiko geboren. Trotz allen Protestes wurde der Fahrzeugführer schließlich einem Arzt vorgestellt, der eine Blutprobe entnahm. Diese dient nun als Beweismittel im Verfahren zum Vorhalt der Trunkenheit im Verkehr. Seinen wortgewaltigen Begleiter erwarten ebenfalls Ermittlungen. In diesem Fall zum Vorhalt der Beleidigung. 

Storkow (Mark) – Radfahrer trägt bei Verkehrsunfall schwere Verletzungen davon

Am 11.07.2024 wurde der Polizei gegen 13:45 Uhr ein Verkehrsunfall gemeldet. In der Kummerower Straße war es zuvor zu einer seitlichen Berührung eines Autos mit einem Radfahrer gekommen. Beide waren zu dieser Zeit aus Rieplos in Richtung Ortseingang Storkow (Mark) unterwegs gewesen. Der Radfahrer stürzte daraufhin und zog sich eine Kopfverletzung zu. Rettungskräfte brachten den 34-Jährigen dann auch in ein Krankenhaus. Ein Atemalkoholtest bei der 45 Jahre alten Autofahrerin erbrachte einen Wert von 0,55 Promille. Ob dies ursächlich für das Geschehen war, ermittelt nun die Kriminalpolizei. 

Neuzelle – Ohne Führerschein und mehr…

Am Vormittag des 11.07.2024 erschien ein 25-jähriger Mann bei der Polizei in Eisenhüttenstadt, um seinen Führerschein abzugeben. War gegen ihn doch ein dreimonatiges Fahrerverbot verhängt worden. Später entdeckten Polizisten am Bahnhof genau diesen Mann am Steuer eines VW Golf, konnten den Wagen aber auf Grund des dichten Verkehrs erst in der Bahnhofsstraße von Neuzelle anhalten. Da saß dann ein ebenfalls 25-Jähriger auf dem Fahrersitz. Nur hatte dieser junge Mann nicht einmal eine gültige Fahrerlaubnis und ein Atemalkoholtest brachte einen Wert von 0,72 Promille aufs Display. Zudem schlug auch noch ein Drogenschnelltest an. Der andere Mann, welcher zuvor seinen Führerschein abgegeben hatte und von den Polizisten trotzdem als Fahrer des Golfs erkannt worden war, räumte schließlich auch ein, tatsächlich gefahren zu sein und bei Anblick des Funkwagens schnell den Platz mit seinem Kumpel getauscht zu haben. Beide Delinquenten werden nun für ihr Handeln die Konsequenzen tragen müssen.

B112 – Gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis

Am 11.07.2024 hielten Polizisten gegen 22:30 Uhr auf der B112 am Abzweig Neuzelle einen VW Passat zu einer Kontrolle an. Der 18-Jährige, welcher das Auto lenkte, war gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der junge Deutsche musste den Wagen stehen lassen, die Schlüssel dazu herausgeben und erhielt eine Anzeige. 

Schwedt/Oder – Die Tür hielt stand

Wie der Polizei am 11.07.2024 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte versucht, die Eingangstür eines Geschäftsgebäudes in der Berliner Straße aufzubrechen. Doch scheiterten sie an den Sicherungsmechanismen der Tür. Ihre vergeblichen Bemühungen hinterließen aber einen Sachschaden von mehreren Hundert Euro.

Prenzlau – Es blieb beim Versuch

Am 11.07.2024 bemerkte ein Anwohner des Robert-Schulz-Rings, dass mutmaßliche Einbrecher versucht hatten, seine Wohnungseingangstür aufzubrechen. Doch konnten die Täter die Sicherungsmechanismen der Tür nicht überwinden. Die vergeblichen Bemühungen hinterließen aber Schäden an Rahmen und Türblatt. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei, wer sich da betätigte.

Grünow – Betrüger gingen leer aus

Am Vormittag des 11.07.2024 erhielt ein Grünower einen ominösen Anruf. Dabei wurde ihm mitgeteilt, dass er einen Rechtsanwalt zurückrufen solle. Er tat dies auch und der angebliche Anwalt eröffnete ihm, dass er an einer Lotterie teilgenommen habe und mit dem Abo mittlerweile eine Schuld von fast 13.000 Euro aufgelaufen sei. Doch wolle man sich generös zeigen und außergerichtlich einigen. Wenn er also 2.400 Euro auf ein britisches Konto überweisen würde, wäre die Sache erledigt. Der derart „Beglückte“ erwies sich jedoch als nicht naiv und durchschaute das böse Spiel. Schließlich hatte er nie bei einer Lotterie mitgemacht und schon gar kein Abonnement abgeschlossen. Er ließ sich auf nichts ein und beendete kurzerhand das Telefonat. Anschließend wandte er sich an die Polizei, die nun ermittelt, wer sich da hatte bereichern wollen. Denn bei dem „Anwalt“ hatte es sich natürlich um einen Betrüger gehandelt, der nur auf schnelles Geld aus war!

Schwedt/Oder – Die Kriminalpolizei ermittelt nun

Am späten Abend des 11.07.2024 wandte sich ein Mann an die Polizei und schilderte den Beamten einen Sachverhalt, welcher sich gegen 21:25 Uhr in der Berliner Straße zugetragen hatte. Der 58-jährige Schwedter war mit seinem Auto unterwegs gewesen, als ihn ein VW Touran überholte und wieder einscherte, obwohl der Überholvorgang noch gar nicht richtig abgeschlossen war. Nur eine Gefahrenbremsung und ein Ausweichmanöver des 58-Jährigen habe einen Zusammenstoß verhindern können. Nun sei es zu einem Streitgespräch gekommen, wobei der Fahrer des VW nicht etwa seine Schuld eingesehen, sondern sein Gegenüber vielmehr noch mit Schimpfworten bedacht hätte. Jetzt interessiert sich die Kriminalpolizei für den Sachverhalt und ermittelt zum Vorhalt der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie der Beleidigung.

Rüdnitz – Kleintransporter aufgebrochen

Am 11.07.2024 mussten Mitarbeiter eines Bauunternehmens feststellen, dass nachts zuvor noch Unbekannte die Tür ihres in der Wilhelm-Guse-Straße abgestellten Kleintransporters aufgebrochen hatten. Aus dem Innenraum des Renault Trafic stahlen diejenigen dann Werkzeuge und Baumaschinen. Der so hinterlassene Gesamtschaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt. 

Bernau b. Berlin – Jugendklub wurde Zielobjekt von Einbrechern

Wie der Polizei am 11.07.2024 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte versucht, in einen Jugendklub in der Breitscheidstraße einzudringen. Doch all ihre Versuche, die Tür aufzubekommen, scheiterten. So verließen sie schließlich den Ort des Geschehens. Wer diejenigen waren, ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Eberswalde – Unfall im Linienverkehr

Am Vormittag des 12.07.2024 rückte die Polizei mit einem Großaufgebot in die Heegermühler Straße aus, auch Rettungskräfte und Feuerwehr waren alarmiert. Der Grund war ein Zusammenstoß zwischen einem Pkw Kia und einem Oberleitungsbus. Einsatzkräfte haben den Bereich für ca. 90 Minuten voll sperren müssen. Am Ort des Geschehens konnten 12 verletzte Personen im Alter von 14 bis 61 Jahren identifiziert werden. Dabei wurden ein 27-Jähriger, eine 56-Jährige und eine 61-Jährige schwer verletzt und durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus verbracht. Die leicht verletzten Personen sind teilweise in Krankenhäuser verbracht, teilweise begeben sich die Personen eigenständig zu einem Arzt. Die durch das Geschehen entstandene Sachschadenshöhe wird auf 15.000 Euro geschätzt. Kriminalisten werden nun zum Unfallhergang ermitteln.

Vogelsdorf – Mutmaßlich entwendete Motorräder

Am 12.07.2024, gegen 03:59 Uhr, beabsichtigten Polizisten auf der Fredersdorfer Chaussee einen Renault Master zu kontrollieren. Als dieser jedoch das Haltesignal der Beamten wahrnahm versuchte dieser sich der Kontrolle zu entziehen, konnte jedoch auf dem Zubringer der BAB10 in Fahrtrichtung Polen gestellt werden.  Wie sich herausstellte befanden sich auf der Ladefläche zwei Motorräder der Marke Kawasaki, für die der 22-Jährige keinen Eigentumsnachweis erbringen konnte. Die Polizisten haben den mutmaßlichen Hehler vorläufig festnehmen wollen. Damit war der Delinquent nicht einverstanden und sperrte sich. Letzten Endes haben die Beamten ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt. Weitere Ermittlungen brachten einen positiven Drogenvortest zum Vorschein, daher musste der Mann auch eine Blutprobe abgeben. Kriminalisten ergründen nun die Herkunft der Maschinen und in welchem Zusammenhang der Fahrer des Renault zu ihnen steht, auch wird er sich wegen Widerstandes gegen die Vollstreckungsbeamten verantworten müssen.

Wriezen – Bargeld gestohlen

In der Nacht zum 11.07.2024 gelangten Einbrecher in den Verkaufsraum eines Landwirtschaftsbetriebes in der Straße Homburgshöhe. Dort taten sie sich um und nahmen vorgefundenes Bargeld mit sich. Der von ihnen angerichtete Sachschaden beträgt jedoch ein Vielfaches des gestohlenen Betrages und beläuft sich auf mehrere Hundert Euro.

Altlandsberg – Illegales Plakatieren

Wie der Polizei am 11.07.2024 angezeigt wurde, sind an einer Vielzahl von Straßenschildern und Laternen in der Fredersdorfer Chaussee Aufkleber einer rechten Kleinstpartei angebracht worden. Das zuständige Ordnungsamt sorgte umgehend für die Beseitigung der Hinterlassenschaften und der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost interessiert sich nun für die Verursacher des Ganzen. 

Neuenhagen b. Berlin – Einbrecher gelangten nicht ans Ziel

In der Nacht zum 11.07.2024 versuchten noch Unbekannte, in einen Supermarkt im Rosa-Luxemburg-Damm zu gelangen. Doch hielt die Tür, die sie hatten aufbrechen wollen, all ihren Bemühungen stand. Trotzdem hinterließen die verhinderten Einbrecher einen Sachschaden von mehreren Hundert Euro. 

Neuenhagen b. Berlin – Geschlagen und beraubt

Am späten Abend des 11.07.2024 traf ein 19 Jahre alter Mann auf einer Grünfläche in der Wiesenstraße auf eine rund 15 Köpfe zählende Personengruppe. Diese gingen den jungen Mann unvermittelt an und schlugen und traten auf ihn ein. Zudem nahmen sie ihm die Bauchtasche ab, in der sich Bargeld und persönliche Dokumente befunden hatten. Der Geschädigte musste anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er nun medizinisch versorgt wird. Wer die Täter waren und was deren Motivation gewesen ist, ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Quelle: PM PD Ost

Brückenbauarbeiten in Markendorfer Straße:  Bahnverkehr temporär unterbrochen

Seit November 2023 läuft die Baumaßnahme zur Erneuerung der Brücke BW25 in der Markendorfer Straße. Der geplante Ausführungszeitraum der Gesamtmaßnahme erstreckt sich bis Ende 2025 unter Berücksichtigung der von der DB AG ermöglichten Sperrpausen der Bahnstrecke.

Die Brücke wird in halbseitiger Bauweise erneuert, um die Überführung aller vorhandenen Leitungen zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit sowie den Fußgängerverkehr über die Brücke zu ermöglichen.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Montage der Betonfertigteile des neuen östlichen Brückenüberbaus. Die Montage erfolgt im Rahmen einer Sperrung der Bahnstrecke Pillgram – Frankfurt (Oder) bzw. Frankfurt (Oder) – Pillgram in der Zeit von Dienstag, 16. Juli um 5:00 Uhr bis Donnerstag, 18. Juli 2024 um 23:00 Uhr.

In diesem Zeitraum ist der Zugverkehr im Baustellenbereich auf den beiden Gleisen unterbrochen. Die daraus folgenden Änderungen im Bahnverkehr und dem Schienenersatzverkehr sind den üblichen Informationsportalen der DB AG zu entnehmen.

Der Fußgängerverkehr auf der Brücke wird während der Montage der Betonfertigteile aufgrund des Kraneinsatzes und der Anlieferung mit LKW nicht durchgängig möglich sein und mehrfach zeitweise unterbrochen.

Nach erfolgreicher Montage der Betonfertigteile in der Sperrpause wird nachfolgend die Ortbetonplatte des neuen Brückenüberbaus hergestellt. Im Anschluss werden Abdichtungsarbeiten sowie die Baugrubenverfüllung durchgeführt und die neue Brückenkappe hergestellt.

Über die nächsten Sperrpausen der Bahnstrecke im Verlauf der weiteren Baudurchführung wird wie bisher fortlaufend informiert.

Quelle: PM Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) 

ASP-Barriere muss stabil bleiben

Der 260 Kilometer lange Schutzkorridor gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) an der deutsch-polnischen Grenze besteht aus zwei Festzäunen und hat eine Breite von 500 bis 3.000 Metern. Diese Barrieren haben sich als wirksam erwiesen, um verseuchte von seuchenfreien Gebieten zu trennen und Wild- sowie Haustiere zu schützen. 

Frankfurt (Oder) fordert die Bürger auf, die Anlagen nicht zu beschädigen und die Tore geschlossen zu halten, um die Barrierewirkung aufrechtzuerhalten. Ein Rückbau der Zäune ist angesichts des Seuchenrisikos durch wandernde und schwimmende Wildschweine nicht geplant. Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften können mit Geldbußen von bis zu 30.000 Euro belegt werden, mutwillige Beschädigungen werden polizeilich verfolgt. Weitere Informationen sind auf der Website der Stadt  Frankfurt (Oder) erhältlich.

Quelle: Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) 

Landeswirtschaftsminister Steinbach besucht Progroup-Standort Eisenhüttenstadt

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach zeigte sich beeindruckt vom Progroup-Standort in Eisenhüttenstadt. Das Unternehmen hat dort eine nachhaltige Produktion von Wellpappenrohpapieren etabliert und ein Waste-to-Energy-Kraftwerk integriert. Bei seinem Besuch lobte Steinbach das Unternehmen für dessen Vorbildfunktion in Sachen energieeffizienter und ressourcenschonender Produktion.

Progroup produziert in Eisenhüttenstadt auf modernen Anlagen mit den „Next-Fibre“-Produkten ein besonders nachhaltiges Wellpappenrohpapier aus Altpapier, das in Transport und Nutzung CO2 einspart. Das eigene Kraftwerk macht Progroup energetisch unabhängig, indem es aus Reststoffen Heißwasserdampf und Strom produziert, was den fossilen Brennstoffeinsatz und CO2-Emissionen reduziert.

Seit 2010 ist die Papierfabrik PM2 von Progroup in Eisenhüttenstadt in Betrieb und ein Jahr später startete das Kraftwerk. Insgesamt flossen Investitionen in Höhe von 750 Millionen Euro in die Projekte und es wurden etwa 200 moderne Arbeitsplätze geschaffen. Der Besuch gab Progroup wertvolle Impulse für die Zukunft und bestätigte die Übereinstimmung mit Steinbachs Vorstellung einer effektiven Kreislaufwirtschaft.

Vorschaubild: Marcus Tolle, Director Public Affairs, René Lindner, Geschäftsführer ProPower GmbH, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg, Beate Flamm, Vorständin Progroup, Robert Rösner, Leiter Technische Dienste Mechanik (Bildrechte: Progroup) Quelle: Progroup AG